Zeichen im Schnee von Norbert Hummelt, 2001, Luchterhand1.) - 2.)

Zeichen im Schnee.
Gedichte von Norbert Hummelt (2001, Luchterhand).
Besprechung von Rüdiger Wartusch aus der Frankfurter Rundschau, 28.7.2001:

Alle Vögel sind schon da
Dynamisch, musikalisch und nicht immer ganz ernst gemeint: Norbert Hummelts dritter Gedichtband "zeichen im schnee" singt ein Lied von der Jugend

So setzt das ein: "knips noch die lampe aus". Und dieser Ausblick auf das Ende eröffnet einen Bilderreigen aus Kindheitstagen, der sich wie ein versifiziertes Fotoalbum liest. Erster Gast ist die Amsel, sie begleitet den Leser bis in das letzte Gedicht hinein. Auch Drossel und Fink fehlen nicht; und wenn schon kein Star auftritt, so doch immerhin ein Ara, ein Kanari, ein Turmfalke, eine Nachtigall, ein Rotkehlchen, ein Rotschwanz, ein Kohlweißling, aber halt, das ist ein Schmetterling! Norbert Hummelt hat es mit den Vögeln. Sie gereichen ihm zu einem Symbol für Gesang und Lyrik, wie ex negativo ein Hölderlin-Zitat verdeutlicht, das dem neuen Band zeichen im schnee voransteht: "Unter dem Strauche saß ein ernster Vogel gesanglos."

Dem Wahlkölner Hummelt ist der Singtrieb keineswegs vergangen, und allzu ernst ist es ihm auch nicht immer. Mit jener Dynamik und Musikalität, die wir an ihm schätzen, beleuchten seine Gedichte prägnante Erinnerungen, alltägliche, aber erinnernswerte Situationen und Gegenstände. Wo wären denn schon einmal Treets, Tesafilm und Tetrapak besungen? Dazu muss einer weit zurückblättern im Bilderalbum seiner Lebensgeschichte, bis zu einer Zeit "lang lange vor der ersten differenz", noch ehe "substanz" sich in das "ichgefäß" ergoss. Diese frühe Jugend wird im Rückblick als Übergang in eine andere Dimension empfunden, und die dafür zuständige Metapher ist die Dämmerung, das Einschlafen und Erwachen: "zwischen den tagen liegt mehr als nur / die nacht, das bettzeug, die milben". Mit den Erinnerungen eröffnet sich eine ganze Welt der Beobachtungen, und nicht wenige sind so tendenziell existentiell wie die "weißen augen der endzeitsekte im science fiction-film" oder die Zeitreise im "time tunnel": "billige tricks, wenn man / es kühl betrachtet, u. doch magie".

Wer Norbert Hummelt gehört hat, ob auf einer der zahlreichen Lesungen mit Musikbegleitung oder jenem Mitschnitt, der als CD dem letzten Gedichtband beigegeben war, weiß, dass seine Musikalität nicht allein in Gesang und konzertiertem Vortrag zum Ausdruck kommt, sondern bereits in der formalen Struktur der Gedichte. Neben Rhythmus und Enjambement fällt hier vor allem der verborgene Reim ins Gewicht, mit dem Hummelt die Spannung zwischen Zeilenfluss und Satzbau zu verstärken sucht: "sag welchen der glücksstoffe barg / die banane die ich als speiserest / an meinem gaumen ahne". Dem Ohr wird hier etwas gegeben, das über das Auge nicht möglich wäre. Vers und Sprache treten in eine dynamische und produktive Konkurrenzsituation, und der Reim tritt verstärkend hinzu, als Effekt, als Bonus, als Möglichkeit der Steigerung des formalen und klanglichen Ausdrucks. Erst vorgetragen kommt dieses selten mit solcher Emphase wie hier genutzte Stilmittel vollends zur Geltung - und das mit viel Humor.

Denn Hummelt weiß sich sehr wohl vor dem Abrutschen ins nur mehr kuriose Überpoetische zu schützen. Herrlich poetelnd ist der Vers "meine wimperlinge zittern immer mit", wenn man den Spaß am Spiel mithört und die Freude an der Übertreibung. Noch größer wird das Vergnügen an der Sprachkunst, wenn es im folgenden Gedicht heißt: "sieh, meine wimper zittert vor dem mikroskop". Denn damit ist der Gedankengang wieder auf eine rationale, handfeste Ebene gehoben. Und damit sind wir beim nächsten formalen Trick, der verändernden Aufnahme von Motiven, Worten oder sonstigen Elementen. Gleich im Anschluss endet ein Gedicht auf "träume", und das nächste beginnt mit "dann träumte mir". Das sind Überleitungen wie bei einem Renshi-Gedicht, die mal mehr, mal weniger bewusst den Leser leiten und dirigieren.

Auch auf der Ebene der Gedichtgattungen bemüht sich Hummelt um spielerische Abwechslung, baut schon mal ein Sonett ein ("sonett mit morpheus" - mit feiner Ironie von einem Schlafmittel handelnd), schließt einige Gedichte zu einer Verserzählung zusammen und präsentiert mehrere Seiten "bruchstücke", bei denen manches freilich eher Material für Poesie als diese selbst zu sein scheint. Die lyrische Erzählung "früchte" rundet einen ereignisreichen Gedichtband ab, und mit ihr kommen noch einmal die Vögel ins Spiel, insofern man Früchte auch als deren Nahrung betrachtet.

Mit dieser Motivik greift Hummelt weit zurück, mindestens bis Eichendorff. zeichen im Schnee präsentiert das Lesen im Buch der Natur als humorvolle Anverwandlung romantischer Gedanken; daher die Vögel wie die Nachtigall mit "ihrem schwer vergeßlichen gesang / ganz anders als in worten kurz kurz lang". Doch es kommen auch Schwäne vor, nicht nur Singvögel. Das ist, wenn wir den Ordner "Romantik" aufschlagen, unter "Humorvolles" abzuheften. Norbert Hummelt aber will weg vom Schubladendenken, weg auch von den romantisierenden Assoziationen Fliegen, Fliehen, Freiheit.

Sein Musikbegriff geht ohnehin weiter. Wurden in den früheren Gedichtbänden Van Halen und die Ramones zitiert, so heißt es in einer aktuellen "aufzeichnung vom / letzten rockpalast": "hier ist die hülle, noch in kinderschrift sind / da die songs von einer band verzeichnet / der name rainbow, mit vierfarbenstift". Da es sich um einen Rückblick handelt, wollen wir die Folge der Rockgruppen mal nicht interpretieren. Wichtiger ist ohnehin die Konfrontation der Bandnamen mit der Ebene des Vogelgesangs, denn hier liegen die Wurzeln der Inspiration. So haben wir zwei sich ergänzende "Traditionen" in dem schmalen Werk Norbert Hummelts: "der letzte sittich" beschließt eine kleine Reihe von Gedichten, die über "der zweite sittich" aus singtrieb bis zu "der sittich" aus knackige codes zurückreichen - und "Sheena" war ein "Atomic Punk" in der Erinnerung: "Since You've Been Gone" ...

Neben englischen Bruchstücken finden sich auch regional eingefärbte Worte wie "büdchen", rheinisch für den norddeutsch-türkischen Kiosk, oder "erft" für - ja, was eigentlich? Prägender für Hummelts Lyrik sind freilich zwanglose Ausflüge in die Geschichte der Literatur und Philosophie. Anleihen nimmt er nicht nur bei Hölderlin, sondern auch bei Gerald Manley Hopkins und gelegentlich selbst bei Heraklit: "du passagier, der ankommt bist / derselbe nicht der in / die bahn stieg ohne aufzusehen". Andernorts wird's fast gnomisch: "alle gegenwart ist agonie" oder dekonstruktivistisch: "bis sich die worte / einzeln von bedeutung zeigten", als "schriftzeichen eben". Das war schon früher so ein Steckenpferd dieses Lyrikers, weshalb man ihm gelegentlich vorgeworfen hat, ein Intellektueller zu sein. Nun, dieser Wille, die Zeichenhaftigkeit der Welt zu interpretieren oder doch zumindest zur Sprache zu bringen, sei gestattet, wenn er so selbstironisch daherkommt wie bei jenem Freitag, der "im zeichen der fischstäbchen stand".

Das ist durchaus gelehrte Poesie, mit viel Sinn für Alltag und Gegenwart, die Elemente der klassischen Dichtung und Hochkultur mit Anleihen bei Jazz und Rock verbindet. Hier ist Reim und Rhythmus, hier sind Lieder aus den musikalischeren Tagen der Poesie. Hummelt weiß auf den Werkzeugkasten des Dichters zurückzugreifen, wenn es ihm notwendig erscheint, und dankend zu verzichten, wenn nicht. Er hört hin, wo andere Lyriker nur mehr visuell denken und allenfalls für ein Publikum lesen, das an der Wand tickt. Mit zeichen im schnee macht Hummelt weiter, womit er in singtrieb begonnen hatte. Während knackige codes im Vergleich noch sehr experimentell wirkt, wie auf der Suche nach dem eigenen Ton, der im zweiten Gedichtband gefunden ist, schreitet Norbert Hummelt seit einigen Jahren einen sehr eigenen Weg weiter. Lediglich Anklänge an diese experimentelle Frühphase finden sich in den "Bruchstücken".

Eine "neue Stimme in der Literatur", wie die Verlagswerbung behauptet, ist Norbert Hummelt damit allerdings längst nicht mehr. Dafür hat er, auch wenn zeichen im schnee erst sein dritter Gedichtband ist, schon zu viele Konzertsäle beackert. Er ist vielseitiger und anspielungsreicher als die meisten seiner dichtenden Zeitgenossen, und er hat sehr viel mehr Street Credibility als die Stuckrads und Bares. Deshalb hat der Luchterhand Verlag gut daran getan, seine neue lyrische Reihe mit diesem Bändigen zu eröffnen. Auch wenn die Nachbarschaft von Jandl und Yeats, Neruda und Jessenin eine Herausforderung ist.

[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter fr-logo]

Leseprobe I Buchbestellung I home 0801 LYRIKwelt © Frankfurter Rundschau

***

Zeichen im Schnee von Norbert Hummelt, 2001, Luchterhand2.)

Zeichen im Schnee.
Gedichte von Norbert Hummelt (2001, Luchterhand).
Besprechung von Michael Braun in freitag 40 vom 21.9.2001:

Die Substanz war fühlbar weiß
In seinem neuen Gedichtband "Zeichen im Schnee"unternimmt der Dichter Norbert Hummelt den Versuch einer romantischen Wiederverzauberung der Welt

Große Dichter der Avantgarde, so belehrt uns schon Theodor Adorno in seinen Noten zur Literatur, müssen sich nicht immer wieder zwanghaft ihre Wut auf die Vorfahren bestätigen, um deren Bann zu entrinnen. Anstatt auf der radikalen Differenz zur poetischen Tradition zu insistieren, versuchen die wahren Avantgardisten die Tradition "als ihresgleichen wahrzunehmen", wissen sie doch um ihre Wahlverwandtschaft zu jener Vergangenheit, die sie zu überwinden trachten. Das schneidende Verdikt: "Das geht nicht mehr", das so mancher Neutöner der letzten Dezennien gegen die lyrische Tradition schleuderte, hat sich denn auch in der poetischen Praxis durchweg blamiert.

Kann man im Versuch der Rückgewinnung poetischer Tradition aber so weit gehen wie der Dichter Norbert Hummelt, der sich dem Sehnsuchtston der Romantik so vorbehaltlos-identifikatorisch anvertraut hat? Hummelt hat ja ursprünglich als experimentier- und parodierfreudiger Autor im Umfeld der ironischen Sprachzertrümmerer Thomas Kling und Marcel Beyer begonnen. In seinem Debütband mit dem programmatischen Titel knackige codes(1993) mixte und montierte er "Pick-Ups" aus den Sprachfetzen des Kommunikationsalltags, und unterzog die Verse der großen Koryphäen Benn, George oder Eichendorff einer ironischen Kontrafaktur. Ein lyrisches Kunstwerk konnte es hier nur im Zustand der Beschädigung geben, nachdem der Dichter alles dafür getan hatte, das Sprachmaterial neu zu codieren, grammatisch umzugruppieren und seiner mythischen Reste zu entkleiden.

Aber schon in seinem zweiten Band singtrieb (1997) vollzog Hummelt eine poetische Selbstkorrektur und besann sich auf die alten Suggestionstechniken der Dichtung, auf den Anklangszauber in "kreuzreim", "bukolischem sonett" und "arkadischem abgesang". Auf einer dem "singtrieb"-Band beigefügten CD geht er sogar das Wagnis ein, Eichendorffs legendäres Gedicht "Sehnsucht" singend zu rezitieren: Es schienen so golden die Sterne,/ Am Fenster ich einsam stand,/ Und hörte aus weiter Ferne/ Ein Posthorn im stillen Land.

Von diesem so mutigen wie riskanten Projekt, den Habitus des romantischen Sängers für die Gegenwart zu retten, hat Hummelt auch in seinem neuen Gedichtband Zeichen im Schnee nicht abgelassen. Für die Verheißung von zaubrischer Natur, von Ferne und offener Unendlichkeit, die in Eichendorffs "Sehnsucht" dem Einsamen mit Erlösung winkt, hat er in seinem neuen Band nach zeitgemäßeren Figurationen gesucht. George und Benn werden wie in den "knackigen codes" als Bezugsfiguren aufgerufen: Der "Meister" in einer Metamorphose als armseliger Landstreicher, der vor einem Edeka-Geschäft eingeschlummert; der tote Benn beim Spaziergang über den Dahlemer Waldfriedhof. Aber das geschieht nicht mehr in der Absicht ironischer Distanzierung, sondern im Bewusstsein einer sympathetischen Annäherung.

So geht Norbert Hummelt in seine neuen Gedichten "auf augenhöhe allein mit den dingen" - und versucht im innigen Schauen auf die Gegenstände ihr Geheimnis aufblitzen zu lassen. Noch einmal hat der Dichter all jene Phänomene der Natur und der Alltagswelt versammelt, die seit je für romantisch und geheimnisvoll gelten: die Nacht, den Wind, den "ersten Schnee", die vegetabilische Welt der Bäume, Blumen und Früchte - und vor allem die "Luftgeschöpfe" als Kuriere des Glücks oder des Unheils. Auch bei Hummelt steht der einsame Dichter wieder am Fenster, und es widerfahren ihm beim Blick nach draußen beglückende Epiphanien. Und wie bei Eichendorff liegt die poetische Wunschlandschaft "still" da, aufgerührt nur von den leisen Geräuschen und wundersamen Geschöpfen, die diesen Landstrich durchstreifen.

All die Natur-Dinge, die hier wieder als Sehnsuchts-Zeichen aufscheinen dürfen, weisen als "stiller träger der erinnerung" in die Kindheit, das letzte Refugium des Dichters. Damit die Idylle nicht in falscher Harmonie und Selbst-Beseligung entschlummert, hat Hummelt den Raum seiner Gedichte mit beunruhigenden Verfalls-Bildern markiert. Natur ist auch hier nur als beschädigte zu haben. Wenn sich der Blick auf den "weiten, unbestirnten himmel" und "die vielen wildgemachten düstern tauben" richtet, dann erinnern uns im selben Gedicht die "warmen fastfood-reste" und "u-bahnschächte" daran, dass auch diese neuromantische Poesie kein Paradies mehr kennt.

"Das Romantische", hat Hummelt in einer poetologischen Standortbestimmung ausgeführt, "ist eine Weise, die Dinge anzusehen als könnten sie unseren Blick erwidern." Seine Gedichte, die subtil und oft fast unmerklich in jambischen Metren und lockeren Binnenreimen organisiert sind, wenden sich folgerichtig dem Ephemeren zu: den kleinen magischen "glücksstoffen" der Kindheit, den "zeichen im schnee" und anderen "fluchtpunkten" der Natur. In den Kindheitsgedichten heftet sich die Erinnerung an "das Glück der nahen Dinge" (Adorno): an die Schattenmorellen der sterbenden Großmutter, an den Braeburn-Apfel, die Kirsche oder die schokoladenummantelte Erdnuss-Süßigkeit "treets", die das Kind verzehrt. In den Naturgedichten erscheinen verschiedene Vögel als poetische Wappentiere des Dichters: Bevölkert wird seine lyrische Voliere von verschiedenen Amseln und Tauben, von Rotkehlchen, Drosseln, Schwalben und Turmfalken, nicht zuletzt von einer Nachtigall und einem Sittich, der schon im Band singtrieb auftauchte. Nicht zufällig wird das Buch auch von einer Hölderlin-Sentenz eröffnet, die, in intrikatem Doppelsinn, einen "ernsten vogel" beschwört und den hohen Ton der Hummelt-Gedichte präludiert: unter dem strauche saß ein ernster vogel/ gesanglos. Wenn Hummelt dann seine poetische Vogelschrift entsiegelt, arbeitet er häufig mit Hell-Dunkel-Kontrasten. Vor allem aus der Farbe Weiß gewinnt er seine Bildideen, jener Grundfarbe der modernen Dichtung, die in ihrer Vieldeutigkeit schon Stefan George und Stéphane Mallarmé fasziniert hat.

Im famosen Gedicht jenaer glas wird das Weiß schließlich zur Zentralfarbe der menschlichen Existenz. Wie zwei, drei weitere Texte des Bandes vollzieht dieses fein rhythmisierte Gedicht eine "kleine regression" ins früheste Stadium des Lebens: in jene Welt des Ungeschiedenen, da das Neugeborene noch kein Innen und Außen, kein Ich und kein Du, keine Zeit und keine Dauer, sondern nur den Augenblick kennt. Dieser Augenblick ist erfüllt von Farbwahrnehmungen, von der Gestalt der Mutter, und von der Glasflasche, aus der das Baby die lebensspendende Milch saugt. Und über allem liegt die Farbe Weiß: zwei farben, beide weiß: die arme, die ihn vor/ das fenster hielten. in dieser frühe schien/ noch nichts getrennt, denn in dem sogenannten/ draussen da war gar nichts anderes als eben/ dieses weiß. So hebt dieses Gedicht an, und es führt uns mit kleinen rhythmischen Verzögerungstechniken, mit Wiederholungen, Parenthesen und Fragen, durch sein Terrain, das Erwachen des Lebens. Und erst am Ende, nach einer Reihe von Bildern, die semantisch in der Schwebe gehalten werden, setzt wieder die Reflexion des lyrischen Subjekts ein, das erinnernd zurückblickt auf die ersten Tage in der Daseinsfrühe: in diesen kopf hinein ging nur/ die eine schwelle: die sich nicht schließen/ kann, die fontanelle. u. war noch lange lange/ noch nicht kontinent. das lichtbild aber, später/ später, es zeigt es zeigt doch nur die art des glases/ an, das ihm gehalten wurde. u. er zog daran. u./ die substanz war fühlbar weiß, u. sie ergoss sich/ langsam langsam in das ichgefäß, das noch ganz/ unbestimmte, doch es war groß u. es war existent.

[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter Freitag]

Leseprobe I Buchbestellung 0407 LYRIKwelt © Freitag I Michael Braun