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(Hier finden Sie LiteraturWettbewerbe, Ausschreibungen und Stipendien in Auswahl. Nach Möglichkeit sortiert nach dem Einsendeschluss!
Wir übernehmen keine Gewähr. Ältere Wettbewerbe finden Sie im NEWSarchiv.)


Ihre Ausschreibungen und Wettbewerbs-Informationen schicken Sie uns bitte als e-mail.


„FRIEDENLIEBEN“
DIE ANTHOLOGIE DER VI. BERNER BÜCHERWOCHEN

Ausschreibung zur Anthologie "FRIEDENLIEBEN“
Vorbemerkung:
Im August 1917 richtete Papst Benedikt XV. einen  Friedensappell an die kriegsführenden Nationen, in dem er ein „Ende des Abschlachtens“, Abrüstung und Mittel zur Vermeidung künftiger Kriege forderte. Der Appell verhallte ebenso folgenlos wie die Losung „Nie wieder Krieg!“, die nach dem Ersten Weltkrieg in der Weimarer Republik vorübergehend Massen bewegte. Heute, hundert Jahre, zwei Weltkriege und Millionen Toter später, gelten friedensbewegte Einstellungen einer Mehrheit nur noch als antiquiert und „peinlich“, Aufrüstung, die Beteiligung an und das Führen von Kriegen hingegen als akzeptiert. Das wirft Fragen auf -- nicht nur nach der Ausrichtung aktueller Außen- und Verteidigungspolitiken, sondern auch nach dem inneren Zustand unserer Gesellschaft und, jenseits aller Betschwesternseligkeit, nach unserer eigenen Bereitschaft zur Friedfertigkeit, nach unserer individuellen Friedenskompetenz. Die Anthologie-Ausschreibung lädt dazu ein, über Frieden und Unfrieden im zwischenmenschlichen, innergesellschaftlichen und internationalen Bereich nachzudenken und die Ergebnisse schreibend bekanntzugeben. Auch Stimmen, die in Zeiten wie diesen eher weniger vernehmbar sind, bietet sich so die Chance, Gehör zu finden.
Ausschreibungsbedingungen:
Die Gemeinde Berne in der Wesermarsch (D 27804 Berne) veranstaltet vom 22.09. bis 17.12.2017 die Sechsten Berner Bücherwochen als "Fest der Kultur rund ums Wort" mit Lesungen, Vorträgen, Konzerten und weiteren Veranstaltungen. Die Sechsten Berner Bücherwochen stehen unter dem Motto „Frieden!".
Aus diesem Anlass planen Geest‑Verlag Vechta und Gemeinde Berne eine Anthologie mit dem Titel „FRIEDENLIEBEN“. Die Anthologie wird zur Eröffnung der Sechsten Berner Bücherwochen am 22.09.2017 veröffentlicht und in der Eröffnungsveranstaltung präsentiert werden. Für diese Anthologie werden Beiträge gesucht; unter den Autoren aufgenommener Beiträge werden Preise von insgesamt 1.000,00 (in Worten: eintausend Euro) vergeben. Bekanntgabe der Preisträger und Vergabe der Preise erfolgen im Rahmen der Bücherwochen‑Abschlussveranstaltung am 17.12.2017. Über die Aufnahme eingesandter Texte in die Anthologie und über die Preisvergabe entscheidet eine Jury nach freiem Ermessen jeweils unter Ausschluss des Rechtsweges.
Es gelten folgende Bedingungen:
1. Thema:
Der Inhalt der eingesandten Texte muss eine zwanglose Verbindung zum Begriff „Frieden“ erlauben.
2. Sprache, Genre:
• Die Anthologietexte werden in Deutsch veröffentlicht. In Deutschland lebenden Fremdsprachlern steht es frei,  Beiträge in ihrer eigenen Muttersprache einzureichen. Verlag und Herausgeber bemühen sich, in Abstimmung mit dem Autor eine Übersetzung zu organisieren.
• Mundart  (Platt u.a.) ist willkommen.
• Erlaubt sind alle belletristischen Genres (Prosa, Tagebuch, Brief, Lyrik), Drama, Essay und Sachtext.
3. Teilnehmer:
• Ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags und deren Angehörige sowie Mitglieder der Jury und deren Angehörige.
• Die Ausschreibung wendet sich im Übrigen an alle, die sich für das Thema interessieren. Es gibt keine Altersbeschränkung. Renommierte Autorinnen und Autoren sind ebenso herzlich eingeladen wie Schreibanfänger/innen.
• Da die „Berner Bücherwochen“ sich auch als Projekt regionaler Literaturförderung verstehen, richten sie den Aufruf zur Teilnahme insbesondere auch an Menschen aus der Gemeinde Berne und den Nachbarkommunen sowie an Menschen aus den Regionen Oldenburg, Delmenhorst und Bremen und aus der Wesermarsch.
4. Form und Frist:
Einsendeschluss ist der 17. Juni 2017 (Datum des Poststempels).
• Jeder Teilnehmer darf bis zu drei Texte einreichen. Der Gesamtumfang darf 25 Normseiten (á 1.500 Zeichen einschließlich Leer- und Absatzzeichen) nicht überschreiten.
• Eingesandte Texte müssen vom Einsender selbst verfasst worden sein. Sie dürfen noch nicht anderweitig ‑‑ auch nicht im Internet oder auf öffentlichen Lesungen ‑‑ veröffentlicht worden sein, und sie dürfen Rechte Dritter nicht verletzen.
• Wenn nicht vorher anders vereinbart (siehe dazu unten Ziffer 7: "Hilfestellungen"), gilt: Jeder Text ist als Papier‑Ausdruck und zusätzlich elektronisch einzureichen, und zwar im Format .doc oder .rtf, als Mailanhang, auf CD oder USB-Stick. Im Begleitschreiben zum Papier-Ausdruck bzw. in der Mail sind Namen, Anschrift und Kontaktdaten (Telefon, ggf. Fax, Mailadresse) des Verfassers anzugeben.
• Zusätzlich sind beizufügen:
— Eine max. fünf Zeilen umfassende Kurzvita mit bio‑/ bibliografischen Angaben,
— eine vom Autor unterzeichnete Erklärung darüber, dass
— er die Texte selbst verfasst hat
— die Texte noch nicht anderweitig, auch nicht im Internet und auf öffentlichen Lesungen, veröffentlicht wurden
— Rechte Dritter, insbesondere fremde Persönlichkeitsrechte, nicht  verletzt werden
 — der Autor sich mit den Ausschreibungsbedingungen einverstanden erklärt.
• Die Post-Einsendung ist zu richten an Berner Bücherwochen z.Hd. Reinhard Rakow, Ollener Straße 2, D-27804 Berne oder an Berner Bücherwochen z.Hd. Geest‑Verlag GmbH & CO. KG, Lange Straße 41a, D-49377 Vechta‑Langförden.
• Mails sind ausschließlich zu senden an „berne-bringt@t-online.de“.
• Einreichungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.
5. Rechte, Vergütung, Freiexemplare:
• Vergütungsansprüche der Teilnehmer bestehen nicht. Die Veröffentlichung ausgewählter Texte erfolgt kosten‑ und honorarfrei. Autoren abgedruckter Texte erhalten je ein kostenloses Belegexemplar und die Möglichkeit, weitere Exemplare mit einem Autorenrabatt zu beziehen.
• Eine Rücksendung und/ oder Archivierung eingesandter Materialien erfolgt in keinem Fall. Eingereichte Papiere, Verpackungsmaterialien, CDs und Datenträger werden nach Durchsicht entsorgt. Es sollten deshalb ausschließlich Kopien — niemals Originale! — eingereicht werden.
• Das Urheberrecht verbleibt bei den Autoren. Diese räumen indes dem Geest‑Verlag und der Gemeinde Berne zeitlich und räumlich unbeschränkt das kostenfreie Recht ein zur Veröffentlichung ausgewählter Texte in der Anthologie und in diesbezüglichen Presse‑ und Werbetexten, auch via EMail und Internet, und zwar für beliebig viele Übermittlungsvorgänge, Online‑Abrufe, Bildschirmwiedergaben und Ausdrucke in Papierform sowie für alle Auflagen ohne Stückzahlbegrenzung,  wie auch zu einer den Zwecken der Berner Bücherwochen dienenden Verbreitung ihrer mitgeteilten Vita‑Daten. Die Autoren veröffentlichter Texte erklären sich mit deren öffentlichen Verlesung durch Dritte im Rahmen der Berner Bücherwochen einverstanden.
6. Auswahl der Texte, Preise, Bekanntgabe:
• Hinsichtlich der Teilnahme an der Ausschreibung, der Auswahl der in der Anthologie veröffentlichten Texte und der Preisvergabe ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
• Über Textauswahl und Preisvergabe entscheidet eine Jury nach freiem Ermessen. Ihr gehören an: Franz Bittner, Bürgermeister, Gemeinde Berne, Dr. Michael  Brandt, Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft, Björn Thümler, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, Jana Jürß, Autorin und Publizistin, Alfred Büngen, Verlagsleiter Geest‑Verlag, und Reinhard Rakow, Herausgeber.
• Die Jury behält sich vor, das Preisgeld von 1.000,00 Euro auf mehrere Anthologieautoren aufzuteilen.
• Voraussichtlich im Laufe des Monats August 2017 werden die ausgewählten Teilnehmer, vorzugsweise über EMail, benachrichtigt. Zugleich wird die Autorenliste der Anthologie auf Homepages des Verlags, der Gemeinde und von Reinhard Rakow veröffentlicht. Verfasser nicht in die Anthologie aufgenommer Texte werden nicht gesondert benachrichtigt.
• Die Anthologie wird auf der Eröffnungsveranstaltung am 22.09.2017  der Öffentlichkeit präsentiert und kann dort erstmals erworben werden.
• Der oder die Preisträger wird/ werden in der Abschlussveranstaltung am 17.12.2017 bekanntgegeben.
• Vorherige Einzel‑Anfragen zum Sachstand werden nicht beantwortet.
7. Hilfestellungen:
• Teilnahmeinteressierte, die die Formvorschriften der Ziffer 4 dieser Bedingungen nicht einhalten können, weil ihnen die technischen Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen oder ihnen erforderliche Kenntnisse fehlen, werden gebeten, sich frühzeitig mit dem Verlag oder dem Herausgeber in Verbindung zu setzen. Von dort wird in Abstimmung mit dem Autor die Möglichkeit einer Übertragung seines Beitrags in ein formgerechtes EDV‑Format geprüft und ggf. organisiert.
• Fremdsprachler: siehe Ziffer 2.
• Fragen zu Inhalt und Form können gerichtet werden an Berner Bücherwochen, z.Hd. Reinhard Rakow, Ollener Straße 2,  D-27804 Berne, Telefon: +49(0)4406‑920046, EMail: berne-bringt@t-online.de oder Berner Bücherwochen, Geest‑Verlag GmbH & CO. KG, Lange Straße 41a, D 49377 Vechta‑Langförden, Telefon: +49 (0)4447‑856580, EMail: info@geest‑verlag.de. (12/07/2016-17/06/2017)

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- Von Fluchten und Wiederfluchten -
Ein Anthologie-Projekt vom Kulturzentrum Grend in Essen und vom Geest-Verlag in Vechta für Menschen ab 16 Jahren
Herausgeber: Artur Nickel Kooperationspartner: - Festival Literatürk 2016 - Pro Asyl Flüchtlingsrat Essen - EXILE Kulturkoordination e.V.

Um was geht es? Unsere Zeit ist geprägt von Fluchten und Wiederfluchten. Fast 65 Millionen Menschen, so die UNO, sind in diesem Jahr auf der Flucht. Die einen sind in der Region unterwegs, in der sie leben, die anderen woanders in der Welt, weil sie ihr Heimatland verlassen mussten. Die einen werden verfolgt oder haben Angst um Leib und Leben, weil in ihrem Land Krieg herrscht. Die anderen werden zuhause nicht mehr geduldet und vertrieben. Die Fluchtgründe sind vielfältig. Und immer wieder steckt dahinter großes Leid, ja, eine zerstörte Existenz. Denn wer verlässt schon freiwillig sein Zuhause? Auch zu uns nach Deutschland kommen viele Flüchtlinge, um sich eine neue Bleibe zu suchen. Vorübergehend oder für immer. Je nach dem. Das ist das, was wir derzeit erleben. Es betrifft uns also direkt, wenn es um Flucht und Widerflucht geht! Wir haben hautnah damit zu tun.
Klar ist auch: das Phänomen Flucht ist für uns in Deutschland nicht neu. Schon während des Dritten Reiches und im zweiten Weltkrieg hat es Fluchten gegeben. Aber auch danach. Man denke nur an die Vertreibungen direkt nach 1945, an die Fluchtversuche bis 1989 aus der DDR oder die Absetzbewegungen nach den Aufständen 1956 bzw. 1968 aus Ungarn und der Tschechoslowakei. Manchmal waren es Fluchten, manchmal sogar Wiederfluchten.

Die neue Anthologie möchte das aufgreifen und thematisieren. Sie möchte Geschichten sammeln über die Fluchten gestern und heute und die Erfahrungen, die dabei gesammelt wurden, dokumentieren. Sie möchte sie nebeneinanderstellen und Vergleichsmöglichkeiten schaffen, die sonst so nicht gegeben sind. Die Einsichten, die zu dabei erwarten sind, dürften sicherlich interessant sein.
Und so laden wir Sie ein, für diese neue Anthologie zu schreiben und sich einzubringen. Mit selbst Erlebtem. Mit dem, was Ihnen erzählt wurde. Mit dem, was Sie sich vorstellen. Es gibt viele Zugänge zum Thema. Egal, woher Sie kommen und wo Sie leben! Egal, ob Sie selbst irgendwann einmal geflohen sind oder aus einer anderen Perspektive heraus davon berichten! Um was geht es genau? Schon Äneas, Abraham, Jesus und Mohammed waren bekanntlich Flüchtlinge. Aber auch viele Schriftsteller mussten irgendwann einmal in ihrem Leben fliehen. Zu ihnen gehören, um nur einige zu nennen, Ovid, Dante Aligheri, Friedrich Schiller, Victor Hugo, Heinrich Heine, Georg Büchner, Isaac Bashevis Singer, Pablo Neruda, Thomas Mann, Bertolt Brecht, Hilde Domin, Yaşar Kemal und Joseph Brodsky. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Thema Flucht von der Antike bis heute immer wieder aufgegriffen und literarisch bearbeitet worden ist. Man denke etwa an die „Medea" von Euripides, „Deutschland. Ein Wintermärchen" von Heinrich Heine, die „Flüchtlingsgespräche" von Bertolt Brecht, „Im Krebsgang" von Günter Grass, „Landnahme" von Christoph Hein, „Die Schutzbefohlenen" von Elfriede Jelinek oder zuletzt den Roman „Ohrfeige" von Abbas Khider. Es gibt viele Beispiele: Fluchten und Wiederfluchten sind bis heute ein zentrales Thema der Literatur. Und nun? Die Gründe, warum Menschen fliehen müssen, sind bekanntlich vielfältig. Dem einen droht Verfolgung aus politischen oder religiösen Gründen, dem anderen, weil er einer Minderheit angehört, oder einfach nur, weil er anders oder homosexuell ist. Und wieder andere sehen in ihrer angestammten Heimat für sich und ihre Familie keine wirtschaftliche oder soziale Perspektive. Warum sind Sie geflohen? Was hat Sie zur Flucht getrieben? Was haben Sie erlebt? Vor der Flucht, unterwegs und danach? Welche Konsequenzen mussten Sie auf sich nehmen, um zu fliehen? Welche Folgen hatte es für Sie, wenn Sie scheiterten? Es geht ja, wenn es um Flucht und Wiederflucht geht, immer wieder um das ganz persönliche Schicksal! Was ist mit Ihrem Fluchtweg? Was haben Sie erlebt? Die Fluchtwege haben es ja oft in sich. Sie sind abenteuerlich, voller Gefahren, manchmal geradezu dramatisch mit schwerwiegenden Folgen für einen selber oder die eigene Familie. Was haben Sie riskiert, um Ihre Heimat hinter sich zu lassen? Oder war alles ganz einfach?
Tja, und dann stellt sich die Frage, wie Sie nach Ihrer Flucht aufgenommen wurden! Sie kommen dort an, wo Sie Sicherheit suchen, wo sie eine neue Bleibe zu finden hoffen. Auch hier läuft sicherlich nicht alles reibungslos. Es ist eine Herzklopfsituation. Wie wurden Sie aufgenommen? Wie ging man mit Ihnen um? Haben Sie eine neue Chance bekommen? Oder schlug Ihnen auch hier Ablehnung und Hass entgegen? Oft genug treffen in solchen Situationen ja die unterschiedlichsten Kulturen und Erfahrungshorizonte aufeinander. Das ist nicht einfach. Und jetzt? Jetzt schweift Ihr Blick zurück. Was ist mit Ihnen passiert? Wie hat Sie die Flucht verändert? Wie sehen Sie jetzt Ihre alte Heimat? Ihre neue? Und es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen das hat auf Sie, Ihre Identität und Ihr neues Leben!
Nicht zu unterschätzen ist dann aber auch noch eine andere Form von Flucht, die der inneren Emigration. Von ihr ist zu sprechen, wenn sich Menschen angesichts des Drucks, der auf sie ausgeübt wird, zurückziehen und verstummen. Auch das ist unter Umständen eine Flucht, oft genug mit dramatischen Folgen für die Beteiligten. Gehören Sie zu diesen Menschen? Dann sollten Sie sich genauso angesprochen fühlen! Bitte, schreiben Sie! Bringen Sie sich ein! Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge! Es geht um Flucht und Wiederflucht.
Teilnehmen: kann jeder, dem dieses Thema am Herzen liegt, Mindestalter 16 Jahre. Egal, wo er herkommt und wo er geboren wurde oder wo er wohnt! Auch Menschen, die noch keinen eigenen Text veröffentlicht haben, sind willkommen. Die Wahl der Gattung (Prosa, Lyrik, Dramatik, aber auch Tagebucheinträge, Essay usw.) ist frei. Eingereicht werden darf pro Autor/in: ein Prosabeitrag (bis zu 10 Normseiten (30 Zeilen jeweils bis zu 60 Anschlägen) oder bis zu 4 Gedichte, die noch nicht publiziert worden sind. Bitte eine Kurzbiografie beilegen! Veröffentlicht werden die interessantesten Texte in einem Buch, das voraussichtlich im Frühjahr 2017 erscheinen wird. Informationen im Internet Infos zu dem Projekt gibt es im Internet unter www.grend.de, www.geest-verlag.de und www.arturnickel.de
Abgabedatum: Die Texte müssen bis zum 31.1.2017 beim Kulturzentrum Grend oder per Mail arturnickel@web.de eingereicht werden.
Buchpremiere: Alle Autorinnen und Autoren, deren Texte in den Anthologie-Band aufgenommen werden, werden darüber benachrichtigt (bitte möglichst die Mail-Adresse angeben). Sie erhalten ein kostenloses Autorenexemplar. Geplant ist, die Anthologie bei Erscheinen im April 2017 in einem angemessenen Rahmen der Öffentlichkeit vorzustellen.
Wir beantworten Fragen: Artur Nickel Tel.: +492327-974246 Fax: +49201-8513250, arturnickel@web.de
Alfred Büngen Geest-Verlag (Mitveranstalter) Lange Straße 41 A 49377 Vechta Tel.: +494447-856580 Fax: +494447-856581,e-mail: info@geest-verlag.de
Name, Anschrift, Telefonnummer und Emailanschrift nicht vergessen! Bitte beachten: Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebenenfalls auch in anderen Medien veröffentlicht wird. Eingesandte Texte können nicht zurückgeschickt werden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Veranstalter: Kulturzentrum Grend e.V., Westfalenstr. 311, D-45276 Essen mail: info@grend.de www.grend.de (13/09/2016-31/01/2017)

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Artist in Residence gesucht zum Thema „Vechta.Alltag – Vielfalt und Wandel“
Stadt und Universität Vechta schreiben Förderung aus - Bewerbungen ab sofort möglich
Seit 2013 schreiben Stadt und Universität Vechta jährlich ein gemeinsames „Artist in Residence-Programm“ aus. Es bietet einem Künstler oder einer Künstlerin die Möglichkeit, im Frühjahr 2017 für vier bis sechs Wochen in der Stadt Vechta zu leben und themenbezogen zu arbeiten. Das Thema für die nächste Ausschreibung lautet „Vechta.Alltag – Vielfalt und Wandel“. Der Alltag ist raum- und zeitausfüllend. Er existiert und beeinflusst alle Menschen, egal welchen Standes und welcher Religion. Er macht uns einsam oder ist geprägt von zwischenmenschlichen Beziehungen. Er ist anstrengend oder entspannend. Er ist vor allem dynamisch. In der bewussten Wahrnehmung unseres Alltags liegt unsere Chance.
Als Artist in Residence kommen Vertreter und Vertreterinnen aller Kunstformen in Frage (z.B. Literatur, Bildende und Visuelle Kunst, Musik, Theater, Neue Medien, Design u.a.). Als Artist in Residence begleiten Sie Ihre Arbeit mit einem Projekttagebuch, z.B. als Blog im Internet, wirken an einer Veranstaltung mit und präsentieren Ihre Arbeitsergebnisse am Ende des Aufenthalts öffentlich. Erwartet wird die Bereitschaft zum Austausch mit der örtlichen Kulturszene. Der Künstler/die Künstlerin soll mit Akteuren der Stadt, der Universität, anderer Bildungsträger und der Öffentlichkeit in produktiven Austausch treten und während der Aufenthaltsdauer ein Werk hoher künstlerischer Qualität hervorbringen. Das künstlerische Projekt wird von der Presse begleitet und dokumentiert.
Der Förderpreis beträgt 3.000 Euro. Für die erfolgreiche Durchführung des Projekts stellen die Projektträger ihre Infrastruktur und eine Unterkunft, ggf. einen Arbeitsraum an der Universität und Materialien nach Absprache zur Verfügung.
Auswahlverfahren und Bewerbung
Die Ausschreibung richtet sich an aufstrebende Künstler und Künstlerinnen bis zum Alter von 35 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum, die für vier bis sechs Wochen (idealerweise im April/Mai 2017) nach Vechta kommen. Sie sollten einschlägig qualifiziert sein. Eine Bewerbung enthält einen resümierenden Lebenslauf und eine aussagekräftige Projektskizze mit Bezug zum Rahmenthema. Die Auswahl obliegt einer aus Vertretern und Vertreterinnen der Stadt, Universität und Kulturbranche zusammengesetzten Jury.
Die Bewerbungsfrist endet am 31.10.2016 (Posteingang)
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter dem Kennwort „Artist in Residence“ an die Universität Vechta, Marketing/Presse, Driverstr. 22, D-49377 Vechta oder per E-Mail an info@uni-vechta.de.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Prof. Dr. Gabriele Dürbeck, gabriele.duerbeck@uni-vechta.de.
Weitere Details zum Programm, zur Bewerbung und zum Auswahlverfahren finden Sie unter www.uni-vechta.de oder www.air-vechta.de. (12/07/2016-31/10/2016).

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Aphorismen- und Gedichtwettbewerb 2016/17
Die süße Jagd nach Bitternissen
Kleine und große Bitternisse können unserer Leben beschweren, uns in ihren Bann ziehen, unsere gute Laune eintrüben oder uns lähmen. Oft scheinen sie uns wie Schicksalsschläge zu ereilen; nicht selten aber auch scheinen wir sie zu suchen und nicht eher locker zu lassen, bis wir ihre bittere Süße oder süße Bitterkeit spüren und immer wieder spüren.
„Die süße Jagd nach Bitternissen“ ist das Motto des Stefan Hölscher & Geest Verlag Literaturwettbewerbs 2016/17. Eingereicht werden können Gedichte und Aphorismen. Pro Einsender können in der Kategorie Gedichte bis zu drei Gedicht auf maximal drei Normseiten DIN A 4 (max. 30 Zeilen x 60 Anschläge) und in der Kategorie Aphorismus max. 4 Aphorismen auf einer Seite in deutscher Sprache eingereicht werden. Es ist möglich, Einsendungen für eine der beiden oder auch für beide Kategorien zu machen.
Einsendungen mit mehr als drei Gedichten auf drei Normseiten oder mehr als vier Aphorismen werden nicht berücksichtigt. Ebenso mehrere Einsendungen vom gleichen Einsender.
Die Gedichte und Aphorismen sind per E-Mail in einer Worddatei einzureichen, in der ein Codewort für den Verfasser in der jeweiligen Kopfzeile steht. Im Text der E-Mail stehen neben einem kurzen Anschreiben, das Codewort sowie Name und Adresse des Autors. Eine Kurzbiobibliographie des jeweiligen Autors sollte als weitere Worddatei im Anhang angefügt werden.
Mit der Einreichung der Texte verbunden ist die Zusicherung, dass die eingereichten Texte selbst verfasst sind, dass sie frei von Rechten Dritter sind und solche Rechte auch nicht verletzen. Ebenfalls verbindet sich mit der Einreichung der Texte das Einverständnis des Autors zur Veröffentlichung der Texte in der Anthologie, auf den Seiten des Geest-Verlages und zu Werbezwecken für die Anthologie im Internet etc. Der Autor erlaubt mit seiner Einreichung auch, dass bei Lesungen aus der Anthologie sein Text/seine Texte durch Dritte gelesen werden können, wenn der Autor nicht zur Verfügung steht.
Ein Honorar für die Veröffentlichung wird nicht entrichtet. Die Jury entscheidet nach eigenem freien Ermessen sowohl über die Preisvergabe wie auch die Frage der Veröffentlichung einzelner Beiträge. Ein Rechtsanspruch auf Veröffentlichung besteht in keinem Fall. Eingereichte Texte werden weder vom Verlag noch von den Mitgliedern der Jury archiviert.
Die Beiträge sind bis zum 30.10.2016 zu senden an folgende E-Mailadresse:
politischelyrik2015@geest-verlag.de oder per Briefpost an den Verlag Geest-Verlag, Lange Straße 41 a, D-49377 Vechta.
Die Veröffentlichung der Anthologie ist für das erste Quartal 2017 geplant. Die Preisverleihung und Preisträgerlesung findet statt am Samstag, 25.03.2017 im Buchhändlerkeller Carmerstr.1, 10623 Berlin-Charlottenburg. Die Preisträger sowie die Autorinnen und Autoren, von denen Beiträge in der Anthologie veröffentlicht werden, erhalten ein Freiexemplar der Anthologie, die in öffentlichen Lesungen Ende des ersten Quartals 2017 vorgestellt werden wird.
Die Preisgelder: In der Kategorie Gedicht wie auch in der Kategorie Aphorismus gibt es je einen ersten und einen zweiten Preis: 1.Preis
: 200,00 Euro, 2.Preis: 100,00 Euro.
Jurymitglieder des Wettbewerbs werden sein:
Stefan Hölscher (Autor und Initiator des Wettbewerbs), Alfred Büngen (Verleger, Lektor und Autor), Kathrin B. Külow (Autorin und 1. Preisträgerin des Stefan Hölscher & Geest-Verlag Literaturwettbewerbs 2015/16), Holger Dauer (Autor und 3sat-Onlineredakteur). (20/08/2016-30/10/2016)

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Asphaltspuren, Der Schreibwettbewerb: B18
Wer ist der Andere? Oder: Was ist eigentlich ein Ausländer? (nur für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren)
Kurzgeschichten: bis maximal 12.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen), andere Texte, Illustrationen, Cartoons etc. im DIN A5­Hochformat. Ein Beitrag pro Einsendung.
Alle Einsendungen bitte per E­Mail an unsere Redaktionsadresse redaktion.print@asphaltspuren.de.
Der Einsendeschluss ist der 7. Oktober 2016!
Zu jeder Einsendung benötigen wir • Name, Adresse, Geburtsdatum des Einsenders, • die Erklärung, dass der Beitrag selbst verfasst, frei von Rechten Dritter und unveröffentlicht ist, • die Genehmigung (bei Minderjährigen die eines Erziehungsberechtigten), die Einsendung und den Namen des Einsenders zu veröffentlichen oder zu erwähnen, und zwar im Buch, bei Lesungen, auf unserer Homepage, im Newsletter, bei Facebook oder anderen Medien (Presse, Radio, TV etc.), • für die Veröffentlichung von Fotos den Namen des Fotografen.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir in dieser Ausschreibung das generische Maskulinum verwendet. Mit „der Einsender“, „der Autor“ und „der Andere“ sind hier also in jedem Falle Jugendliche beiderlei Geschlechts gemeint! (30/06/2016-07/10/2016)

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21. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb
Preisgeld und ein Stipendium suchen einen Sieger – Thema: 'kaputt'.
Irgendjemand hat mal gesagt, dass glückliche Menschen nicht schreiben würden. Sondern eher segeln gehen. Das kann man so sehen, muss man aber nicht. Festzustellen bleibt: auch wir Literatur-Veranstalter wählen ungern typische ‚Glücksthemen‘ aus. Weil das Bereden erst da beginnt, wo das Funktionieren aufhört?
‚Kaputt‘ als Thema. Weil es zur Zeit passt? Weil so viel kaputt ist und kaputt gehen kann? Freundschaften im Räderwerk von Mobilität und Zeitenlauf, eine Sandburg in der Flut, eine Staatengemeinschaft in Demagogie und Volksbegehren, ein kategorischer Imperativ im Wirtschaftswachstum, ein Stofftier in liebender Umarmung, die Hilfsbereitschaft im Flüchtlingsstrom, das Stadtbild in der  Bevölkerungsdichte, die Literatur am Literaturmarkt, die Offenheit im Alter, das Hirn bei Parkinson, ein Menschenleben beim Drohnenangriff, Lust und Liebe im Alltag.
Das Wort ‚kaputt‘ hat übrigens eine internationale Sonderbedeutung, weil es vom Deutschen in viele Sprachen eingesickert ist. Eine Basis als Verb ist nicht bekannt. Schriftlich nachgewiesen ist jedoch, dass es seit dem Dreißigjährigen Krieg als Ausdruck im Kartenspiel genutzt wurde, wenn alle vorherigen Stiche verloren gingen. Und wie sagt der Engländer so schön: It’s all fun and games, unless somebody looses an eye.
Wir suchen Texte vom ‚Kaputtsein‘, vom ‚Kaputtwerden‘, vom ‚Kaputtgehen‘ aus allen Bereichen, die unser Leben betreffen.
Die unveröffentlichten Texte sollen bis zum 30. September 2016 elektronisch an holleschek@zuendeln.de geschickt werden. Die Texte sollen 11.000 bis 13.000 Zeichen lang sein (ohne Leerzeichen) und sollen als Worddokument (bitte kein PDF!) eingereicht werden. Pro Teilnehmer kann nur ein Text eingereicht werden. Informationen über bisher stattgefundene Lesungen und die Veranstalter findet ihr unter der Kategorie ‚Lesen’ auf www.zuendeln.de/?cat=4. Als Bewerber um den Preis erklärt ihr euch mit der Einsendung bereit, dass euer Text bei Auswahl vorgetragen und in einer Anthologie zur Lesung, in verschiedenen Zeitungen, sowie auf unserer Homepage (www.zuendeln.de) und in unserer App () veröffentlicht wird.
Unsere Jury wählt aus den eingesandten Geschichten vier aus. Die Lesung dieser vier Siegergeschichten findet am 21. November in München statt, der Ort wird noch bekannt gegeben. Jeder Text wird erst musikalisch (live) eingeführt, dann von unseren Schauspielern gelesen, darauf von unserem Koch in einem Menügang interpretiert. Vier solcher Gänge gibt es. Das Publikum wählt zum Schluss den Sieger, der das Preisgeld (2000 Euro für den 1. Platz, 333 Euro für Platz 2 bis 4) gewinnt, sowie auflagenstark veröffentlicht wird. Die Autoren der Siegerrunde werden zur Autorenlesung und zum Lesungsabend nach München eingeladen. (12/07/2016-30/09/2016)

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Wir freuen uns auf Deinen Beitrag (Gedicht oder Kurzgeschichte) zum Jahrbuch 2016 unter dem Titel:
» Z E I T E N T A N Z «
Das SternenBlick-Jahrbuch geht nun schon in die dritte Runde und wir freuen uns wieder auf Eure Beiträge zum Themenspektrum der Ausschreibung ist: " ZEIT | VERGÄNGLICHKEIT | ERINNERUNG "
Alles Leben ist an seine Zeit und Endlichkeit gebunden.
Wo Zeit vergeht, können wir dem Vergangenen mit Erinnerungen lauschen. Mit der geplanten Anthologie "Zeitentanz" wollen wir Leben als etwas Fließendes, ständig in Bewegung und Wandel begriffenes, poetisch festhalten.
In Lyrik und Kurzprosa kann sich dem sensiblen Thema genähert werden - den positiven, wie den negativen Aspekten von Werden und Vergehen.
SEI DABEI
Du kannst bis zu 3 Gedichte oder 1 Kurzgeschichte (rund 10.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) über das Formular auf dieser Seite einreichen.
Einsendeschluss ist der 30.09.2016. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren.
Der Band wird voraussichtlich im November 2016 im Handel als Printbuch und E-Book erscheinen.
Mehr unter http://www.sternenblick.org/ausschreibungen/sei-dabei (12/07/2016-30/09/2016)

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Die dritte Vorrunde des Lyrikpreises München 2016 ist nun ausgeschrieben.
Ablauf: Es gibt drei Vorrunden, zu denen separat eingereicht werden kann, und ein Finale.
Die anonym einzureichenden Gedichte werden jeweils von einer Vorjury gelesen, die sechs Einreichungen auswählt. Ihre Autorinnen/Autoren werden zum Vorrunden-Leseabend eingeladen.
Die Vorjury besteht aus drei Vereinsmitgliedern, die von Vorrunde zu Vorrunde wechseln. Die Zusammensetzung wird bei Ausschreibung jeweils bekanntgegeben.
Beim Vorrunden-Leseabend werden zwei der teilnehmenden Autor/inn/en für das Finale gewählt. Die Jury der Vorrunden-Leseabende setzt sich aus drei Personen mit Bezug zur Lyrik zusammen (nicht zwangsläufig Vereinsmitglieder); eine Personengleichheit von Vorjury und Jury wird pro Vorrunde vermieden.
Die Lesung ist pro Autor/in auf fünf Minuten beschränkt, um
dem anschließenden Gepräch mehr Raum zu geben. Dementsprechend geben die Juror/innen keine Statements ab, sondern wenden sich an die Lesenden mit konkreten Fragen zu den Texten. Die Diskussion und Entscheidungsfindung der Jury erfolgt öffentlich (kein Zurückziehen zur Beratung).
Alle Texte werden dem Publikum per Beamer oder als Kopie auch in geschriebener Form zugänglich gemacht. Die Zuschauer haben Gelegenheit, sich zu den Beiträgen zu äußern.
Das Finale läuft nach demselben Muster der Vorrundenlesungen ab, nur dass die Jury nun fünfköpfig ist(Lyriker/inne/n, Literaturwissenschaftler/inne/n und Verleger/inne/n); sie entscheidet über die Preisvergabe.
Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 500 Euro. Wir sind zur Zeit auf der Suche nach Sponsoren: Wenn wir entsprechende Unterstützung erhalten, werden die Preise höher dotiert (auch im laufenden Wettbewerb); dies würden wir entsprechend mitteilen.
Einreichbedingungen:
Für die Teilnahme sind auf Deutsch verfasste Gedichte einzureichen, die zusammen höchstens fünf Leseminuten beanspruchen. Sie dürfen noch nicht in einem Buch der Autorin/des Autors erschienen sein, sehr wohl aber in Zeitschriften oder Anthologien – online oder gedruckt.
Die Texte sind digital in Druckschrift einzureichen. Die Einreichung erfolgt per E-Mail an: info@lyrikpreis-muenchen.de
Als Anhänge sind zwei Dateien im .pdf-Format (notfalls .rtf-Format) beizufügen. Die erste Datei enthält lediglich die Texte und das selbstgewählte Kennwort. Der Dateiname ist identisch mit dem Kennwort (z.B. Kennwort: Hexameter –> Dateiname: Hexameter.pdf).
Die zweite Datei enthält eine Kurzvita (max. eine Seite), Adresse und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) sowie die Wiederholung des Kennworts; der Dateiname enthält den Namen der Autorin/des Autors (z.B. Autorin: Sibylla Schwarz –> Dateiname: lpm-sibyllaschwarz.pdf oder Sibylla-Schwarz.pdf oder ähnlich).
Einsendeschluss für die dritte Vorrunde:18. September 2016
Vorjury der dritten Vorrunde: Konstantin Ames, Karin Fellner, Àxel Sanjosé. Die Vorjury wird von Vorrunde zu Vorrunde jeweils anders besetzt.
Den Veranstaltungsort der Vorrundenlesung am 11.10.2016, die Besetzung der Abendjury und die Namen der eingeladenen Autorinnen und Autoren geben wir auf dieser Seite bekannt. Letztere erhalten auch eine persönliche Nachricht. Eine Absage an die anderen kann aus logistischen Gründen leider nicht erfolgen. Bitte keine Einsendungen per Post!
Für die Teilnahme wird eine Gebühr von 10 Euro erhoben. Sie ist zu überweisen an:
Lyrikpreis München e.V.
IBAN: DE03 7015 0000 1004 0360 57
BIC: SSKMDEMMXXX
Stadtsparkasse München

Bitte gebt im Verwendungszweck Euren Namen und/oder Euer Kennwort an. Wir können nur Beiträge berücksichtigen, für welche die Teilnahmegebühr spätestens bis zum 20. September 2016 auf unserem Konto eingegangen ist. (25/07/2016-18/09/2016)

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Literarischer März 2017
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt junge Autorinnen und Autoren ein, sich zur Teilnahme am Literarischen März 2017 zu bewerben.
Im Rahmen dieses bedeutendsten Nachwuchswettbewerbs deutschsprachiger Lyrik werden der Leonce-und-Lena-Preis (8.000 €)
und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise (insgesamt 8.000 €) vergeben.
Bewerben können sich deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht vor 1981 geboren sind, mit bis zu 12 unveröffentlichten Gedichten.
Das Lektorat entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges über die Auswahl der Bewerber.
Wettbewerb mit öffentlichen Lesungen der ausgewählten Autorinnen und Autoren 17. und 18. März 2017, in der Centralstation Darmstadt. Preisverleihung: 18. März 2017
Bewerbungsschluss ist der 15. September 2016.
Weitere Einzelheiten unter: http://www.literarischer-maerz.de/ (21/04/2016-15/09/2016)

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6. Bad Godesberger Literaturwettbewerb
Auch im Jahr 2016 schreibt die Parkbuchhandlung in Bad Godesberg gemeinsam mit der Jury bestehend aus der Pädagogin Annie Katherina Kawka-Wegmann, dem GA-Redakteur Rüdiger Franz und dem ansässigen Germanisten Prof. Dr. Norbert Oellers wieder einen Literaturwettbewerb aus. Angehenden Autoren wird hier ein geeignetes Forum geboten, um Texte aller literarischen Gattungen – Lyrik, Prosa, Drama etc. – zu präsentieren. Aus allen Einsendungen wählt die Jury 8-10 AutorInnen aus, die während einer Veranstaltung ihre Texte in der Parkbuchhandlung lesen.
Drei Texte werden von der Jury mit Geldpreisen im Wert von insgesamt 1000 Euro prämiert, bei der Lesung wird zusätzlich ein Publikumspreis in Form eines Büchergutscheines vergeben. Die ausgewählten Texte werden wie in den Vorjahren wieder in einer Anthologie des Kid Verlags erscheinen.
Formale Bedingungen:
• Der Umfang der eingereichten Texte soll 8-10 Normseiten umfassen.
• Der eingereichte Text muss unveröffentlicht sein. Die Texte müssen selbst verfasst worden sein und dürfen keine Rechte Dritter verletzen.
• Texte bitte in 4-facher Ausfertigung einreichen, ein Deckblatt mit Namen und Kontaktdaten versehen. Die Texte selbst bitte anonymisiert einreichen.
• Das Thema kann frei gewählt werden.
Einsendeschluss ist der 31.08.2016.
Die Texte können in der Parkbuchhandlung abgegeben werden oder per Post an Parkbuchhandlung, Koblenzer Str. 57, D-53173 Bonn gesendet werden. Keine Einsendungen per Fax oder Mail! Allen Teilnehmern wird das Datum der Abschlusslesung rechtzeitig mitgeteilt. (22/06/2016-31/08/2016)

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Das Geheimnis der Einfachheit
Besondere Gedichte für ganz besondere Kinder
Der chiliverlag sucht besondere Gedichte für ganz besondere Kinder (4 bis 44 Jahre oder höher). Die Texte dürfen bestechen durch:
Klang, Rhythmus, Melodie (z.B. Gedichte, bei denen man mitklatschen kann),
Einfache Strukturen (also keine logistischen Schachtelwanderungen und komplizierten Sachverhalte),
Witz und Humor, der sich bereits im Klang, in den Silbenabfolgen ausdrücken kann.
Gesucht werden:
Gedichte, die die Gefühlsebene ansprechen,
Gedichte, die zum Nachsprechen einladen, also sprachfördernd wirken können,
Gedichte, die Kindern Spaß machen, egal, ob sie vorgelesen oder selbst gelesen werden,
Gedichte, die u. u. sogar von Personen mit leichter Leseschwäche  gelesen werden könnten,
Gedichte, die alles und jedes zum Thema und Inhalt haben können, besonders aber Dinge, die Kinder und Jugendliche interessieren,
Gedichte, die eine Seite möglichst nicht überschreiten,
Gedichte, die sich zum Auswendiglernen eignen könnten;
kurzum: trotz einer vorgeblichen Einfachheit doch eine anspruchsvolle Sache.
Einsendungsmodalitäten:
Ab sofort können Einsendungen an chiliverlag@aol.de erfolgen. Jeder Autor kann bis zu 10 Gedichte einsenden. Alle Texte plus Kurzvita (nicht mehr als 10 Zeilen) bitte in EINER Datei (Word), Schriftgröße 12 bis 14, linksbündig (keine aufwendigen Formatierungen).
Freie Belege sind nicht zwingend selbstverständlich, ein Honorar wird nicht gezahlt. Wie immer und auf jeden Fall gibt es hohe Autorenrabatte. Mit der Einsendung erklärt sich der Autor mit einer Veröffentlichung einverstanden. Einsendeschluss: 31. August 2016! (09/03/2016/31/08/2016)

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Pädagogische Handreichungen für die Ausschreibung
'Von Grenzen und Grenzverschiebungen'

Handreichung mit pädagogischen Zusatzinformationen
Ein Buchprojekt in Kooperation zwischen dem Kulturzentrum Grend in Essen und dem Geest-Verlag in Vechta nach dem großen Erfolg von „Was mir Hoffnung macht“ starten wir ein neues, das nunmehr zwölfte Buchprojekt für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und zwanzig Jahren aus dem Ruhrgebiet. Diesmal geht es um das Thema „Grenzen“. Und wieder wollen wir mit Ihnen gemeinsam etwas Besonderes schaffen. Sie, sehr verehrte Damen und Herren, haben Kontakt zu jungen Menschen. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung und um Ihr Engagement!
Worum geht es genau bei diesem Schreibprojekt?
Natürlich hat das neue Thema zunächst einmal mit der derzeitigen Flüchtlingskrise zu tun. Sie bot den Anlass dazu, diese Thematik einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Schon in der letzten Anthologie haben sich Jugendliche mit ihr auseinandergesetzt. Die einen waren selbst direkt oder indirekt betroffen, andere haben sich in die Situation hineinversetzt und aus dieser Perspektive heraus Texte geschrieben. Es geht aber jetzt um mehr. Die Frage nach den Grenzen hat ja grundsätzlich mit uns Menschen zu tun. Wir brauchen Grenzen, um uns zu schützen und uns sicher zu fühlen. Gleichzeitig müssen wir immer wieder aber auch Grenzen überschreiten, um Neues zu entdecken und uns weiterzuentwickeln. Beides ist wichtig, und das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben, das weiß jeder. Ob ihnen das Ansatzpunkte für ein eigenes Schreiben gibt? Es gibt weitere Überlegungen.
Der geschützte Raum
Junge Menschen brauchen von klein auf einen geschützten, einen umgrenzten Raum, um Kind sein und heranwachsen zu können. Die entscheidenden Eckpunkte“ bilden da in der Regel die Eltern, die Geschwister und andere Familienangehörige. Nur so entwickeln sie, so schon der Psychoanalytiker Erik H. Erikson 1973, das notwendige Ur-Vertrauen, die Sicherheit, das Gefühl, geborgen und angenommen zu sein. Schon sehr schnell fangen die Kinder dann aber an, ihre Fühler auszustrecken und ihre Umwelt zu entdecken. Sie überschreiten ihre räumlichen Grenzen, neugierig, wie sie sind, um die Welt der Erwachsenen zu entdecken und an ihr teil zu haben. So ist der Lauf des Lebens. Besonders eindrücklich geschieht das bekanntlich in der Phase der Pubertät, in der Jugendliche alles und jeden hinterfragen, um dann schrittweise eine eigene Identität zu formen. Hier sind Grenzüberschreitungen, entwicklungspsychologisch betrachtet, geradezu notwendig, wenn nicht ein Scheitern evoziert werden soll.
Schaut man ins junge Erwachsenenalter, so stellt man sehr schnell fest, dass es hier vor allem wieder darum geht, Grenzen zu setzen. Allerdings tun es nun die Jugendlichen selber, um sich von anderen abzugrenzen und das neu zu definieren, was sie ausmacht und ihren persönlichen Kern bildet. Sie sammeln ihre eigenen Erfahrungen und lernen Schritt für Schritt, ob der Weg, den sie eingeschlagen haben, richtig oder zu korrigieren ist, ob sie also eine bestimmte Grenze, die sie sich gesetzt haben, wieder verschieben müssen. Das ist der Weg ins Erwachsenenleben. Wann ist es gut, eine Grenze zu setzen? Wann ist es gut, sie zu überschreiten? Wann muss eine Grenze neu ausgerichtet werden? Es ist ein ständiger Prozess, ein Hin und Her auf der Suche nach der richtigen Antwort. Er prägt jeden von uns, junge Menschen jedoch ganz besonders.
Gibt es so etwas wie Borderline-Migranten?
Besonders interessant ist es vor diesem Hintergrund natürlich die Kinder und Jugendlichen nach ihren Grenzen zu befragen, die zu uns nach Deutschland eingewandert sind. Wie sehen sie ihren persönlichen Schutzraum? Welche Akzente setzen sie aufgrund ihrer kulturellen Tradition und ihrem religiösen Selbstverständnis? Wie wachsen sie – auch das ist womöglich eine Grenzüberschreitung – in unsere Gesellschaft hinein? Verschieben junge Migranten ihre Grenzen und definieren sie sie neu?
Oder halten sie gegen alle Widerstände an ihnen fest?
Der bekannte deutsch-türkische Schriftsteller Feridun Zaimoglu spricht im Hinblick auf die Silvestervorfälle in Köln von „Borderline-Migranten“, die für die Übergriffe gegen Frauen verantwortlich seien (vgl. z. B. http://www.welt.de/politik/deutschland/article151620452/Wirhaben- eine-Krise-des-muslimischen-Mannes.html). Das ist bemerkenswert, denn er verwendet dabei einen Begriff aus der Psychiatrie, der eigentlich ein Krankheitsbild umschreibt, eine Persönlichkeitsstörung, die in vielen Fällen durch frühe traumatische Erfahrungen ausgelöst wird. Stimmt diese Bezeichnung? Trifft sie zu? Verbirgt sich hinter ihr vielleicht sogar ein tiefergehendes Problem? Oder handelt es sich „nur“ um ein Problem, mit dem Neuankömmlinge in Deutschland zu tun haben? Das Bild sollte auf jeden Fall zu denken geben. Umgekehrt scheint die Begegnung mit Fremden bei manchen Menschen, deren Familien schon immer in Deutschland leben, in ähnlicher Weise so etwas wie ein Borderline-Syndrom auszulösen, ein Gefühl der Angst und der Bedrohung, das ganz bewusst immer wieder von rechten Brandstiftern geschürt wird. Viele der fremdenfeindlichen Übergriffe in Deutschland dürften in dieses Muster passen. Was nehmen die Kinder und Jugendlichen im Revier davon wahr, egal, woher sie stammen? Welche Wege gehen sie, um dem zu begegnen? Es muss doch Brücken geben, damit wir im Ruhrgebiet, ja, in Deutschland eine gemeinsame demokratische Zukunft gewinnen!
An der Grenze
Was es heißt, vor einer verschlossenen Grenze zu stehen, zeigen gegenwärtig die Bilder von den Flüchtlingen, die im griechischen Idomeni an der Grenze zu Mazedonien stehen, sie kennt wohl jeder (vgl. z. B. http://www.focus.de/politik/ausland/griechisch-mazedonische-grenze-fluechtlingshelferinschildert- schockierende-zustaende_id_5326818.html). Es sind vor allem Familien, Frauen und Kinder, die dort stranden auf ihrer Flucht aus den Bürgerkriegsgebieten im Nahen Osten. Sie haben keine richtigen Unterkünfte im zu Ende gehenden Winter, zu wenig zu essen und sind verzweifelt. Und dann schießt auch noch die mazedonische Polizei auf sie (mit Tränengas), um sie von der Grenze zurückzuhalten! Das ist an Dramatik wohl kaum zu überbieten. Hier wird deutlich, wie unmenschlich, ja, wie brutal Grenzen sein können. Hier wird - bei allem Für und Wider – die menschliche Würde außer Kraft gesetzt. Das ist ein No Go! Aber ist das vielleicht nicht auch ein Bild für andere Grenzen, mit denen es die Kinder und Jugendlichen im Revier zu tun haben und die ihnen den Weg versperren? Das könnte wohl ein weiterer Schreibanlass werden.
Borderline in der Flüchtlingskrise?
Zu fragen ist hier aber sicherlich auch danach, wie gerade Migranten, die schon länger im Ruhrgebiet leben, die derzeitige Flüchtlingskrise wahrnehmen. Gehen sie aufgrund ihrer persönlichen Vorerfahrungen an solchen Grenzen anders mit ihr um als diejenigen, die schon immer in Deutschland leben? Die Antwort dürfte wohl sehr unterschiedlich ausfallen, je nach dem, ob jemand aus Osteuropa, aus dem Nahen Osten, aus Afrika oder Lateinamerika zu uns gekommen ist! Jemand, der aufgrund seiner Kultur oder seiner Religion verfolgt worden ist, dürfte sie wahrscheinlich anders beantworten als jemand, der etwa aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland gekommen ist.
Oder?
Was bringen uns die neuen Migranten als Grenzgänger mit? Können wir von ihnen lernen? Können wir an dem teilhaben, was sie uns mitbringen? Was wiederum müssen sie von uns lernen, um es überhaupt bei uns auf der anderen Seite dieser Grenze auszuhalten? Oder gibt es vielleicht sogar Dinge, die keine Grenzüberschreitung zulassen, die einer erfolgreichen Integration entgegenstehen? Was ist mit denen, die schon immer hier leben. Müssen sie nicht auch Grenzen überschreiten, damit die Neuen wirklich bei uns ankommen? Müssen sie sich nicht genauso öffnen, sich vielleicht sogar zeitweilig ein wenig zurücknehmen, um den Integrationsprozess voranzutreiben? Welche Perspektiven entwickeln sie? Können ihnen dabei Migranten, die schon länger unter uns leben, helfen? Was ist da zu tun?
An der Ruhr
Das Ruhrgebiet selbst übrigens, wo die Kinder und Jugendlichen leben, die mit diesem Schreibprojekt angesprochen werden sollen, ist im strengen Sinn eigentlich eine Grenz-Region. Bis ins Mittelalter hinein war die Ruhr nämlich so etwas wie eine natürliche Grenze, die man nur an bestimmten Stellen, an den Furten, überschreiten konnte. Diese waren bekanntlich befestigt, um die Handelsstraßen zu schützen und Räubern keine Handhabe zu bieten. Die Ruhr selbst als Fluss war jahrhundertelang Transportweg, um per Schiff grenzüberschreitend Kohle, Eisen und andere Güter zu transportieren. Wer heute an der Ruhr unterwegs ist, sieht noch die alten Treidelpfade. Später war für viele das Revier so etwas wie das gelobte Land, weil man hier Arbeit und ein Auskommen finden konnte. Der Grund für viele Menschen, auszuwandern und hierher zu ziehen - durchaus auch ein
Grenzphänomen!
Heute gibt es im Ruhrgebiet jedoch andere Grenzen. So wird manchmal der Ruhrschnellweg, die A 40, als Ruhrgebietsäquator bezeichnet, um zu verdeutlichen, dass es zwischen dem Norden und dem Süden im Ruhrgebiet eine Armutsgrenze gibt. Im Norden würden besonders viele Hartz 4-Empfänger wohnen, gerade hier würden die Städte schrumpfen, weil die Menschen wegzögen, bis zu 25 Prozent in den letzten vierzig Jahren, so heißt es etwa bei Kulturwest (vgl. http://www.kulturwest.de/kulturpolitik/detailseite/artikel/kollabierende-raeume/, geöffnet am 1.3.2016). Auch das ist etwas, was die Kinder und Jugendlichen betrifft, die im Ruhrgebiet heranwachsen. Sie leben mit dieser Entwicklung, haben Teil an ihr und müssen sich ihr stellen, ob sie wollen oder nicht. Wie verarbeiten sie das, was in ihrem Umfeld geschieht? Welche Zukunft haben sie hier angesichts des vielzitierten Strukturwandels? Wohin geht ihre Reise im Revier? Das ist sicherlich genauso ein Schreibthema für sie!
Eine Frage der Zeit
Und noch etwas: Viele Entwicklungen brauchen Zeit, das ist bekannt, Brüche auch, wenn sie heilen sollen. Immer wieder stellt sich dabei die Frage, wieviel Zeit uns überhaupt zur Verfügung steht, wieviel Zeit uns tatsächlich bleibt, um das umzusetzen, was wir wollen, oder gar uns selbst zu verwirklichen. Auch da gibt es Grenzen. Mal öffnen sie sich und geben sie uns den Blick frei auf neue Perspektiven, mal errichten sie jedoch vor uns Mauern, Bollwerke, die schier unüberwindbar erscheinen und uns den Weg versperren. Die Frage hat durchaus eine existentielle, ja, sogar eine religiöse Dimension, wenn wir uns mit ihr ernsthaft beschäftigen. Für junge Menschen ist es besonders wichtig, sich mit ihr auseinanderzusetzen, stehen sie doch quasi noch am Anfang ihres Lebens. Sie haben noch ganz viel Zukunft vor sich, die gestaltet sein will. Wie gehen sie mit ihrer Zeit um? Wo gewinnen und wo verlieren sie sie? Und das gerade im Internetzeitalter, wo ja vieles fast gleichzeitig passiert und der traditionelle Zeitbegriff praktisch auf den Kopf gestellt ist. Wie reagieren die Kinder und Jugendlichen auf die oft verschwimmenden zeitlichen Grenzen? Welchen Niederschlag finden bei ihnen die politischen Krisen der Welt, z. B. die Kämpfe im Nahen Osten, die Krise in der Ukraine oder der Konflikt in Afghanistan? Sie erleben sie ja fast hautnah mit, selbst wenn sie keine verwandtschaftlichen Verbindungen dorthin haben. Unsere Welt ist zusammengerückt und so ziemlich jeder größere Konflikt im Ruhrgebiet mit den Händen zu greifen. Wo sind da noch die Grenzen? Neu ist diese Entwicklung sicherlich nicht. Sie begleitet die Menschen, die hier leben, seitdem Kohle abgebaut und Stahl produziert wurde. Sie hat in den letzten Jahrzehnten jedoch eine Dynamik gewonnen, die unsere bisherigen Grenzen in Frage stellt und einen manchmal geradezu atemlos zurücklässt – auch Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus öffnet die Zeit Räume, Zukunftsräume, in denen man Dinge, die einem am Herzen liegen, kreativ vorwegnehmen und einfach mal ausprobieren kann. Auch das ist für die Kinder und Jugendlichen wichtig, wenn sie später einmal Verantwortung übernehmen und ihren Weg in eine selbstbestimmte, demokratische Zukunft finden sollen. Ob das der Anlass ist, einmal darüber zu schreiben? Die Frage der Zeit verschränkt alles: die entwicklungspsychologische Dimension, die Wanderungsbewegungen ins Ruhrgebiet hinein und aus ihm hinaus sowie die Situation „vor Ort“ an der Ruhr.
Neue Freunde?
All diese Überlegungen münden in die Frage, wie die Kinder und Jugendlichen eigentlich selber miteinander umgehen, die im Revier zu Hause sind, ja, wie sie selber miteinander umgehen wollen und sollen. Auch das hat viel mit Grenzen zu tun. Grenzen sie sich voneinander ab und damit andere aus? Gehen sie unbeschwert aufeinander zu, neugierig, den anderen kennenzulernen? Was für Freundschaften pflegen Kinder und Jugendliche heute im Ruhrgebiet? Wer wird zuerst aktiv und überschreitet seine bisherige Grenze? Derjenige, der hier geboren oder der zugewandert ist? Oder gibt es gerade unter jungen Menschen sogar so etwas wie Grenzenlosigkeit? Das herauszufinden, ist sicherlich spannend. In Facebook-Zeiten ist der Begriff Freundschaft an Beliebigkeit ja kaum noch zu überbieten. Mit dem vielzitierten Klick sammelt man heutzutage seine Freunde wie früher etwa Briefmarken. Oder gibt es vielleicht doch noch Freundschaften zwischen Gleichgesinnten, von Menschen, die einander vertrauen und füreinander einstehen? Und das vielleicht sogar über die Grenzen der eigenen Kultur und der eigenen Religion hinweg? Welche Wege gehen die Kinder und Jugendlichen da im Revier? Denkbar ist alles.
Verehrte Multiplikatoren, es gibt viele Ansatzpunkte für das Schreibprojekt, noch längst ist nicht alles aufgeführt. Und vielleicht haben Sie ja noch ganz andere Ideen, um junge Menschen dazu zu motivieren zu schreiben. Warum nicht!
Was wir wollen
Die neue Anthologie „Von Grenzen und Grenzverschiebungen“ ist Teil einer ganzen Reihe von Buchprojekten, die in den letzten Jahren im Ruhrgebiet durchgeführt wurden. Mit ihnen wollen wir gerne
• Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationsgeschichte in der Familie zum freien Schreiben anregen,
• ihnen bis in bildungsferne Schichten hinein über das Schreiben neue Perspektiven eröffnen, wie sie sich mit ihren Vorstellungen und Bedürfnissen in unsere Gesellschaft einbringen können,
• für sie Leistungsanreize schaffen, indem herausragende „literarische“ Einzelleistungen mit der Aufnahme in die Anthologie belohnt werden,
• ihnen ein literarisches Podium für eine gelungene Verständigung mit sich selbst und anderen bieten,
• Brücken bauen, wo es notwendig ist,
• einen Beitrag zur ästhetischen Erziehung leisten,
• auf literarischer Ebene Impulse für eine intensive Bildungsarbeit setzen.
Am Ende soll ein Buch stehen, in dem die interessantesten Texte veröffentlicht werden, die im Rahmen des Projektes entstanden sind.
Die Chance zur Standortbestimmung
Ziel dieser Reihe ist es, einen ganz besonderen Blick auf die Sichtweisen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund im Ruhrgebiet zu werfen. Was bewegt sie? Was fühlen sie? Wofür stehen sie? Wohin wollen sie? Es sind Fragen, deren Beantwortung für uns alle wichtig ist. Denn wie sie junge Menschen beantworten, zeigt an, wohin die Reise unserer Gesellschaft geht. Gelingt es, die Kinder und Jugendlichen in unsere Erwachsenenwelt zu integrieren? Werden sie ihren Platz in unserer Gesellschaft finden, egal, ob sie in Deutschland geboren wurden oder nicht? Fast schon seismographisch zeigen die zehn Anthologien, die bisher erschienen sind, Jahr für Jahr auf, was sich bei den Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet verändert und wo sie Kontinuitäten bewahren. Das geschieht sicherlich nicht mit Hilfe wissenschaftlich-exakten Methoden, wohl aber sehr persönlich und authentisch. Auf diese Weise sind die Essener Anthologien, die Ruhrlesebücher, mit ihren inzwischen über eintausend veröffentlichten Texten geradezu zu einem Schatz der Jugendkultur geworden. Das jeweils neue Thema entsteht dabei immer wieder in Auseinandersetzung mit dem, was an Beiträgen für die letzte Anthologie erschrieben worden ist und was sich vor diesem Hintergrund an zentralen Fragen stellt. Genauso ist es auch bei dem neuen Buchprojekt.
Die bisherigen Titel:
„Fremd und doch daheim?!“, Vechta 2005, „Dann kam ein neuer Morgen“, Vechta 2006, „Heute ist Zeit für deine Träume“, Vechta 2007, „Pfade ins Revier – Pfade im Revier“, Vechta 2008, „Ruhrkulturen. Was ich dir aus meiner Welt erzählen möchte“, Vechta 2009, „Märchenhaftes zwischen Emscher und Ruhr“, Vechta 2010, „Zwischen meinen Welten unterwegs“, Vechta 2011. „Wenn Wasser erzählt“, Vechta 2012, „Dann öffnete sich mir die Tür“, Vechta 2013, „Wie die Zeit vergeht“, Vechta 2014, „Was mir Hoffnung macht“, Vechta 2015
Von sich selbst erzählen
Deutlich ist: Wenn sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema Hoffnung beschäftigen, so berührt das zentrale Fragen ihrer Existenz. Der Schweizer Autor Peter Bichsel sagte 1982 in seinen Frankfurter Poetik-Vorlesungen: „Wer sich auf das Erzählen einlässt, der (...) tut es, um sein Leben zu leben.“ (P. B., Der Leser. Das Erzählen, Darmstadt und Neuwied 1982). Dieser programmatische Satz könnte auch für das stehen, was die neue Ruhrgebietsanthologie will. Wenn junge Menschen anfangen zu erzählen, dann sind das keine Fingerübungen. Schon gar nicht, wenn es um ihre Belange geht. Denn in ihren Texten setzen sie sich mit ihren Erfahrungen auseinander und beziehen diese auf ihre Wirklichkeit. Was sie erzählen und wie sie dies tun, spiegelt also viel von dem, was in ihnen vorgeht. Und das ist wichtig, damit sie ihre persönliche Zukunft in unserer Gesellschaft finden. Wie verarbeiten sie das, was sie erlebt haben? Wie beschreiben sie, was gewesen ist? Welche Worte finden sie für die Fakten, welche für das, was es zu gestalten gilt? Welche Erkenntnisse führen sie weiter? Gehen sie auf Fantasiereisen oder bleiben sie im Hier und Jetzt stecken? Welche (literarische) Formkraft entwickeln sie, um das darzustellen, was sie darstellen wollen?
Unsere Bitte
Aus diesem Grunde sprechen wir Sie, verehrte Moderatorinnen und Moderatoren, persönlich an! Geben Sie den Kindern und Jugendlichen in den Einrichtungen, in denen Sie arbeiten und mit denen Sie zu tun haben, Raum, sich mit der Thematik zu befassen! Davon auszugehen ist auf jeden Fall, dass das, was bei jungen Menschen auf erzählerischer Ebene passiert, in vielerlei Hinsicht sein Pendant bei ihnen selbst findet. Und das ist gerade für ihr Lebensalter wichtig. Es ist ein Schritt sprachlicher „Verortung“, der sie den Blick nach vorne richten und Perspektiven entwickeln lässt. Was will ich? Was kann ich? Wie kann ich das, was ich will, erreichen? Es sind Fragen, die ihnen Wege eröffnen, sich kritisch und selbstkritisch mit der eigenen Gegenwart und der eigenen Zukunft zu befassen. Es ist für jeden, der mit jungen Menschen zu tun hat und sich für ihre Belange interessiert, etwas, an dem er eigentlich nicht vorbeigehen kann.
Für uns ist das ein Grund, dem einmal genauer nachzuspüren, um zu beleuchten, was es damit auf sich hat. Dass sich daraus wichtige Impulse für die Kinder- und Jugendpolitik sowie die Integrationspolitik ergeben können, liegt auf der Hand. Allen Institutionen, die mit jungen Menschen zu tun haben, wie Schulen, Jugendgruppen, Migrantenvereine bis hin zu den politischen Verbänden bietet das Buchprojekt daher eine Chance zur Standortbestimmung und zur Reflexion über das, was bisher in der Arbeit mit diesen Kindern und Jugendlichen erreicht wurde. Na ja, und vielleicht ist vor diesem Hintergrund sogar hin und wieder mit neuen Einsichten zu rechnen, und deshalb bitten wir Sie um Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!
Lassen Sie also die Kinder und Jugendlichen, mit denen Sie es zu tun haben, Texte schreiben! Entscheidend ist, dass sie auf irgendeine Weise mit dem Thema Grenzen zu tun haben. Die Handlung selbst kann im Ruhrgebiet angesiedelt sein, muss es aber nicht. Der Text kann in der Vergangenheit spielen, in unserer Gegenwart, aber natürlich auch in der Zukunft. Wie sie es wollen!
Die Gattungen
Welche literarische Form die Kinder und Jugendlichen wählen, wollen wir ihnen nicht vorgeben. Sie sollen grundsätzlich selbst entscheiden, was zu ihren Inhalten passt. Sie können sich an traditionellen Vorbildern orientieren, aber gerne auch eigene Vorstellungen entwickeln. Das ist offen. Gleichwohl kann es sinnvoll sein, wenn Sie ihnen hier und da Orientierungshilfen geben, um sie beim Schreiben zu unterstützen. Das ist für uns kein Ausschlusskriterium.
Ihre Aufgabe als Multiplikator
Bitte geben Sie den Kindern und Jugendlichen, mit denen Sie zu tun haben, Raum und Zeit, Texte zum Thema „Grenzen und Grenzverschiebungen“ zu verfassen! Nutzen Sie Ihre Position als Lehrer/in, Jugendleiter/in, Sozialarbeiter/in, Erzieher/in, Elternteil, usw., ermutigen und beraten Sie sie! Ermuntern Sie sie, in der Sprache zu schreiben, in der sie sich zu Hause fühlen! Bitte fordern Sie Flyer für die Weitergabe an Ihre Schüler/innen, Kinder und Jugendlichen an, mit denen Sie arbeiten oder zu denen Sie Kontakt haben. Geben Sie diese an sie weiter, laden Sie sie ein und leiten Sie die gesammelten Texte bitte weiter! Bitte wählen Sie diese nicht vorher aus! Schicken Sie uns möglichst alle Texte, die bei Ihnen entstanden sind! Oft genug gibt es auch bei scheinbar Schlechterem einige Beiträge, die trotz mangelnder Sprachrichtigkeit Interessantes aufzeigen!
Manchmal muss das freie Schreiben vielleicht noch geübt werden. Hilfestellung dazu bieten beispielsweise der Aufsatz „Das geheime Leben der Wörter. Freies Schreiben in der Schule“ von Ralf Thenior und die vier Bücher, die in diesen Jahren unter der Federführung von Erwin Krottenthaler und dem Literaturhaus Stuttgart bei Klett/Kallmeyer erschienen sind: „Szenisches Schreiben im Unterricht“ von Thomas Richardt (Seelze 2011), „ Erzählendes Schreiben im Unterricht“ von Ulrike Wörner (Seelze 2012), „Lyrisches Schreiben im Unterricht“ von José F. A. Oliver (Seelze 2013) sowie „Journalistisches Schreiben im Unterricht“ von Tilman Rau (Seelze 2014). „Literarisches Schreiben im Deutschunterricht“ von Ulf Abraham uns Ina Brendel-Perpina (Seelze 2015) sowie „Wort und Spiel im Unterricht“ von Timo Brunke (Seelze 2015). Aber auch sonst gibt es viele Bücher oder Internetadressen, die über das freie Schreiben und seine Möglichkeiten Auskunft geben.
Wichtige Hinweise
Selbstverständlich dürfen die Jugendlichen, vor allem die mit Migrationshintergrund, in der Sprache schreiben, in der sie sich zu Hause fühlen. In welcher, das sollte gegebenenfalls mit angegeben werden. Die für den Abdruck in der Anthologie ausgewählten Texte werden, wie im Verlagswesen üblich, Korrektur gelesen und den Jungautorinnen und -autoren noch einmal zur Kontrolle vorgelegt. Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich bitte bei uns! Wir beraten Sie gerne.
1 bis 3 Texte pro Person (jeweils max. 3 Din A4-Seiten). Die Ausschreibungsfrist endet am 1. August 2016. Adresse (zur Abgabe der Texte): Kulturzentrum Grend, z. Hd. Artur Nickel, Stichwort „Hoffnung“, Westfalenstraße 311, D-45276 Essen. Absender (Telefonnummer, Email-Anschrift und Alter nicht vergessen!) Die Jugendlichen, deren Texte aufgenommen werden, werden schriftlich informiert. Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebenenfalls auch in anderen Medien veröffentlicht wird. Eingesandte Texte können leider nicht zurückgeschickt werden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Infos unter www.arturnickel.de, www.geestverlag.de, www.grend.de.
Ausgewählte Literaturangaben
Gerd Herholz (Hg.): Die Musenkussmischmaschine, eine Sammlung von 132 Schreibspielen,
Neue Deutsche Schule Verlagsgesellschaft, 3. Aufl. 2003
Ralf Thenior: „Das geheime Leben der Wörter. Freies Schreiben in der Schule“, vgl. http://www.ralf-thenior.de/leseproben/autorenschule.html, geöffnet am 22.2.2015
Thomas Richardt: Szenisches Schreiben im Unterricht, Seelze 2011
Ulrike Wörner u. a.: Erzählendes Schreiben im Unterricht, Seelze 2012
José F. A. Oliver: Lyrisches Schreiben im Unterricht, Seelze 2013
Tilman Rau: Journalistisches Schreiben im Unterricht, Seelze 2014
Ulf Abraham u. a.: Literarisches Schreiben im Deutschunterricht, Seelze 2015
Timo Brunke: Wort und Spiel im Unterricht, Seelze 2015
Im November 2016 soll die Anthologie erscheinen und mit einer öffentlichen Lesung präsentiert werden. Das geben wir rechtzeitig bekannt. Danach kann es weitere Lesungen und Veranstaltungen im Ruhrgebiet geben, um das Buch zu präsentieren und die in den Texten angesprochenen Themen in Schulen und anderen Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, zu diskutieren. Wenn Sie daran Interesse haben, Anregungen haben oder uns unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an uns! Das Gleiche gilt, wenn Sie andere Fragen zu dem Buchprojekt haben. (12/03/2016-01/08/2016)

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Gefangensein "Drinnen & Draußen"
Literatur- und Bildwettbewerb des muc Verlags

Das Thema „Gefangensein – Drinnen & Draußen“ ist allgegenwärtig und heute aktueller denn je. Wir alle sind Gefangene. Rainer Maria Rilke befasste sich bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf sehr eindrucksvolle Weise mit seinem Gedicht „Der Panther“ mit dem Zustand der Gefangenschaft. Das Tier wird zuerst von außen beschrieben, am Schluss dessen Inneres betrachtet. Automatisch folgt die Assoziation mit der Gefangenschaft von Menschen. Jedoch ist die Lage des „Gefangenseins“ nicht ausschließlich auf Haftstrafe zu beziehen. Der Mensch befindet sich in vielen alltäglichen Zwängen, die ihm die Gesellschaft auferlegt oder die er sich selbst schafft. Diese können äußerst vielfältig sein und im Beruf oder auch im Privatleben auftreten. Eine eigene Befreiung des Panthers scheint in dem Gedicht unmöglich. Jedoch kann es vielleicht auch als Appell wirken, sich nicht zu sehr von den fortwährenden Zwängen gefangen nehmen zu lassen, da sonst innere Leere droht. Letztendlich bleiben Fragen offen. Bedeutet ein Leben in Freiheit auch wirkliche – innere – Freiheit? Schließt ein Leben mit äußeren Begrenzungen innere Freiheit aus? Und was ist Freiheit eigentlich, was Gefangensein, wo liegt das Draußen, wo das Drinnen?
Der muc Verlag (www.muc-verlag.de) sucht Texte (Lyrik, Kurzprosa, Reportagen, Interviews, experimentelle Texte) und Bilder. Die Beiträge können sowohl politischen / sozialkritischen als auch psychologischen Bezug haben. Die Thematik hat einen ernsten und nachdenklichen Charakter, und ein ebensolcher steht auch bei vielen Einsendungen hier zu erwarten, er ist aber keineswegs Pflicht: Wir freuen uns auch über humoristische Beiträge. Denn nur mit ihnen dabei kann das Buch am Ende die Thematik auch rundum beleuchten, und nur mit ihnen dabei auch ergibt sich letztlich das gewünschte Leseerlebnis. Die besten Einsendungen werden in einem Buch veröffentlicht.
Jeder Teilnehmer kann höchstens 2 bisher nicht in einem Printmedium veröffentlichte Text-Beiträge in deutscher Sprache (Lyrik: bis zu 5 Gedichte) oder bis zu 5 Bildbeiträge (Zeichnungen, Fotografien, Malerei) einreichen. Ein Textbeitrag sollte nicht mehr als 15.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen. Farbige Bildbeiträge können ausschließlich bei der Auswahl zum Covermotiv mit einfließen.
Sowohl die Teilnahme am Wettbewerb als auch die Buchveröffentlichung ist kostenlos. Auch sonst entstehen keinerlei Verpflichtungen.
Zu Ihrem Beitrag senden Sie bitte eine kurze Vita (ca. 10 Zeilen, u. a. mit Name, Geburtsjahr, Wohnort, bisheriger literarischer/künstlerischer Werdegang, Homepage etc.), die bei einer Veröffentlichung mit abgedruckt werden soll. Eine anonyme oder die Veröffentlichung unter Pseudonym ist aber auch möglich. Zudem senden Sie bitte, rein für die interne Verwendung, Ihre Kontaktdaten mit: Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer.
Mit der Teilnahme an der Ausschreibung versichert der Teilnehmer/die Teilnehmerin, dass der eingesandte Beitrag selbst verfasst oder gestaltet ist und keine Rechte Dritter verletzt werden. Des Weiteren erklärt sich der Teilnehmer/die Teilnehmerin damit einverstanden, dass sein Text- oder Bildbeitrag im Buch sowie eventuell (im Ausschnitt oder komplett – zu Werbezwecken) auf der Homepage des muc Verlags veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben alle Rechte beim Autor und Bildkünstler.
Ein Anspruch auf ein Honorar besteht nicht, jedoch erhält jeder aufgenommene Beiträger ein Freiexemplar und kann das Buch zum Autorenrabatt erwerben. Die Text-Beiträge bitte in Normseiten als Word- oder rft-Dokument, die Bildbeiträge im JPG-Format (Auflösung 300 dpi) einsenden. Einsendeschluss: 31. Juli 2016, E-Mail-Adresse: info@muc-verlag.de. Der muc Verlag beauftragt nach der Textauswahl einen Lektor/eine Lektorin, der/die in Absprache mit dem Verfasser/der Verfasserin Korrekturen vornimmt. Die Umschlaggestaltung wird vom Verlag bzw. einem/einer vom Verlag beauftragten Grafiker/in übernommen. (31/01/2016-31/07/2016)

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(Abgelaufene Wettbewerbe finden Sie im NEWSarchiv für Wettbewerbe)

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