Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg.
Erzählung von Jaroslav Hašek (2014, Reclam - Übertragung Antonín Brousek).
Besprechung von Manfred Papst in Neue Züricher Zeitung vom 23.2.2014:

Schwejk hiess er bisher: der unsterbliche Held des antimilitaristischen und satirischen Schelmenromans des tschechischen Erzählers Jaroslav Hašek (1883–1923). Das Prager Original, das sich als Soldat der österreichisch-ungarischen Armee im Ersten Weltkrieg durchs Leben schlägt und sich dabei als so wurstiger wie virtuoser Drückeberger erweist, ist Generationen von Lesern ans Herz gewachsen.

Die Verfilmungen mit Heinz Rühmann und Fritz Muliar haben ein Übriges getan. Nun tritt uns der Antiheld in ungewohnter Schreibweise und Sprache entgegen. In Antonín Brouseks kommentierter Neuübersetzung finden wir nichts mehr von jenem gemütlichen «Böhmakeln», das die Übertragung von Grete Reiner aus der 1920er Jahren prägte.

Švejk spricht jetzt entsprechend der tschechischen Vorlage korrektes Umgangsdeutsch.

Dadurch wirkt er in seinem kritischen Impetus radikaler.

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