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(Hier finden Sie LiteraturWettbewerbe, Ausschreibungen und Stipendien in Auswahl. Nach Möglichkeit sortiert nach dem Einsendeschluss!
Wir übernehmen keine Gewähr. Ältere Wettbewerbe finden Sie im NEWSarchiv.)


Ihre Ausschreibungen und Wettbewerbs-Informationen schicken Sie uns bitte als e-mail.


Literarischer März 2017
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt junge Autorinnen und Autoren ein, sich zur Teilnahme am Literarischen März 2017 zu bewerben.
Im Rahmen dieses bedeutendsten Nachwuchswettbewerbs deutschsprachiger Lyrik werden der Leonce-und-Lena-Preis (8.000 €)
und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise (insgesamt 8.000 €) vergeben.
Bewerben können sich deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht vor 1981 geboren sind, mit bis zu 12 unveröffentlichten Gedichten.
Das Lektorat entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges über die Auswahl der Bewerber.
Wettbewerb mit öffentlichen Lesungen der ausgewählten Autorinnen und Autoren 17. und 18. März 2017, in der Centralstation Darmstadt. Preisverleihung: 18. März 2017
Bewerbungsschluss ist der 15. September 2016.
Weitere Einzelheiten unter: http://www.literarischer-maerz.de/ (21/04/2016-15/09/2016)

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Das Geheimnis der Einfachheit
Besondere Gedichte für ganz besondere Kinder
Der chiliverlag sucht besondere Gedichte für ganz besondere Kinder (4 bis 44 Jahre oder höher). Die Texte dürfen bestechen durch:
Klang, Rhythmus, Melodie (z.B. Gedichte, bei denen man mitklatschen kann),
Einfache Strukturen (also keine logistischen Schachtelwanderungen und komplizierten Sachverhalte),
Witz und Humor, der sich bereits im Klang, in den Silbenabfolgen ausdrücken kann.
Gesucht werden:
Gedichte, die die Gefühlsebene ansprechen,
Gedichte, die zum Nachsprechen einladen, also sprachfördernd wirken können,
Gedichte, die Kindern Spaß machen, egal, ob sie vorgelesen oder selbst gelesen werden,
Gedichte, die u. u. sogar von Personen mit leichter Leseschwäche  gelesen werden könnten,
Gedichte, die alles und jedes zum Thema und Inhalt haben können, besonders aber Dinge, die Kinder und Jugendliche interessieren,
Gedichte, die eine Seite möglichst nicht überschreiten,
Gedichte, die sich zum Auswendiglernen eignen könnten;
kurzum: trotz einer vorgeblichen Einfachheit doch eine anspruchsvolle Sache.
Einsendungsmodalitäten:
Ab sofort können Einsendungen an chiliverlag@aol.de erfolgen. Jeder Autor kann bis zu 10 Gedichte einsenden. Alle Texte plus Kurzvita (nicht mehr als 10 Zeilen) bitte in EINER Datei (Word), Schriftgröße 12 bis 14, linksbündig (keine aufwendigen Formatierungen).
Freie Belege sind nicht zwingend selbstverständlich, ein Honorar wird nicht gezahlt. Wie immer und auf jeden Fall gibt es hohe Autorenrabatte. Mit der Einsendung erklärt sich der Autor mit einer Veröffentlichung einverstanden. Einsendeschluss: 31. August 2016! (09/03/2016/31/08/2016)

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Pädagogische Handreichungen für die Ausschreibung
'Von Grenzen und Grenzverschiebungen'

Handreichung mit pädagogischen Zusatzinformationen
Ein Buchprojekt in Kooperation zwischen dem Kulturzentrum Grend in Essen und dem Geest-Verlag in Vechta nach dem großen Erfolg von „Was mir Hoffnung macht“ starten wir ein neues, das nunmehr zwölfte Buchprojekt für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und zwanzig Jahren aus dem Ruhrgebiet. Diesmal geht es um das Thema „Grenzen“. Und wieder wollen wir mit Ihnen gemeinsam etwas Besonderes schaffen. Sie, sehr verehrte Damen und Herren, haben Kontakt zu jungen Menschen. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung und um Ihr Engagement!
Worum geht es genau bei diesem Schreibprojekt?
Natürlich hat das neue Thema zunächst einmal mit der derzeitigen Flüchtlingskrise zu tun. Sie bot den Anlass dazu, diese Thematik einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Schon in der letzten Anthologie haben sich Jugendliche mit ihr auseinandergesetzt. Die einen waren selbst direkt oder indirekt betroffen, andere haben sich in die Situation hineinversetzt und aus dieser Perspektive heraus Texte geschrieben. Es geht aber jetzt um mehr. Die Frage nach den Grenzen hat ja grundsätzlich mit uns Menschen zu tun. Wir brauchen Grenzen, um uns zu schützen und uns sicher zu fühlen. Gleichzeitig müssen wir immer wieder aber auch Grenzen überschreiten, um Neues zu entdecken und uns weiterzuentwickeln. Beides ist wichtig, und das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben, das weiß jeder. Ob ihnen das Ansatzpunkte für ein eigenes Schreiben gibt? Es gibt weitere Überlegungen.
Der geschützte Raum
Junge Menschen brauchen von klein auf einen geschützten, einen umgrenzten Raum, um Kind sein und heranwachsen zu können. Die entscheidenden Eckpunkte“ bilden da in der Regel die Eltern, die Geschwister und andere Familienangehörige. Nur so entwickeln sie, so schon der Psychoanalytiker Erik H. Erikson 1973, das notwendige Ur-Vertrauen, die Sicherheit, das Gefühl, geborgen und angenommen zu sein. Schon sehr schnell fangen die Kinder dann aber an, ihre Fühler auszustrecken und ihre Umwelt zu entdecken. Sie überschreiten ihre räumlichen Grenzen, neugierig, wie sie sind, um die Welt der Erwachsenen zu entdecken und an ihr teil zu haben. So ist der Lauf des Lebens. Besonders eindrücklich geschieht das bekanntlich in der Phase der Pubertät, in der Jugendliche alles und jeden hinterfragen, um dann schrittweise eine eigene Identität zu formen. Hier sind Grenzüberschreitungen, entwicklungspsychologisch betrachtet, geradezu notwendig, wenn nicht ein Scheitern evoziert werden soll.
Schaut man ins junge Erwachsenenalter, so stellt man sehr schnell fest, dass es hier vor allem wieder darum geht, Grenzen zu setzen. Allerdings tun es nun die Jugendlichen selber, um sich von anderen abzugrenzen und das neu zu definieren, was sie ausmacht und ihren persönlichen Kern bildet. Sie sammeln ihre eigenen Erfahrungen und lernen Schritt für Schritt, ob der Weg, den sie eingeschlagen haben, richtig oder zu korrigieren ist, ob sie also eine bestimmte Grenze, die sie sich gesetzt haben, wieder verschieben müssen. Das ist der Weg ins Erwachsenenleben. Wann ist es gut, eine Grenze zu setzen? Wann ist es gut, sie zu überschreiten? Wann muss eine Grenze neu ausgerichtet werden? Es ist ein ständiger Prozess, ein Hin und Her auf der Suche nach der richtigen Antwort. Er prägt jeden von uns, junge Menschen jedoch ganz besonders.
Gibt es so etwas wie Borderline-Migranten?
Besonders interessant ist es vor diesem Hintergrund natürlich die Kinder und Jugendlichen nach ihren Grenzen zu befragen, die zu uns nach Deutschland eingewandert sind. Wie sehen sie ihren persönlichen Schutzraum? Welche Akzente setzen sie aufgrund ihrer kulturellen Tradition und ihrem religiösen Selbstverständnis? Wie wachsen sie – auch das ist womöglich eine Grenzüberschreitung – in unsere Gesellschaft hinein? Verschieben junge Migranten ihre Grenzen und definieren sie sie neu?
Oder halten sie gegen alle Widerstände an ihnen fest?
Der bekannte deutsch-türkische Schriftsteller Feridun Zaimoglu spricht im Hinblick auf die Silvestervorfälle in Köln von „Borderline-Migranten“, die für die Übergriffe gegen Frauen verantwortlich seien (vgl. z. B. http://www.welt.de/politik/deutschland/article151620452/Wirhaben- eine-Krise-des-muslimischen-Mannes.html). Das ist bemerkenswert, denn er verwendet dabei einen Begriff aus der Psychiatrie, der eigentlich ein Krankheitsbild umschreibt, eine Persönlichkeitsstörung, die in vielen Fällen durch frühe traumatische Erfahrungen ausgelöst wird. Stimmt diese Bezeichnung? Trifft sie zu? Verbirgt sich hinter ihr vielleicht sogar ein tiefergehendes Problem? Oder handelt es sich „nur“ um ein Problem, mit dem Neuankömmlinge in Deutschland zu tun haben? Das Bild sollte auf jeden Fall zu denken geben. Umgekehrt scheint die Begegnung mit Fremden bei manchen Menschen, deren Familien schon immer in Deutschland leben, in ähnlicher Weise so etwas wie ein Borderline-Syndrom auszulösen, ein Gefühl der Angst und der Bedrohung, das ganz bewusst immer wieder von rechten Brandstiftern geschürt wird. Viele der fremdenfeindlichen Übergriffe in Deutschland dürften in dieses Muster passen. Was nehmen die Kinder und Jugendlichen im Revier davon wahr, egal, woher sie stammen? Welche Wege gehen sie, um dem zu begegnen? Es muss doch Brücken geben, damit wir im Ruhrgebiet, ja, in Deutschland eine gemeinsame demokratische Zukunft gewinnen!
An der Grenze
Was es heißt, vor einer verschlossenen Grenze zu stehen, zeigen gegenwärtig die Bilder von den Flüchtlingen, die im griechischen Idomeni an der Grenze zu Mazedonien stehen, sie kennt wohl jeder (vgl. z. B. http://www.focus.de/politik/ausland/griechisch-mazedonische-grenze-fluechtlingshelferinschildert- schockierende-zustaende_id_5326818.html). Es sind vor allem Familien, Frauen und Kinder, die dort stranden auf ihrer Flucht aus den Bürgerkriegsgebieten im Nahen Osten. Sie haben keine richtigen Unterkünfte im zu Ende gehenden Winter, zu wenig zu essen und sind verzweifelt. Und dann schießt auch noch die mazedonische Polizei auf sie (mit Tränengas), um sie von der Grenze zurückzuhalten! Das ist an Dramatik wohl kaum zu überbieten. Hier wird deutlich, wie unmenschlich, ja, wie brutal Grenzen sein können. Hier wird - bei allem Für und Wider – die menschliche Würde außer Kraft gesetzt. Das ist ein No Go! Aber ist das vielleicht nicht auch ein Bild für andere Grenzen, mit denen es die Kinder und Jugendlichen im Revier zu tun haben und die ihnen den Weg versperren? Das könnte wohl ein weiterer Schreibanlass werden.
Borderline in der Flüchtlingskrise?
Zu fragen ist hier aber sicherlich auch danach, wie gerade Migranten, die schon länger im Ruhrgebiet leben, die derzeitige Flüchtlingskrise wahrnehmen. Gehen sie aufgrund ihrer persönlichen Vorerfahrungen an solchen Grenzen anders mit ihr um als diejenigen, die schon immer in Deutschland leben? Die Antwort dürfte wohl sehr unterschiedlich ausfallen, je nach dem, ob jemand aus Osteuropa, aus dem Nahen Osten, aus Afrika oder Lateinamerika zu uns gekommen ist! Jemand, der aufgrund seiner Kultur oder seiner Religion verfolgt worden ist, dürfte sie wahrscheinlich anders beantworten als jemand, der etwa aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland gekommen ist.
Oder?
Was bringen uns die neuen Migranten als Grenzgänger mit? Können wir von ihnen lernen? Können wir an dem teilhaben, was sie uns mitbringen? Was wiederum müssen sie von uns lernen, um es überhaupt bei uns auf der anderen Seite dieser Grenze auszuhalten? Oder gibt es vielleicht sogar Dinge, die keine Grenzüberschreitung zulassen, die einer erfolgreichen Integration entgegenstehen? Was ist mit denen, die schon immer hier leben. Müssen sie nicht auch Grenzen überschreiten, damit die Neuen wirklich bei uns ankommen? Müssen sie sich nicht genauso öffnen, sich vielleicht sogar zeitweilig ein wenig zurücknehmen, um den Integrationsprozess voranzutreiben? Welche Perspektiven entwickeln sie? Können ihnen dabei Migranten, die schon länger unter uns leben, helfen? Was ist da zu tun?
An der Ruhr
Das Ruhrgebiet selbst übrigens, wo die Kinder und Jugendlichen leben, die mit diesem Schreibprojekt angesprochen werden sollen, ist im strengen Sinn eigentlich eine Grenz-Region. Bis ins Mittelalter hinein war die Ruhr nämlich so etwas wie eine natürliche Grenze, die man nur an bestimmten Stellen, an den Furten, überschreiten konnte. Diese waren bekanntlich befestigt, um die Handelsstraßen zu schützen und Räubern keine Handhabe zu bieten. Die Ruhr selbst als Fluss war jahrhundertelang Transportweg, um per Schiff grenzüberschreitend Kohle, Eisen und andere Güter zu transportieren. Wer heute an der Ruhr unterwegs ist, sieht noch die alten Treidelpfade. Später war für viele das Revier so etwas wie das gelobte Land, weil man hier Arbeit und ein Auskommen finden konnte. Der Grund für viele Menschen, auszuwandern und hierher zu ziehen - durchaus auch ein
Grenzphänomen!
Heute gibt es im Ruhrgebiet jedoch andere Grenzen. So wird manchmal der Ruhrschnellweg, die A 40, als Ruhrgebietsäquator bezeichnet, um zu verdeutlichen, dass es zwischen dem Norden und dem Süden im Ruhrgebiet eine Armutsgrenze gibt. Im Norden würden besonders viele Hartz 4-Empfänger wohnen, gerade hier würden die Städte schrumpfen, weil die Menschen wegzögen, bis zu 25 Prozent in den letzten vierzig Jahren, so heißt es etwa bei Kulturwest (vgl. http://www.kulturwest.de/kulturpolitik/detailseite/artikel/kollabierende-raeume/, geöffnet am 1.3.2016). Auch das ist etwas, was die Kinder und Jugendlichen betrifft, die im Ruhrgebiet heranwachsen. Sie leben mit dieser Entwicklung, haben Teil an ihr und müssen sich ihr stellen, ob sie wollen oder nicht. Wie verarbeiten sie das, was in ihrem Umfeld geschieht? Welche Zukunft haben sie hier angesichts des vielzitierten Strukturwandels? Wohin geht ihre Reise im Revier? Das ist sicherlich genauso ein Schreibthema für sie!
Eine Frage der Zeit
Und noch etwas: Viele Entwicklungen brauchen Zeit, das ist bekannt, Brüche auch, wenn sie heilen sollen. Immer wieder stellt sich dabei die Frage, wieviel Zeit uns überhaupt zur Verfügung steht, wieviel Zeit uns tatsächlich bleibt, um das umzusetzen, was wir wollen, oder gar uns selbst zu verwirklichen. Auch da gibt es Grenzen. Mal öffnen sie sich und geben sie uns den Blick frei auf neue Perspektiven, mal errichten sie jedoch vor uns Mauern, Bollwerke, die schier unüberwindbar erscheinen und uns den Weg versperren. Die Frage hat durchaus eine existentielle, ja, sogar eine religiöse Dimension, wenn wir uns mit ihr ernsthaft beschäftigen. Für junge Menschen ist es besonders wichtig, sich mit ihr auseinanderzusetzen, stehen sie doch quasi noch am Anfang ihres Lebens. Sie haben noch ganz viel Zukunft vor sich, die gestaltet sein will. Wie gehen sie mit ihrer Zeit um? Wo gewinnen und wo verlieren sie sie? Und das gerade im Internetzeitalter, wo ja vieles fast gleichzeitig passiert und der traditionelle Zeitbegriff praktisch auf den Kopf gestellt ist. Wie reagieren die Kinder und Jugendlichen auf die oft verschwimmenden zeitlichen Grenzen? Welchen Niederschlag finden bei ihnen die politischen Krisen der Welt, z. B. die Kämpfe im Nahen Osten, die Krise in der Ukraine oder der Konflikt in Afghanistan? Sie erleben sie ja fast hautnah mit, selbst wenn sie keine verwandtschaftlichen Verbindungen dorthin haben. Unsere Welt ist zusammengerückt und so ziemlich jeder größere Konflikt im Ruhrgebiet mit den Händen zu greifen. Wo sind da noch die Grenzen? Neu ist diese Entwicklung sicherlich nicht. Sie begleitet die Menschen, die hier leben, seitdem Kohle abgebaut und Stahl produziert wurde. Sie hat in den letzten Jahrzehnten jedoch eine Dynamik gewonnen, die unsere bisherigen Grenzen in Frage stellt und einen manchmal geradezu atemlos zurücklässt – auch Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus öffnet die Zeit Räume, Zukunftsräume, in denen man Dinge, die einem am Herzen liegen, kreativ vorwegnehmen und einfach mal ausprobieren kann. Auch das ist für die Kinder und Jugendlichen wichtig, wenn sie später einmal Verantwortung übernehmen und ihren Weg in eine selbstbestimmte, demokratische Zukunft finden sollen. Ob das der Anlass ist, einmal darüber zu schreiben? Die Frage der Zeit verschränkt alles: die entwicklungspsychologische Dimension, die Wanderungsbewegungen ins Ruhrgebiet hinein und aus ihm hinaus sowie die Situation „vor Ort“ an der Ruhr.
Neue Freunde?
All diese Überlegungen münden in die Frage, wie die Kinder und Jugendlichen eigentlich selber miteinander umgehen, die im Revier zu Hause sind, ja, wie sie selber miteinander umgehen wollen und sollen. Auch das hat viel mit Grenzen zu tun. Grenzen sie sich voneinander ab und damit andere aus? Gehen sie unbeschwert aufeinander zu, neugierig, den anderen kennenzulernen? Was für Freundschaften pflegen Kinder und Jugendliche heute im Ruhrgebiet? Wer wird zuerst aktiv und überschreitet seine bisherige Grenze? Derjenige, der hier geboren oder der zugewandert ist? Oder gibt es gerade unter jungen Menschen sogar so etwas wie Grenzenlosigkeit? Das herauszufinden, ist sicherlich spannend. In Facebook-Zeiten ist der Begriff Freundschaft an Beliebigkeit ja kaum noch zu überbieten. Mit dem vielzitierten Klick sammelt man heutzutage seine Freunde wie früher etwa Briefmarken. Oder gibt es vielleicht doch noch Freundschaften zwischen Gleichgesinnten, von Menschen, die einander vertrauen und füreinander einstehen? Und das vielleicht sogar über die Grenzen der eigenen Kultur und der eigenen Religion hinweg? Welche Wege gehen die Kinder und Jugendlichen da im Revier? Denkbar ist alles.
Verehrte Multiplikatoren, es gibt viele Ansatzpunkte für das Schreibprojekt, noch längst ist nicht alles aufgeführt. Und vielleicht haben Sie ja noch ganz andere Ideen, um junge Menschen dazu zu motivieren zu schreiben. Warum nicht!
Was wir wollen
Die neue Anthologie „Von Grenzen und Grenzverschiebungen“ ist Teil einer ganzen Reihe von Buchprojekten, die in den letzten Jahren im Ruhrgebiet durchgeführt wurden. Mit ihnen wollen wir gerne
• Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationsgeschichte in der Familie zum freien Schreiben anregen,
• ihnen bis in bildungsferne Schichten hinein über das Schreiben neue Perspektiven eröffnen, wie sie sich mit ihren Vorstellungen und Bedürfnissen in unsere Gesellschaft einbringen können,
• für sie Leistungsanreize schaffen, indem herausragende „literarische“ Einzelleistungen mit der Aufnahme in die Anthologie belohnt werden,
• ihnen ein literarisches Podium für eine gelungene Verständigung mit sich selbst und anderen bieten,
• Brücken bauen, wo es notwendig ist,
• einen Beitrag zur ästhetischen Erziehung leisten,
• auf literarischer Ebene Impulse für eine intensive Bildungsarbeit setzen.
Am Ende soll ein Buch stehen, in dem die interessantesten Texte veröffentlicht werden, die im Rahmen des Projektes entstanden sind.
Die Chance zur Standortbestimmung
Ziel dieser Reihe ist es, einen ganz besonderen Blick auf die Sichtweisen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund im Ruhrgebiet zu werfen. Was bewegt sie? Was fühlen sie? Wofür stehen sie? Wohin wollen sie? Es sind Fragen, deren Beantwortung für uns alle wichtig ist. Denn wie sie junge Menschen beantworten, zeigt an, wohin die Reise unserer Gesellschaft geht. Gelingt es, die Kinder und Jugendlichen in unsere Erwachsenenwelt zu integrieren? Werden sie ihren Platz in unserer Gesellschaft finden, egal, ob sie in Deutschland geboren wurden oder nicht? Fast schon seismographisch zeigen die zehn Anthologien, die bisher erschienen sind, Jahr für Jahr auf, was sich bei den Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet verändert und wo sie Kontinuitäten bewahren. Das geschieht sicherlich nicht mit Hilfe wissenschaftlich-exakten Methoden, wohl aber sehr persönlich und authentisch. Auf diese Weise sind die Essener Anthologien, die Ruhrlesebücher, mit ihren inzwischen über eintausend veröffentlichten Texten geradezu zu einem Schatz der Jugendkultur geworden. Das jeweils neue Thema entsteht dabei immer wieder in Auseinandersetzung mit dem, was an Beiträgen für die letzte Anthologie erschrieben worden ist und was sich vor diesem Hintergrund an zentralen Fragen stellt. Genauso ist es auch bei dem neuen Buchprojekt.
Die bisherigen Titel:
„Fremd und doch daheim?!“, Vechta 2005, „Dann kam ein neuer Morgen“, Vechta 2006, „Heute ist Zeit für deine Träume“, Vechta 2007, „Pfade ins Revier – Pfade im Revier“, Vechta 2008, „Ruhrkulturen. Was ich dir aus meiner Welt erzählen möchte“, Vechta 2009, „Märchenhaftes zwischen Emscher und Ruhr“, Vechta 2010, „Zwischen meinen Welten unterwegs“, Vechta 2011. „Wenn Wasser erzählt“, Vechta 2012, „Dann öffnete sich mir die Tür“, Vechta 2013, „Wie die Zeit vergeht“, Vechta 2014, „Was mir Hoffnung macht“, Vechta 2015
Von sich selbst erzählen
Deutlich ist: Wenn sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema Hoffnung beschäftigen, so berührt das zentrale Fragen ihrer Existenz. Der Schweizer Autor Peter Bichsel sagte 1982 in seinen Frankfurter Poetik-Vorlesungen: „Wer sich auf das Erzählen einlässt, der (...) tut es, um sein Leben zu leben.“ (P. B., Der Leser. Das Erzählen, Darmstadt und Neuwied 1982). Dieser programmatische Satz könnte auch für das stehen, was die neue Ruhrgebietsanthologie will. Wenn junge Menschen anfangen zu erzählen, dann sind das keine Fingerübungen. Schon gar nicht, wenn es um ihre Belange geht. Denn in ihren Texten setzen sie sich mit ihren Erfahrungen auseinander und beziehen diese auf ihre Wirklichkeit. Was sie erzählen und wie sie dies tun, spiegelt also viel von dem, was in ihnen vorgeht. Und das ist wichtig, damit sie ihre persönliche Zukunft in unserer Gesellschaft finden. Wie verarbeiten sie das, was sie erlebt haben? Wie beschreiben sie, was gewesen ist? Welche Worte finden sie für die Fakten, welche für das, was es zu gestalten gilt? Welche Erkenntnisse führen sie weiter? Gehen sie auf Fantasiereisen oder bleiben sie im Hier und Jetzt stecken? Welche (literarische) Formkraft entwickeln sie, um das darzustellen, was sie darstellen wollen?
Unsere Bitte
Aus diesem Grunde sprechen wir Sie, verehrte Moderatorinnen und Moderatoren, persönlich an! Geben Sie den Kindern und Jugendlichen in den Einrichtungen, in denen Sie arbeiten und mit denen Sie zu tun haben, Raum, sich mit der Thematik zu befassen! Davon auszugehen ist auf jeden Fall, dass das, was bei jungen Menschen auf erzählerischer Ebene passiert, in vielerlei Hinsicht sein Pendant bei ihnen selbst findet. Und das ist gerade für ihr Lebensalter wichtig. Es ist ein Schritt sprachlicher „Verortung“, der sie den Blick nach vorne richten und Perspektiven entwickeln lässt. Was will ich? Was kann ich? Wie kann ich das, was ich will, erreichen? Es sind Fragen, die ihnen Wege eröffnen, sich kritisch und selbstkritisch mit der eigenen Gegenwart und der eigenen Zukunft zu befassen. Es ist für jeden, der mit jungen Menschen zu tun hat und sich für ihre Belange interessiert, etwas, an dem er eigentlich nicht vorbeigehen kann.
Für uns ist das ein Grund, dem einmal genauer nachzuspüren, um zu beleuchten, was es damit auf sich hat. Dass sich daraus wichtige Impulse für die Kinder- und Jugendpolitik sowie die Integrationspolitik ergeben können, liegt auf der Hand. Allen Institutionen, die mit jungen Menschen zu tun haben, wie Schulen, Jugendgruppen, Migrantenvereine bis hin zu den politischen Verbänden bietet das Buchprojekt daher eine Chance zur Standortbestimmung und zur Reflexion über das, was bisher in der Arbeit mit diesen Kindern und Jugendlichen erreicht wurde. Na ja, und vielleicht ist vor diesem Hintergrund sogar hin und wieder mit neuen Einsichten zu rechnen, und deshalb bitten wir Sie um Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!
Lassen Sie also die Kinder und Jugendlichen, mit denen Sie es zu tun haben, Texte schreiben! Entscheidend ist, dass sie auf irgendeine Weise mit dem Thema Grenzen zu tun haben. Die Handlung selbst kann im Ruhrgebiet angesiedelt sein, muss es aber nicht. Der Text kann in der Vergangenheit spielen, in unserer Gegenwart, aber natürlich auch in der Zukunft. Wie sie es wollen!
Die Gattungen
Welche literarische Form die Kinder und Jugendlichen wählen, wollen wir ihnen nicht vorgeben. Sie sollen grundsätzlich selbst entscheiden, was zu ihren Inhalten passt. Sie können sich an traditionellen Vorbildern orientieren, aber gerne auch eigene Vorstellungen entwickeln. Das ist offen. Gleichwohl kann es sinnvoll sein, wenn Sie ihnen hier und da Orientierungshilfen geben, um sie beim Schreiben zu unterstützen. Das ist für uns kein Ausschlusskriterium.
Ihre Aufgabe als Multiplikator
Bitte geben Sie den Kindern und Jugendlichen, mit denen Sie zu tun haben, Raum und Zeit, Texte zum Thema „Grenzen und Grenzverschiebungen“ zu verfassen! Nutzen Sie Ihre Position als Lehrer/in, Jugendleiter/in, Sozialarbeiter/in, Erzieher/in, Elternteil, usw., ermutigen und beraten Sie sie! Ermuntern Sie sie, in der Sprache zu schreiben, in der sie sich zu Hause fühlen! Bitte fordern Sie Flyer für die Weitergabe an Ihre Schüler/innen, Kinder und Jugendlichen an, mit denen Sie arbeiten oder zu denen Sie Kontakt haben. Geben Sie diese an sie weiter, laden Sie sie ein und leiten Sie die gesammelten Texte bitte weiter! Bitte wählen Sie diese nicht vorher aus! Schicken Sie uns möglichst alle Texte, die bei Ihnen entstanden sind! Oft genug gibt es auch bei scheinbar Schlechterem einige Beiträge, die trotz mangelnder Sprachrichtigkeit Interessantes aufzeigen!
Manchmal muss das freie Schreiben vielleicht noch geübt werden. Hilfestellung dazu bieten beispielsweise der Aufsatz „Das geheime Leben der Wörter. Freies Schreiben in der Schule“ von Ralf Thenior und die vier Bücher, die in diesen Jahren unter der Federführung von Erwin Krottenthaler und dem Literaturhaus Stuttgart bei Klett/Kallmeyer erschienen sind: „Szenisches Schreiben im Unterricht“ von Thomas Richardt (Seelze 2011), „ Erzählendes Schreiben im Unterricht“ von Ulrike Wörner (Seelze 2012), „Lyrisches Schreiben im Unterricht“ von José F. A. Oliver (Seelze 2013) sowie „Journalistisches Schreiben im Unterricht“ von Tilman Rau (Seelze 2014). „Literarisches Schreiben im Deutschunterricht“ von Ulf Abraham uns Ina Brendel-Perpina (Seelze 2015) sowie „Wort und Spiel im Unterricht“ von Timo Brunke (Seelze 2015). Aber auch sonst gibt es viele Bücher oder Internetadressen, die über das freie Schreiben und seine Möglichkeiten Auskunft geben.
Wichtige Hinweise
Selbstverständlich dürfen die Jugendlichen, vor allem die mit Migrationshintergrund, in der Sprache schreiben, in der sie sich zu Hause fühlen. In welcher, das sollte gegebenenfalls mit angegeben werden. Die für den Abdruck in der Anthologie ausgewählten Texte werden, wie im Verlagswesen üblich, Korrektur gelesen und den Jungautorinnen und -autoren noch einmal zur Kontrolle vorgelegt. Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich bitte bei uns! Wir beraten Sie gerne.
1 bis 3 Texte pro Person (jeweils max. 3 Din A4-Seiten). Die Ausschreibungsfrist endet am 1. August 2016. Adresse (zur Abgabe der Texte): Kulturzentrum Grend, z. Hd. Artur Nickel, Stichwort „Hoffnung“, Westfalenstraße 311, D-45276 Essen. Absender (Telefonnummer, Email-Anschrift und Alter nicht vergessen!) Die Jugendlichen, deren Texte aufgenommen werden, werden schriftlich informiert. Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebenenfalls auch in anderen Medien veröffentlicht wird. Eingesandte Texte können leider nicht zurückgeschickt werden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Infos unter www.arturnickel.de, www.geestverlag.de, www.grend.de.
Ausgewählte Literaturangaben
Gerd Herholz (Hg.): Die Musenkussmischmaschine, eine Sammlung von 132 Schreibspielen,
Neue Deutsche Schule Verlagsgesellschaft, 3. Aufl. 2003
Ralf Thenior: „Das geheime Leben der Wörter. Freies Schreiben in der Schule“, vgl. http://www.ralf-thenior.de/leseproben/autorenschule.html, geöffnet am 22.2.2015
Thomas Richardt: Szenisches Schreiben im Unterricht, Seelze 2011
Ulrike Wörner u. a.: Erzählendes Schreiben im Unterricht, Seelze 2012
José F. A. Oliver: Lyrisches Schreiben im Unterricht, Seelze 2013
Tilman Rau: Journalistisches Schreiben im Unterricht, Seelze 2014
Ulf Abraham u. a.: Literarisches Schreiben im Deutschunterricht, Seelze 2015
Timo Brunke: Wort und Spiel im Unterricht, Seelze 2015
Im November 2016 soll die Anthologie erscheinen und mit einer öffentlichen Lesung präsentiert werden. Das geben wir rechtzeitig bekannt. Danach kann es weitere Lesungen und Veranstaltungen im Ruhrgebiet geben, um das Buch zu präsentieren und die in den Texten angesprochenen Themen in Schulen und anderen Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, zu diskutieren. Wenn Sie daran Interesse haben, Anregungen haben oder uns unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an uns! Das Gleiche gilt, wenn Sie andere Fragen zu dem Buchprojekt haben. (12/03/2016-01/08/2016)

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Gefangensein "Drinnen & Draußen"
Literatur- und Bildwettbewerb des muc Verlags

Das Thema „Gefangensein – Drinnen & Draußen“ ist allgegenwärtig und heute aktueller denn je. Wir alle sind Gefangene. Rainer Maria Rilke befasste sich bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf sehr eindrucksvolle Weise mit seinem Gedicht „Der Panther“ mit dem Zustand der Gefangenschaft. Das Tier wird zuerst von außen beschrieben, am Schluss dessen Inneres betrachtet. Automatisch folgt die Assoziation mit der Gefangenschaft von Menschen. Jedoch ist die Lage des „Gefangenseins“ nicht ausschließlich auf Haftstrafe zu beziehen. Der Mensch befindet sich in vielen alltäglichen Zwängen, die ihm die Gesellschaft auferlegt oder die er sich selbst schafft. Diese können äußerst vielfältig sein und im Beruf oder auch im Privatleben auftreten. Eine eigene Befreiung des Panthers scheint in dem Gedicht unmöglich. Jedoch kann es vielleicht auch als Appell wirken, sich nicht zu sehr von den fortwährenden Zwängen gefangen nehmen zu lassen, da sonst innere Leere droht. Letztendlich bleiben Fragen offen. Bedeutet ein Leben in Freiheit auch wirkliche – innere – Freiheit? Schließt ein Leben mit äußeren Begrenzungen innere Freiheit aus? Und was ist Freiheit eigentlich, was Gefangensein, wo liegt das Draußen, wo das Drinnen?
Der muc Verlag (www.muc-verlag.de) sucht Texte (Lyrik, Kurzprosa, Reportagen, Interviews, experimentelle Texte) und Bilder. Die Beiträge können sowohl politischen / sozialkritischen als auch psychologischen Bezug haben. Die Thematik hat einen ernsten und nachdenklichen Charakter, und ein ebensolcher steht auch bei vielen Einsendungen hier zu erwarten, er ist aber keineswegs Pflicht: Wir freuen uns auch über humoristische Beiträge. Denn nur mit ihnen dabei kann das Buch am Ende die Thematik auch rundum beleuchten, und nur mit ihnen dabei auch ergibt sich letztlich das gewünschte Leseerlebnis. Die besten Einsendungen werden in einem Buch veröffentlicht.
Jeder Teilnehmer kann höchstens 2 bisher nicht in einem Printmedium veröffentlichte Text-Beiträge in deutscher Sprache (Lyrik: bis zu 5 Gedichte) oder bis zu 5 Bildbeiträge (Zeichnungen, Fotografien, Malerei) einreichen. Ein Textbeitrag sollte nicht mehr als 15.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen. Farbige Bildbeiträge können ausschließlich bei der Auswahl zum Covermotiv mit einfließen.
Sowohl die Teilnahme am Wettbewerb als auch die Buchveröffentlichung ist kostenlos. Auch sonst entstehen keinerlei Verpflichtungen.
Zu Ihrem Beitrag senden Sie bitte eine kurze Vita (ca. 10 Zeilen, u. a. mit Name, Geburtsjahr, Wohnort, bisheriger literarischer/künstlerischer Werdegang, Homepage etc.), die bei einer Veröffentlichung mit abgedruckt werden soll. Eine anonyme oder die Veröffentlichung unter Pseudonym ist aber auch möglich. Zudem senden Sie bitte, rein für die interne Verwendung, Ihre Kontaktdaten mit: Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer.
Mit der Teilnahme an der Ausschreibung versichert der Teilnehmer/die Teilnehmerin, dass der eingesandte Beitrag selbst verfasst oder gestaltet ist und keine Rechte Dritter verletzt werden. Des Weiteren erklärt sich der Teilnehmer/die Teilnehmerin damit einverstanden, dass sein Text- oder Bildbeitrag im Buch sowie eventuell (im Ausschnitt oder komplett – zu Werbezwecken) auf der Homepage des muc Verlags veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben alle Rechte beim Autor und Bildkünstler.
Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht, jedoch erhält jeder aufgenommene Beiträger ein Freiexemplar und kann das Buch zum Autorenrabatt erwerben. Die Text-Beiträge bitte in Normseiten als Word- oder rft-Dokument, die Bildbeiträge im JPG-Format (Auflösung 300 dpi) einsenden. Einsendeschluss: 31. Juli 2016, E-Mail-Adresse: info@muc-verlag.de. Der muc Verlag beauftragt nach der Textauswahl einen Lektor/eine Lektorin, der/die in Absprache mit dem Verfasser/der Verfasserin Korrekturen vornimmt. Die Umschlaggestaltung wird vom Verlag bzw. einem/einer vom Verlag beauftragten Grafiker/in übernommen. (31/01/2016-31/07/2016)

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Ausschreibung
24. open mike - Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik
Die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation schreiben zum 24. Mal den open mike aus. Der open mike ist mit insgesamt 7.500 EUR dotiert.
Der open mike fördert den literarischen Nachwuchs und bietet jungen Autorinnen und Autoren eine Bühne, bringt sie in Kontakt mit der literarischen Öffentlichkeit und dient der Netzwerkbildung.
Der open mike unterstützt junge Talente von den ersten Schreibversuchen an nachhaltig und hilft ihnen, eine eigene literarische Stimme zu entwickeln.
Teilnahmevoraussetzungen
Am open mike teilnehmen können junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter sind als 35 Jahre (Stichtag 11.07.2016) und weder eine eigenständige literarische Buchpublikation (betrifft auch E-Books) noch einen Vertrag bezüglich einer Buchpublikation mit einem Verlag abgeschlossen haben. Eingereicht werden kann entweder Prosa (z.B. Kurzprosa, Erzählung oder ein in sich geschlossener Romanauszug) oder Lyrik. Die Texte dürfen nicht zu einem anderen Wettbewerb oder Stipendium eingereicht worden sein. Die Texte dürfen nicht veröffentlicht sein, das betrifft auch Veröffentlichungen im Internet, als E-Book, in Zeitschriften, Anthologien und Publikationen jeder Art.
Bewerbung
Zu einer vollständigen Einreichung gehört:
- Das Manuskript: Der Umfang der eingereichten Texte (Lyrik oder Prosa, nicht beides zusammen) sollte einer 15-minütigen Lesezeit entsprechen. Deutlich zu lange oder zu kurze Einsendungen werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die eingereichten Texte sollten möglichst folgendes Format haben: A 4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße 12.
Die Manuskripte müssen in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) eingereicht werden. Auf den Manuskriptseiten darf weder der Name des Absenders noch ein Kennwort erscheinen.
- Biografie und Kontaktdaten: Der Bewerbung müssen die Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) sowie das Geburtsdatum und eine kurze Biographie des Bewerbers beiliegen
Zudem wird darum gebeten, das Datenblatt „Statistik open mike 2016“ mit der Einsendung einzureichen. Die Auswertung des Datenblatts dient der Weiterentwicklung und Verbesserung des Wettbewerbs und erfolgt anonymisiert. Die Datenblätter werden direkt nach Eingang vom Rest der Einsendung getrennt. Die erfassten Daten werden lediglich zur statistischen Auswertung genutzt. Das Datenblatt kann auf der Website der Literaturwerkstatt heruntergeladen werden: www.literaturwerkstatt.org/files/6314/5762/8512/Statistik_open_mike_2016.pdf
Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin kann nur eine Bewerbung einsenden. Einsendungen erfolgen ausschließlich per Post, Bewerbungen per Email sind nicht möglich. Eine Rücksendung der Manuskripte erfolgt nicht.
Einsendeschluss ist der 11. Juli 2016 (Datum des Poststempels).
Wettbewerbsablauf:
1. Runde: Auswahl durch das Lektorat
Ein unabhängiges Lektorat, bestehend aus Verlagslektoren und -lektorinnen, wählt aus den anonymisierten Einsendungen bis zu 22 Texte für das Finale aus. Die ausgewählten Bewerber erhalten Anfang Oktober 2016 eine persönliche Einladung, die Namen der Finalisten werden zudem auf www.literaturwerkstatt.org bekannt gegeben. Die nicht für das Finale ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nicht gesondert informiert.
Die Texte der ausgewählten Autoren und Autorinnen werden als Anthologie im Allitera Verlag (München) veröffentlicht, sie erscheint zum Wettbewerbsfinale im November. Die ausgewählten Texte dürfen bis dahin nicht anderweitig veröffentlicht werden.
2. Runde: Öffentliches Finale
Das Finale wird in Form einer öffentlichen Lesung an einem Wochenende im November 2016 in Berlin ausgetragen. Jeder Finalist hat genau 15 Minuten Lesezeit zur Verfügung, um den Text vorzustellen und die Jury, bestehend aus drei renommierten Autoren und Autorinnen, und das Publikum zu überzeugen.
Die Jury ermittelt drei Gewinner und vergibt Stipendien in der Gesamthöhe von 7.500 EUR. Mindestens ein Preis wird für Lyrik vergeben. Über die Aufteilung der Gewinnsumme entscheidet die Jury. Die taz-Publikumsjury vergibt einen Publikumspreis, der in einem Abdruck des Gewinnertextes in der Tageszeitung besteht. Darüber hinaus produziert Deutschlandradio Kultur ein Feature über den Wettbewerb.
Bestandteil des Preises ist zudem eine Lesereise für die Gewinner, u.a. nach Wien und Frankfurt.
Darüber hinaus werden alle Finalisten des open mike zu einem Workshop im Februar 2017 eingeladen, bei dem sie die Möglichkeit haben, in konzentrierter Atmosphäre mit erfahrenen Autoren und Lektoren an ihren Texten zu arbeiten.
Weitere Bedingungen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des open mike stimmen mit der Einsendung ihrer Texte für den Fall der Auswahl für das Finale Folgendem zu:
- der Veröffentlichung der eingesandten Texte in der Wettbewerbs-Anthologie des Allitera Verlags. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor. Die für das Wettbewerbs-Finale ausgewählten Texte dürfen bis zum Finale im November nicht anderweitig veröffentlicht werden
- der Veröffentlichung der Namen und Biographien der Finalisten
- ggf. der Veröffentlichung des Textes während oder nach dem Wettbewerb durch die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation in eigenen Publikationen und auf den eigenen Internetseiten
- dem Ton- und Bildmitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnitts durch die Literaturwerkstatt Berlin, ihre Kooperationspartner und die Medien
- der Veröffentlichung von im Rahmen des Wettbewerbs, einschließlich Finale, Lesereise und damit zusammenhängender Veranstaltungen entstehender Bild- und Tonaufnahmen durch die Literaturwerkstatt Berlin, ihre Kooperationspartner und die Medien zu Zwecken der Berichterstattung über und PR- und Öffentlichkeitsarbeit für den open mike
- die eingeräumten Rechte gelten zeitlich unbegrenzt, sowohl für die vollständige als auch teilweise Veröffentlichung des Textes
- der Autor bestätigt mit der Einreichung, dass der Text von ihm stammt
Neben den Ausschreibebedingungen gelten die Statuten des open mike. Bewerbungen unter dem Kennwort "open mike" bis zum 11.07.2016 an: Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei), D-10435 Berlin (15/03/2016-11/07/2016)

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Main-Reim schreibt Literaturwettbewerb aus
Kurzgeschichten zum Thema Maulaff gesucht
Der Verein zur Förderung der Dichtung am Untermain schreibt einen neuen Literaturwettbewerb aus. Ab sofort können (angehende) Autoren Kurzgeschichten zum Thema Maulaff einreichen. Die Geschichten müssen aber nicht unbedingt etwas mit Aschaffenburg zu tun haben, auch eine freie Interpretation des Themas ist seitens der Organisatoren erwünscht. Der Text darf maximal 8.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen und muss unveröffentlicht sein (weder gedruckt noch im Internet). Die Beiträge können per Email an Wettbewerb@main-reim.de geschickt werden. Einsendeschluss ist der 30.06.2016. Auf die ersten drei Gewinner warten attraktive Preise im Gesamtwert von 650 €. Der Sieger erhält einen Lesesessel Modell Global 6050 mit Federkern aus dem Hause Möbel Schwind in Aschaffenburg. Außerdem werden die besten Texte auf der Webseite des Vereins www.main-reim.de veröffentlicht.  Darüber hinaus ist eine Veröffentlichung von der Jury ausgewählter Texte in einer Anthologie geplant. Die Gewinner werden zur Eröffnung der 2. Aschaffenburger Buchmesse im Schloss Johannisburg am 12. November 2016 bekannt gegeben. Die Autoren der besten drei Texte können im Rahmen des Lesungsprogramms der Messe einen Auszug aus Ihrem Text präsentieren.
Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen finden sich unter www.main-reim.de. (19/04/2016-30/06/2016)

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"Literaturpreis Ruhr 2016"
Förderpreistexte zum Thema "Musikgeschichten" gesucht
Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Literaturbüro Ruhr schreiben zum 30. Mal den Literaturpreis Ruhr aus, die wichtigste Auszeichnung für Autorinnen, Autoren, Kritiker und Verleger, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Schriftsteller auch von außerhalb, die über diese Stadtlandschaft schreiben. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden Förderpreise mit insgesamt 5.000 Euro. In diesem Jahr werden für den Förderwettbewerb bisher unveröffentlichte "Musikgeschichten" erwartet. Nach 2010 und 2014 stiftet der Rotary Club Essen 2016 bereits zum dritten Mal einen Sonderpreis im Rahmen des Förderpreiswettbewerbes für den literarischen Nachwuchs. Die Preissumme beläuft sich auch hier auf 2.555 Euro. Der Einsendeschluss für Vorschläge zum Hauptpreis und für Bewerbungen um die Förderpreise ist der 17. Juni 2016. Infos und Ausschreibung: www.literaturbuero-ruhr.de (20/01/2016-17/06/2016)

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Ausschreibung Autorenstipendium "Inselschreiber 2017"/Thema "Am Rand"
Die Sylt Foundation schreibt bereits zum 17. Mal das "Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber" für deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus.
Das Stipendium beinhaltet einen acht Wochen langen Aufenthalt auf der Insel Sylt. Die Termine werden mit dem/der Gewinner/in individuell abgestimmt. Neben kostenfreiem Wohnen in einem komfortablen 2-Zimmer-Appartment auf dem reizvollen Gelände der Sylt-Quelle in Sylt/Rantum umfasst das Stipendium eine einmalige Zahlung von 2.000 Euro.
Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2016. Mehr unter: www.syltfoundation.com! (02/04/2016-15/06/2016)

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Eine Ausschreibung der Literaturzeitschrift
»Der Dackel. Blätter für Asphaltliteratur«

»Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit.«
(Ödön von Horváth)

Ausschreibung
Für ihre zweite Ausgabe sucht die junge Literaturzeitschrift
»Der Dackel. Blätter für Asphaltliteratur« der Edition Samisdat unveröffentlichte Texte.
Erwünscht ist prinzipiell Kurzes und Kürzestes, wobei auch Längeres nach Absprache möglich ist. Inhaltlich begrüßt wird Komödiantisches ebenso wie Tragisches, jedoch wird der Satire möglicherweise der Vorzug gegeben werden.
Ansonsten ist »Der Dackel« offen für alle Gattungen und Genres. Gerne genommen werden auch Bilder und Zeichnungen (sofern sie schwarzweiß sind) sowie Mischformen.
Ein Beitrag kann also sein:
Aphorismus, Ballade, Brief, Cartoon, Cento, Collage, Comic, Dialog, Dramolett, Emblem, Epigramm, Erzählung, Essay, Fabel, Gedicht, Glosse, Groteske, Karikatur, Kommentar, Kontrafaktur, Kunstmärchen, Kurzgeschichte, Miniatur, Parabel, Parodie, Pastiche, Persiflage, Polemik, Reportage, Rezension, Satire, Schnurre, Travestie, Witz et cetera, perge, perge.
Handschriftliches ist erlaubt, sofern es Bestandteil des Kunstwerks ist (zum Beispiel ein Text in Kalligraphie).
Darüber hinaus sind Übersetzungen, vor allem von Lyrik, ausdrücklich erwünscht, sofern der Ausgangstext in der Originalsprache beiliegt und gemeinfrei ist.
Auch die neue Ausgabe hat einen Teil mit Themenschwerpunkt sowie einen freien Teil. Texte können also sowohl zum aktuellen Thema eingereicht werden als auch unthematischer Natur sein.
Das Thema der zweiten Nummer lautet: »DUMMHEIT«
Einzelheiten:
Gesucht werden Texte im Umfang von insgesamt bis zu 5400 Zeichen inklusive Leerzeichen sowie Bilder in Schwarzweiß (alle gängigen Bildformate). Mehrere Texte sollten in einer Datei zusammengefaßt werden, die Datei selbst sollte nicht mehr als 5 MB haben und einmal als bearbeitbare Version, also rtf., .doc, .docx oder .odt, sowie einmal als .pdf an die Redaktion gesandt werden.
Die Autorinnen und Autoren bestätigen mit ihrer Einsendung, daß sie Urheber der eingesandten Beiträge sind, daß diese bislang weder gedruckt noch online veröffentlicht sind, daß sie einem einmaligen Abdruck dieser Beiträge in »Der Dackel« zustimmen und daß durch diese Veröffentlichung keine Rechte Dritter verletzt werden. Vergütet wird ein Abdruck in der Zeitschrift mit drei Freiexemplaren. Redaktionsschluß für die zweite Ausgabe ist der 15. Juni 2016. (19/03/2016-15/06/2016)

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Eine Ausschreibung der Literaturzeitschrift »Der Dackel. Blätter für Asphaltliteratur« (www.asphaltliteratur.com):
Wettbewerb | Fortsetzungsroman
Der Wanderzirkus
»Versehentlich war der Wanderer in das kleine Dorf geraten. Abgekommen vom Wege, verirrt geradezu stolperte er an jenem naßkalten 12. April in den Schankraum des spärlich beleuchteten Gasthofes und blickte in sechs Paare wachsamer Augen. „Schau, schau“, ließ sich eine brummige Stimme hinter dem Tresen vernehmen, die zweifellos zu einem siebten Augenpaar gehörte, und der Wanderer hatte gerade noch genug Zeit, bei sich zu denken „Sie schaun doch!“, bevor ihn ein unsanfter Schlag auf den Hinterkopf jäh in die Bewußtlosigkeit entließ. Als er wieder zu sich kam, schrieb man bereits den 13. April.«
To be continued ...
... und zwar von Ihnen, werte Leser und Autoren:
Wer ist der unglückliche Wanderer?
Weshalb betritt er an jenem 12. April den Gasthof?
Und warum in aller Welt wird der arme Kerl niedergeschlagen?
Oder ist alles ganz anders?
Geschieht hier etwa jemandem recht?
Sind die Sechs gar in einer Verteidigungssituation?
Und was zur Hölle hat das alles mit einem Wanderzirkus zu tun?
Antworten auf diese Fragen oder auch auf gänzlich andere hätten wir gerne von Ihnen. Wenn Sie eine zündende Idee haben und die Geschichte fortspinnen möchten, schreiben (
Redaktion „Der Dackel“) Sie uns einfach bis zum 15. Juni 2016!
Ihre ganz persönliche Fortsetzung dieses Romananfangs.
Inhaltlich gibt es keine Beschränkungen, formal müßten Sie sich auf höchstens 4000 Zeichen beschränken. Dafür besteht aber die Möglichkeit – sollte Ihr Text in dieser Hinsicht stark genug sein und eindeutig ein neues Gewicht in die Sache bringen – dem entstehenden Roman einen neuen Titel zu geben: schlagen Sie uns ruhig einen vor.
Die beste Fortsetzung wird mit ihrem Abdruck im nächsten Heft sowie drei Freiexemplaren prämiert. Und da »Der Dackel« als Langzeitprojekt angelegt ist, soll auf diese Weise ein wunderbarer, jedenfalls aber außergewöhnlicher Roman entstehen, der aus vielen verschiedenen Stimmen zusammengewebt ist. (09/03/2016-15/06/2016)

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Ausschreibung der Hotlist 2016:
Startschuss auf der Leipziger Buchmesse, Finale in Frankfurt: Alle unabhängigen Verlage im deutschsprachigen Raum sind eingeladen, sich ab sofort bis einschließlich 6. Juni für die HOTLIST 2016 zu bewerben.
Zum achten Mal werden auch 2016 bis September aus allen Einreichungen gemeinsam von Jury und Publikum zehn Titel ausgewählt, die beispielhaft die Qualität dokumentieren, die unabhängige Verlage zur Buchkultur beitragen. Während der Frankfurter Buchmesse endet die Hotlist-Saison mit der traditionellen Preisgala im Literaturhaus Frankfurt.
Die Termine der HOTLIST 2016:
Ausschreibung bis 6. Juni 2016
Publikums-Voting ab Ende Juni bis 15. August 2016
Bekanntgabe der HOTLIST 2016, der 10 besten Bücher, Anfang September
Preisverleihung Freitag, 21. Oktober 2016 (Frankfurter Buchmesse, Literaturhaus Frankfurt).
Weitere Einzelheiten auf der Website der Hotlist: www.hotlist-online.com (19/03/2016-06/06/2016)

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Wettbewerb "Westfälische Reihe"
In diesem Jahr veranstaltet die Westfälische Reihe zum vierten Mal einen Autorenwettbewerb. Diese Jahr suchen wir Bücher aus den Genres Kinder- und Jugendbuch, Krimi und Biografie.
Aus jedem Genre wird ein Gewinnerbuch ausgewählt, die Gewinner dürfen sich dann über eine Buchveröffentlichung im Wert von 699 Euro bei der Westfälischen Reihe freuen,
Der Wettbewerb geht noch bis zum 31. Mai 2016! Alle Infos zum Wettbewerb, die Teilnahmebedingungen und Kontaktdaten finden Sie unter http://www.westfaelische-reihe.de/wettbewerb/ (18/04/2016-31/05/2016)

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XIX. Gedichtwettbewerb der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte gestartet
Lyrik-Contest mit Sonderthema "Kostbares"

Die BIBLIOTHEK DEUTSCHSPRACHIGER GEDICHTE lädt zum 19. Mal zur Teilnahme an ihrem Poesie-Wettstreit ein. Ambitionierte Hobbyautoren sind aufgerufen bis zum 30. April 2016 ein Gedicht zu einem Thema der eigenen Wahl einzuschicken. Wie schon im Vorjahr wird es ebenfalls ein Sonderthema geben, dieses Jahr das Thema "Kostbares". Die Teilnahme ist kostenlos. Auf die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs warten attraktive Preise im Gesamtwert von 8.000 Euro. Der Erstplatzierte gewinnt nicht nur 750 Euro Preisgeld, sondern auch eine professionelle Hörbuchproduktion mit seinen schönsten 30 Gedichten. Der zweite Preis besteht unter anderem aus der Herstellung eines eigenen Gedichtbandes, während der Drittplatzierte sich über Siegerprämien im Wert von 575 Euro freuen kann. Die Preise 4 bis 100 schließen neben Buchgewinnen die professionelle Vertonung des eigenen Gedichtes mit ein. Der Gewinner des Sonderthemas gewinnt ein edles Lederarmband mit silberner Schriftrolle, auf der das eigene Gedicht graviert wird. Die Preisträger werden im August 2016 benachrichtigt. Die Anthologie XIX mit den besten Beiträgen der Teilnehmer sowie ein Hörbuch mit den Preisträger-Gedichten erscheinen im November 2016. Die genauen Teilnahmebedingungen sowie das Teilnahmeformular finden Interessierte unter www.gedichte-bibliothek.de (12/01/2016-30/04/2016)

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Der Lyrikpreis München 2016
Der Lyrikpreis München 2016 wird in diesem Jahr erstmals vom Lyrikpreis München e.V. ausgeschrieben.
Ablauf: Es gibt drei Vorrunden, zu denen separat eingereicht werden kann, und ein Finale. Die anonym einzureichenden Gedichte werden jeweils von einer Vorjury gelesen, die sechs Einreichungen auswählt. Ihre Autorinnen/Autoren werden zum Vorrunden-Leseabend eingeladen. Die Vorjury besteht aus drei Vereinsmitgliedern, die von Vorrunde zu Vorrunde wechseln. Die Zusammensetzung wird bei Ausschreibung jeweils bekanntgegeben.
Beim Vorrunden-Leseabend werden zwei der teilnehmenden Autor/inn/en für das Finale gewählt. Die Jury der Vorrunden-Leseabende setzt sich aus drei Personen mit Bezug zur Lyrik
zusammen (nicht zwangsläufig Vereinsmitglieder); eine Dopplung von Vorjury und Jury wird pro Vorrunde vermieden. Die Lesung ist pro Autor/in auf fünf Minuten beschränkt, um
dem anschließenden Gepräch mehr Raum zu geben. Dementsprechend geben die Juror/innen keine Statements ab, sondern wenden sich an die Lesenden mit konkreten Fragen zu den Texten. Die Diskussion und Entscheidungsfindung der Jury erfolgt öffentlich (kein Zurückziehen zur Beratung). Alle Texte werden dem Publikum per Beamer oder als Kopie auch in geschriebener Form zugänglich gemacht. Die Zuschauer haben Gelegenheit, sich zu den Beiträgen zu äußern.
Das Finale läuft nach demselben Muster der Vorrundenlesungen ab, nur dass die Jury nun fünfköpfig ist (Lyriker/inne/n, Literaturwissenschaftler/inne/n und Verleger/inne/n); sie entscheidet über die Preisvergabe. Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 500 Euro. Wir sind zur Zeit auf der Suche nach Sponsoren: Wenn wir entsprechende Unterstützung erhalten, werden die Preis entsprechend höher dotiert (auch im laufenden Wettbewerb); dies würden wir entsprechend mitteilen.
Einreichbedingungen: Für die Teilnahme sind auf Deutsch verfasste Gedichte einzureichen, die zusammen höchstens fünf Leseminuten beanspruchen. Sie dürfen noch nicht in einem Buch der Autorin/des Autors erschienen sein, sehr wohl aber in Zeitschriften oder Anthologien – online oder gedruckt. Die Texte sind in Druckschrift in dreifacher Ausführung und mit einem Kennwort versehen in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, auf dem lediglich das Kennwort geschrieben steht. Dieser Umschlag ist zusammen mit einer Kurzvita (max. eine Seite), Adresse und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) sowie der Wiederholung des Kennworts und der Unterschrift der/des Einreichenden an die unten angegebene Adresse zu senden.
Einsendeschluss für die erste Vorrunde: 29. April 2015 (Poststempel)! Später abgesandte Einreichungen werden automatisch der nächsten Vorrunde zugerechnet. Zurückgeschickt werden die Texte nicht.
Vorjury der ersten Vorrunde: Markus Hallinger, Ulrich Schäfer-Newiger, Johanna Schumm. Die Vorjury wird in der zweiten und dritten Vorrunde jeweils
anders besetzt.
Veranstaltungsort und Jury der Vorrundenlesung am 23.5.2016 geben wir auf dieser Seite bekannt. Ebenfalls die Namen der eingeladenen Autorinnen und Autoren. Sie erhalten auch eine persönliche Nachricht. Eine Absage an die anderen kann aus logistischen Gründen leider nicht erfolgen. Die Einsendung ist per Post an folgende Adresse zu senden Kristian Kühn, Wastl-Witt-Str. 25, D-80689 München. Nicht an die im Impressum angegebene Vereinsadresse!

Für die Teilnahme wird eine Gebühr von 10 Euro erhoben. Sie
ist zu überweisen an:
Lyrikpreis München e.V.
IBAN: DE03 7015 0000 1004 0360 57
Stadtsparkasse München
Wir können nur Beiträge berücksichtigen, wenn die
Teilnahmegebühr spätestens eine Woche nach Einsendeschluss
eingezahlt wurde.
(13/03/2016-29/04/2016)

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Die GWK vergibt 2016 einen GWK-Förderpreis Literatur an einen jungen Schriftsteller oder einen Schriftstellerin aus Westfalen-Lippe, der oder die überdurchschnittliche Leistungen erbracht hat und Herausragendes auch für die Zukunft erwarten lässt. Der GWK-Förderpreis Literatur ist mit 5000 Euro und der Aufnahme in ein Förderprogramm dotiert, das mit dem 42. Lebensjahr endet.
BEWERBUNGSSCHLUSS FREITAG, 22.04.2015 (Posteingang)
BEWERBUNGS-BEDINGUNGEN:
Bewerberinnen und Bewerber müssen in Westfalen-Lippe geboren sein, dort seit mindestens zwei Jahren leben oder ihren Hochschulabschluss in der Region gemacht haben. Sie dürfen bei Bewerbungsschluss nicht älter als 40 Jahre sein und müssen bereits einen Text in einer anerkannten Literaturzeitschrift oder einer Anthologie (nicht auf der eigenen Homepage) veröffentlicht haben.
BEWERBUNG:
Sie verfassen ein formloses Anschreiben, dem Sie beifügen:
1. Ihren Lebenslauf mit Bibliographie,
2. ein unveröffentlichtes Manuskript von maximal 30 Seiten DIN A4,
3. bis zu drei Publikationen der letzten zwei Jahre.
4. Falls Sie schon ein Buch veröffentlicht haben, legen Sie es in 2 Exemplaren dazu.
Wir berücksichtigen keine Rezensionen!
BEWERBUNGSADRESSE: Ihre Bewerbung schicken Sie an: GWK, „GWK-Förderpreis LITERATUR", Fürstenbergstr. 14, D-48147 Münster
PREISVERLEIHUNG:
Der GWK-Förderpreis Literatur wird zusammen mit den GWK-Förderpreisen für Kunst und Musik am 7. Oktober 2016 im Erbdrostenhof in Münster verliehen. Der Preisträger, die Preisträgerin, verpflichtet sich mit seiner bzw. ihrer Bewerbung, den Preis persönlich entgegenzunehmen.
JURY: Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Fachjury. Sie soll den Preis wie ausgeschrieben vergeben, ist dazu aber nicht verpflichtet. Sie kann den Preis aussetzen oder teilen. Das Urteil der Jury ist verbindlich und unanfechtbar. (19/01/2016-22/04/2016)

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Werkstatt Prosa 2016
21. bis 25. September 2016 im Bildungshaus Schloss Retzhof, Steiermark (A)
Zur Förderung des literarischen Schaffens von jungen Autorinnen und Autoren schreibt die Jugend-Literatur-Werkstatt Graz bis zu zehn Stipendien für die Teilnahme an der »Werkstatt Prosa 2016« im Bildungshaus Schloss Retzhof aus. Damit soll die Arbeit an ambitionierten Prosaprojekten gefördert werden.
Bis 15. April 2016 können sich junge Autorinnen und Autoren per E-Mail mit literarischen Prosatexten (Kurzgeschichten, Erzählung) in deutscher Sprache bewerben, an dem sie derzeit arbeiten, wenn sie folgende Kriterien erfüllen:
Bedingungen:
- Wohnsitz in Europa
- Alter 18 bis 25 Jahre, und zwar zwischen 25.09.1990 und 20.09.1998 geboren
- Die eingereichten Texte müssen noch unveröffentlicht sein
- Bis 1. Juli 2016 müssen (im Falle einer Einladung) bis zu max. 15 Normseiten Texte eingereicht werden, die bei der Textarbeit im September besprochen werden
So sollte eine Bewerbung aussehen:
- Bei Ausschnitten aus längeren Projekten: Exposé über das geplante literarische Projekt
- 5 Seiten Leseprobe (Normseiten für literarische Manuskripte)
- persönliche Angaben (Telefonnummer, Adresse, Geburtsdatum)
Einsendungen bitte nur per E-Mail an: info@literaturwerkstatt.at
Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Jury auf Basis der vollständig eingereichten Textproben und der geforderten Unterlagen. Die ausgewählten TeilnehmerInnen werden eingeladen, sich vom 21. bis 25. September 2016 zum intensiven Erfahrungsaustausch im Bildungshaus Schloss Retzhof in Österreich zu treffen. Hier findet hauptsächlich Textarbeit in Gruppengesprächen statt, darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen. Zudem ist geplant, zusätzlich GastautorInnen bzw. ReferentInnen aus dem Literaturbetrieb zum Erfahrungsaustausch einzuladen. Die Teilnahme (inkl. Unterkunft und Verpflegung im Bildungshaus Schloss Retzhof) ist für die ausgewählten StipendiatInnen kostenlos.
Die beim Workshop besprochenen Texte werden schließlich bei der Abschlusslesung der Öffentlichkeit präsentiert und in der Folge zu einer Publikation in der Reihe »Erkundungen« zusammengefasst und im Internet auf www.literaturwerkstatt.at veröffentlicht. Mit Einsendung der Textproben erklärt man sich damit einverstanden. Alle Rechte an den Texten verbleiben selbstverständlich bei den AutorInnen. Und, wie bei Wettbewerben üblich, ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Weitere Informationen: www.literaturwerkstatt.at, info@literaturwerkstatt.at,Tel.: +43 664 4949018 (10/01/2016-15/04/2016)

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1. Literaturpreis HARZKIND
Und dann ist das Kaninchen gestorben!
Was kann das für Folgen haben! Wohl jeder hat schon einmal unverhoffte Wendungen erlebt, seinen sie nun lustig, spannend, nachdenklich oder einfach erzählenswert. Besondere Erzählungen und Gedichte Osteroder und Harzer Autoren werden gesucht – mit oder ohne Reim – mit oder ohne Kaninchen. Die Themenwahl ist frei.
Der Wettbewerb „Literaturpreis HARZKIND“ wird zum ersten Mal in Zusammenarbeit von der Autorin Renate Maria Riehemann und dem Geest-Verlag ausgeschrieben und von der Initiative HARZKIND unterstützt. Teilnehmen können Autorinnen und Autoren, die in Osterode oder dem Harz wohnen, gewohnt haben oder sich dem Harz in besonderer Weise verbunden fühlen. Bis zu drei deutschsprachige Gedichte oder Erzählungen können eingereicht werden.
Die Preisträgerbeiträge sowie eine Auswahl der besten anderen Beiträge erscheinen in einer Anthologie im Geest-Verlag im ersten Halbjahr 2016.
In den Kategorien Erzählungen und Gedichte werden jeweils gesonderte Preise vergeben. Der erste Preis ist mit je 200,00 €, der zweite Preis mit je 100,00 €, der dritte Preis mit je einem Buchpaket im Wert von 50,00 € dotiert. Die Preisträger sowie die Autorinnen und Autoren, von denen Beiträge in der Anthologie veröffentlicht werden, erhalten ein Freiexemplar der Anthologie.
Jurymitglieder des Wettbewerbs werden sein: Renate Maria Riehemann (Autorin und Initiatorin des Wettbewerbs), Alfred Büngen (Verleger, Lektor und Autor), Melanie Funke (Werbefachfrau und Initiatorin „HARZKIND“)
Beiträge können bis zum 31.03.2016 (spätester Einsendetermin) eingereicht werden. Die Preisträger sowie die Autorinnen und Autoren, deren Beiträge in der Anthologie erscheinen, werden im Mai 2016 benachrichtigt.
Eingereicht werden können bis zu drei bisher unveröffentlichte Gedichte oder Erzählungen in deutscher Sprache. Auch in ortstypischer Mundart kann gerne geschrieben werden. Die Beiträge sind per E-Mail in einer Worddatei, in der nicht der Name des Autors steht, einzureichen. Im Text der E-Mail stehen neben einem kurzen Anschreiben die Titel der eingereichten Gedichte sowie Name und Kontaktdaten des Autors.
Mit der Einreichung der Texte verbunden ist die Zusicherung, dass die eingereichten Texte selbst verfasst sind, dass sie frei von Rechten Dritter sind und solche Rechte auch nicht verletzen. Ebenfalls verbindet sich mit der Einreichung der Texte das Einverständnis des Autors zur Veröffentlichung der Texte in der Anthologie. Ein Honorar für die Veröffentlichung wird nicht entrichtet. Die Jury entscheidet nach eigenem freien Ermessen sowohl über die Preisvergabe wie auch die Frage der Veröffentlichung einzelner Beiträge. Ein Rechtsanspruch auf Veröffentlichung besteht in keinem Fall. Eingereichte Texte werden weder vom Verlag noch von den Mitgliedern der Jury archiviert.
Die Beiträge sind bis zum 31.03.2016 zu senden an eine der folgenden E-Mailadressen: ausschreibung.harz@online.de oder ausschreibung.harz@geest-verlag.de. Gerne können Sie sich auch postalisch bewerben (bitte achten Sie auch in diesem Fall darauf, dass wir Sie kontaktieren können): Geest-Verlag, Stichwort: HARZKIND, Lange Straße 41a, D-49377 Vechta (06/01/2016-31/03/2016

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Menantes-Preis für erotische Dichtung 2016

Umarme doch mit wollenweichen Händen
Den heißen Leib, der sich nach Kühlung sehnt;
Erhebe dich mit deinen zarten Lenden,
Schau wie die Lust schon alle Glieder dehnt.
Menantes (1702)

Benannt nach dem „galantesten“ Dichter des Barock, der als Christian Friedrich Hunold (1680-1721) in Wandersleben zur Welt kam, wird der Preis vom Menantes-Förderkreis der Evangelischen Kirchgemeinde Wandersleben in Zusammenarbeit mit der Thüringer Literaturzeitschrift Palmbaum seit 2006 alle zwei Jahre ausgeschrieben. Bis zu 800 Autoren aus 15 Ländern haben sich daran beteiligt. 2016 wird der Preis zum sechsten Mal verliehen!
Senden Sie uns bis zu drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte mit maximal fünf Manuskriptseiten (à 2000 Zeichen). Die Texte müssen bislang ungedruckt sein (Veröffent­lichungen auf Websites sind möglich). Eine Jury aus fünf Kritikern und Schriftstellern ermittelt unter allen Einsendungen die fünf originellsten und lädt deren Verfasser zu einem Lesefest am 11. Juni 2016 in den Pfarrhof von Wandersleben ein, bei dem der Jury-Preis (2.000 EUR) sowie ein Preis des Publikums (500 EUR) vergeben werden. Das Preisgeld wird vom Menantes-Förderkreis gestiftet.
Die Beiträge der fünf Finalisten erscheinen im Oktober-Heft des Palmbaums 2016. Eine Anthologie mit den 50 besten Beiträgen zum Menantes-Preis von 2006 bis 2016 ist im quartus-Verlag geplant. Um für die Jury die Anonymität zu wahren, bitten wir die Texte ohne Verfassernamen, jedoch mit einer separaten Kurzbiographie unter dem Stichwort „Menantes“ zu senden an: Evangelische Kirchgemeinde Wandersleben, Menantesstraße 31, D-99869 Drei Gleichen, Ortsteil Wandersleben. Einsendeschluss: 31. März 2016 (Poststempel). Eine Rücksendung der Texte erfolgt nur, wenn ein adressierter und frankierter Umschlag beiliegt. www.menantes-wandersleben.de * www.palmbaum.org (27/10/2015-31/03/2016)

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14. Internationalen Hörspielwettbewerb
Bis zum 01. März 2016 gibt es noch die Möglichkeit innovative Beiträge für den 14. Internationalen Hörspielwettbewerb, den 8. Kinder- und Jugendhörspielwettbewerb oder den 2. Hörspiel-Manuskript-Wettbewerb des Hörspielsommer e.V. einzureichen.
Der 14. Internationale Hörspielwettbewerb richtet sich an alle freien Hörspielmacher/innen ab 18 Jahren. Eine Vorauswahl der besten Einsendungen wird während des Festivals vom 08. bis 17. Juli 2016 auf dem Richard Wagner Hain zu hören sein. Welche Hörspielmacher/innen letztlich das Siegertreppchen besteigen dürfen, entscheidet eine hochkarätige Fachjury, in der auch die Sieger/innen des Vorjahres vertreten sind. Alle Gewinnerstücke werden mit einem Preisgeld in Form einer Sendelizenz honoriert und mehrfach ausgestrahlt.
Der 8. Kinder- und Jugendhörspielwettbewerb steht allen Heranwachsenden unter 18 Jahren offen; die Teilnahme kann auch als Schulklasse, Kindertagesstätte oder Medien-AG erfolgen. Die drei überzeugendsten Beiträge werden beim diesjährigen Festival Mal durch eine eigens dafür ins Leben gerufene Kinder- und Jugendjury prämiert. Als Belohnung erwartet die Sieger/innen ein Technik-Sachpreis, der neue Produktionen anregen und fördern soll. Die Gewinnerstücke werden zudem ins Festivalprogramm aufgenommen und beim Leipziger Bürgerfunk „Radio Blau“ präsentiert.
Beim 2. Hörspiel-Manuskript-Wettbewerb werden geschriebene Texte aller Art im Umfang von bis zu zwei Seiten gesucht. Unter den eingereichten Manuskripten wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar eine Vorauswahl getroffen. Diese Texte werden anschließend von Studierenden inszeniert und produziert. Die fertigen Hörstücke werden auf dem 15. Hörspielsommer 2017 öffentlich präsentiert und schließlich durch eine Jury in den zwei Kategorien Text und Regie ausgezeichnet.
Der Hörspielsommer e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Nachwuchs der Hörspielszene zu stärken. Hierfür schreibt der Hörspielsommer e. V. alljährlich seine Hörspielwettbewerbe aus.
Alle Informationen zu den Wettbewerben und die Teilnahmeformulare unter http://hoerspielsommer.de/wettbewerbe (12/02/2016-01/03/2016)

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Kandidaten gesucht:
Öffentliche Ausschreibung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016
Wer soll den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016 erhalten? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft auf, Kandidaten für den Friedenspreis zu nennen, der am 23. Oktober 2016 in der Frankfurter Paulskirche verliehen wird. Gesucht wird eine „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“, so das Statut der Stiftung Friedenspreis. Die Ausschreibung ist öffentlich, jeder Bürger kann Vorschläge einreichen.
Der Stiftungsrat des Friedenspreises nimmt im April seine Beratungen auf und wählt aus den eingegangenen Vorschlägen die Preisträgerin oder den Preisträger. Der unabhängigen Jury, die sich in der Mehrzahl aus Personen des öffentlichen Lebens zusammensetzt, gehören an: Stephan Detjen (Deutschlandfunk), Felicitas von Lovenberg (Journalistin), Prof. Dr. Karl Schlögel (Historiker), Janne Teller (Schriftstellerin), Matthias Ulmer (Vorsitzender Verleger-Ausschuss), Thomas Wrensch (Vorsitzender Sortimenter-Ausschuss) und Heinrich Riethmüller, der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich Vorsitzender des Stiftungsrates ist.
Die Vorschläge können bis 1. März 2016 eingereicht werden. Sie sollten schriftlich begründet sein, unter Angabe von Leistungen und Veröffentlichungen, die die Vorgeschlagenen als Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausweisen. Selbstvorschläge sind nicht zugelassen. Die Vorschläge sind zu richten an den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Geschäftsstelle Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, D-10117 Berlin, E-Mail: m.schult@boev.de. Weitere Informationen und ein Online-Formular gibt es unter http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/470553/. (12/01/2016-01/03/2016)

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Literatur 4.0 – ein Wettbewerb
Die|QR|Edition in Murnau am Staffelsee verlegt seit 2014 einen neuen Medientyp, das sogenannte Hybridbuch.
Dieses neue Medium verbindet innovativ über den QR|Code das analoge Buch mit dem digitalen Internet.
Unser erster Literaturwettbewerb trägt den Titel
QR|codes – Wir. Sind die Zukunft.
Zur Teilnahme eingeladen sind alle experimentierfreudigen deutschsprachigen Literaten. Gesucht werden in Form und Inhalt experimentelle Texte, die sich mit der digitalen Zukunft und der neuen Spezies der »i:Codes« beschäftigen. Abgabetermin ist der 1. März 2016. Alle ausführlichen Informationen zum Wettbewerb unter www.dieQRedition.pmachinery.de/ressources/2015/QRinfopack1.zip. (05/10/2015-01/03/2016)

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Einladung 4You, just 4 fun

Vier-Jahreszeiten-Lesungen mit "laufenden" Texten Pack Deine Texte ein, kleide Dich der Witterung entsprechend und wandere mit uns durch Stadt und Land.
Winterlesung: Start Weidenweg 104 Unna Leseorte: Wohngebiet "Am Kastanienhof" Unna
Frühjahrslesung: Bornekamp (Naherholungsgebiet) UnnaSommerlesung: In der Ohlingser Heide, Solingen
Herbstlesung: Altstadt Unna
Los geht es mit der Winterlesung!
Wo? Start ist im Weidenweg 104, Siedlung am Kastanienhof in Unna. Je nach Teilnehmerzahl gibt es fünf bis acht Leseorte auf einem Rundweg (etwa 1 1/2 bis 2 km Fußweg), die Lesezeit der Autoren richtet sich ebenfalls nach der Anzahl der Teilnehmer, Gäste, Zuhörer sind willkommen! Wann? Samstag, 30. Januar, 11:00 Uhr
Mit Lesen, wandern, erzählen sind etwa zwei Zeitstunden vorgesehen. Die Veranstaltung endet mit einem heißen Getränk und einem warmen Imbiss.
Bitte meldet euch bis zum 15. Januar an. Wer möchte lesen? Wer kommt als Zuhörer, Gast?
Ganz herzlich grüßen euch
Thorsten, Kay und Marlies

Mail zur Anmeldung: marlies@lyrik-und-mehr.de (10/12/2015-15/01/2016)

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(Abgelaufene Wettbewerbe finden Sie im NEWSarchiv für Wettbewerbe)

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