Robert Musil von Karl Corino, 2003, Rowohlt1.) - 2.)

Robert Musil.
Eine Biografie von Karl Corino (2003, Rowohlt).
Besprechung von Herbert Kuhn in der Frankfurter Rundschau, 26.11.2003:

Oft wollte er lieber nicht (leben)
Die Biographie als Instrument literarischer Analyse: Karl Corino und Herbert Kraft widmen sich Robert Musil

Das Exemplar seines Novellenbandes Vereinigungen, das Robert Musil im Dezember 1919 dem gehasst-bewunderten Kollegen Thomas Mann zukommen ließ, versah er mit folgendem Zitat aus dem Tod in Venedig: "Glück des Schriftstellers ist der Gedanke, der ganz Gefühl, ist das Gefühl, das ganz Gedanke zu werden vermag". Nachzuprüfen ist die Widmung allerdings nicht mehr; im Bestand des Zürcher Thomas Mann-Archivs findet sich Musils Dedikation nicht, das Buch muss als verloren gelten.

Gleichwohl hat Karl Corino in seiner nun zum Abschluss gebrachten und veröffentlichten Musil-Biographie das Zitat identifiziert. Er bezieht sich dabei auf einen Tagebucheintrag, der streng philologisch keine ausreichende Referenz darstellt; das dichte Gewebe aus Lebensfäden und Werksträngen aber, das Corino in jahrzehntelanger Arbeit hergestellt hat, macht es ihm möglich, dieses Detailproblem völlig plausibel und wie nebenher zu lösen. In der auf 1460 Seiten (plus 410 Seiten Anmerkungen) ausgebreiteten Lebensdarstellung entstehen Evidenzen, die das unübersichtliche und vom Herausgeber Adolf Frisé notgedrungen nur grob datierte Material von Musils Tagebucheintragungen - darunter sich eine Unmenge diarischer Kleinpartikel befindet - wie Magnete die Eisenfeilspäne ordnen. Auf diese Weise wird klar, dem Autor des Mann ohne Eigenschaften musste der Satz über die Gedankenwerdung des Gefühls und die Gefühlsinkarnation des Gedankens, den Thomas Manns Novelle enthält, ins Auge stechen. Die prägnante Formulierung erfasste sein eigenes Dichtungskonzept und war bestens geeignet, als Widmungssentenz Nähe und Konkurrenz anzudeuten.

Der Antagonismus von Gedanke und Gefühl scheint inzwischen historisch angestaubt, und die Musil-Forschung hat eine Menge intellektueller Raffinesse aufgeboten, um den vielen Musilschen Gegensatzbildungen und dem ewigen Zweitakt von Mystik und Ratio ins Subtilere zu entkommen. Vor diesem Hintergrund verblüfft die Unbeirrtheit, mit der Corino sich ans Schlichte hält; es entsteht der Eindruck, der Biograf zeige wenig Distanz zu den hauseigenen Theorien des Dichters und sei - mit Verlaub - nicht ganz auf der Höhe der gewonnenen Einsichten.

Die angehängte Literaturliste ist ziemlich komplett, nur sucht man Rückgriffe auf bestimmte, ehemals Furore machende Studien vergeblich. Peter Henningers psycholinguistische Untersuchung Der Buchstabe und der Geist beispielsweise schien schon vor Jahren erwiesen zu haben, dass man nur mit Lacan ganz in die Geheimnisse von Musils Schreiben eindringen kann. Und nun kein Sätzchen in Corinos Monumentalwerk darüber, warum Musil eine so auffällige Vorliebe für die Konsonanten "w" und "v" hatte! Bei einem der (jüngeren) Gründerväter der Musil-Forschung darf man solche Nichtbeachtung der poststrukturalistischen Literaturanalyse schon für bedeutsam halten.

Diese Nichtbeachtung aber hat Methode, oder besser: sie ist die ganz undramatische Folge einer konsequenten Haltung des Biografen Corino, der allemal der Forschung die Nachforschung vorzieht. Seine ganz von (mit Musilschen Lieblingsbegriffen gesprochen) Exaktheit und Genauigkeit angetriebene Großrecherche - in einigen Fällen muss man wohl sagen: dieser Detektivismus (Überprüfung von Meldezetteln) - führt zu Ergebnissen, die mindestens in zwei Fällen von literaturgeschichtlicher Bedeutung sind und vergleichbar den Erkenntnissen, die Reiner Stach in seiner Kafka-Biographie die Person Felice Bauers betreffend beigebracht hat.

Corino rekonstruiert die Geschichte von Herma Dietz, Musils früher Geliebter, deren Tod durch eine Syphilisansteckung verursacht zu haben den Dichter ein halbes Leben lang umtrieb. Herma Dietz war das Vorbild für das Mädchen Tonka in der gleichnamigen Erzählung aus Drei Frauen. Auch der anderen weiblichen Imago, im Hauptroman als die "Frau Major" figurierend und verantwortlich für die zentrale liebesmystische Erfahrung Ulrichs, des Manns ohne Eigenschaften, hat Corino reale Züge gegeben. Vorbild war die aus München stammende Valerie Hilpert, eine bewunderte Pianistin und Berggängerin, die auch Musil durchs Gebirge führte.

Es sind dies bei weitem nicht die einzigen Ergebnisse von Corinos Recherchierkunst. Es sind aber solche, die sozusagen im Erwartungshorizont seines empiristischen Genauigkeitsethos' und detektivischen Entschlüsselungsdranges liegen. Nicht zu erwarten aber war, dass Corino es mit seiner Herangehensweise schaffen würde, auch die kardinale aller offenen Fragen zu Musils Werk zu beantworten.

Es wurde, so Corino, "in der Musil-Forschung unzählige Male gerätselt... , weshalb sich Musil in rund zwanzig Jahren Arbeit außerstande zeigte, den Roman (Der Mann ohne Eigenschaften) zu beenden, weshalb er immer stärker ins Theoretisieren kam, immer neue Kapitel einschob" und schließlich "mit dem Exzeß der Kapitel über Gefühlspsychologie" sich den späteren Respekt von Seelenkundlern erschrieb, aber die Bewunderer und Förderer seines Werks immer ratloser machte, ja vor den Kopf stieß.

Corino will sich zu dieser Problematik nur "Mutmaßungen" gestatten; es ist aber klar, dass er mit diesem Erklärungsangebot den Anspruch seines biographischen Unternehmens justiert. "Musils Leben", erklärt Corino, "bestand seit dem I. Weltkrieg aus seiner Ehe, Arbeit, Essen, Geldsorgen, Verlagsquerelen, Spaziergängen, Kino, Kaffeehaus, Rauchen und (bis zum Schlaganfall) Schwimmen." Er "sperrte sich nach seinem 35. Jahr, die letzten fast drei Dekaden seines Lebens, gegen jede neue erotische Erfahrung." Eine Tagebuchstelle, die Corino heranzieht, bringt den Prozess allmählicher Erstarrung auf den Begriff. Musil analysiert darin die vielversprechende, aber unverbindlich endende Begegnung mit einer ungarischen Baronin und kommt danach zu dem Schluss, seine (eheliche) "Treue" gründe letztlich in nichts anderem als einem "Nichtlebenwollen". "Es ist das Leben, das mich stört!" - so hatte der k.u.k.-Kollege Kafka das Ergebnis der Selbstabschottung zum Zweck bedingungsloser Schreibfron kommentiert. Musils Leben, resümiert Corino, spielte sich schließlich "nur noch auf der Ebene des Tagtraums, der Phantasie ab" und wurde gänzlich absorbiert von einer zunehmend "theoretischen Fragestellung".

Der allmähliche Übergang des Schriftstellers Robert Musil von den Utopien des "exakt", "mystisch", "induktiv", "essayistisch" etc. Lebenwollens zum Nichtlebenwollen ist der eigentliche, dem Leser sich in einem Mahlstrom historischer Groß-, Klein- und Kleinstereignisse epischen Ausmaßes erschließende Gegenstand von Karl Corinos Biographie.

Keine andere als die biographische Herangehensweise kann diesem komplexen Vorgang gerecht werden, der Musils Werk in seiner Endphase vollkommen bestimmt hat und der mit einer Methodik, die nur den Text gelten lassen will, ihn womöglich fetischisiert, nicht herauszuarbeiten ist. Den Höhe- und Tiefpunkt zugleich der lebenslangen Anstrengung, Gefühle in Gedanken, Gedanken in Gefühlen aufgehen zu lassen, bilden die späten Kapitel über Gefühlspsychologie im Mann ohne Eigenschaften; Kapitel, nun wieder Corino, "an die sich kein zweiter Schriftsteller seines Jahrhunderts so hätte wagen können und die (Musil) schließlich selbst für gescheitert hielt".

Im Gegensatz zu Corinos Darstellung hat Herbert Kraft die Bezeichnung "Biographie" nicht in den Titel seines Buches aufgenommen; dieser lautet schlicht: Musil. Es soll also in der Schwebe gehalten werden, ob es sich hier um eine Lebensbeschreibung oder eine Darstellung des Werks handelt. Kraft, Professor für Literaturgeschichte, jongliert mit der Form des biographischen Werk-Essays in bewusst irritierender Weise. Den äußerst kompakten Werkanalysen, darunter voraussetzungsreichen Traktaten zur Subjektphilosophie, sind immer wieder biographische Ausführungen eingearbeitet. Der Gipfel für einen selbstlose Germanistenprosa erwartenden Leser aber dürfte sein, dass der Autor sich mit Werturteilen durchaus nicht zurückhält. Während das auktoriale Ich sich bei Karl Corino in der jahrzehntelangen Recherchearbeit auf die gedämpfte Tonlage des Stoikers eingestimmt zu haben scheint, ist Krafts Stil von der Entschiedenheit des Lakonikers getragen. Auch hier ist "die Forschung" präsent, wird aber vom Autor nach Art eines Flurbereinigers auf Distanz gehalten.

Nach Roger Willemsens Robert Musil - Vom intellektuellen Eros ist Krafts Musil die zweite Studie in semi-biographischer Form. Aus traditionell wissenschaftlicher Perspektive kann sie wie Grenzgängerei wirken; sie zeigt aber, dass der existenzielle Aspekt bei der Beschäftigung mit Musils Werk nicht ausgeblendet werden kann, gerade weil dessen Leben schließlich "ganz Text" wurde. Endlich: Zu der aktuell entstandenen Diskussion um die Prozesse der "Fiktionsbildung" und "Fiktionsbehauptung" (Ursula März, FR 4. November) - wie geht die Verwandlung sozialer in literarische Energien vor sich, was hat sie zur Folge? - könnten Corinos und Krafts Bücher Grundlagenforschung beitragen.

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Robert Musil von Karl Corino, 2003, Rowohlt2.)

Robert Musil.
Eine Biografie von Karl Corino (2003, Rowohlt).
Besprechung von Christian Köllerer aus Rezensionen-online *LuK*, 2005:

Robert Musil
Corinos penible Rekonstruktion eines Schriftstellerlebens

Jahrzehntelang beschäftigt sich Karl Corino bereits mit Leben und Werk des Robert Musil (1880-1942) und zieht nun mit seiner gewichtigen Biographie ein vorläufiges Fazit dieser Bemühungen. Mehr als zweitausend faktenreiche Seiten erwarten den Interessierten. Etwa vierhundert davon sind akribischen Fußnoten vorbehalten, die Corinos Besessenheit, auch noch die entlegendsten Details aufzustöbern, besonders eindrucksvoll belegen. Man fühlt sich an den Faktenenthusiasmus des literaturwissenschaftlichen Positivismus im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts erinnert.

Das Buch besteht aus fünfundvierzig Kapiteln, die in chronologischer Abfolge die Lebensstationen Musils behandeln. Einige davon beschäftigen sich ausführlich mit dem Umfeld des Autors, so mit Vorfahren und Verwandten (Kap. 2), dem Freund Johannes von Allesch (Kap. 7), oder mit dem (Vor)Leben seiner Gattin Martha (Kap. 12). Andere enthalten Exkurse, etwa über des Autors Beziehung zum Sport (Kap. 25) und Film (Kap. 32).

Für Musilkenner finden sich cum grano salis wenig neue Erkenntnisse, aber das ist mehr ein Verdienst als ein Versäumnis des Biographen, publizierte Corino doch viele seiner Ergebnisse bereits in Aufsätzen und in seinem Bildband "Robert Musil. Leben und Werk in Bildern und Texten" (1988). Die Summe der lebensgeschichtlichen Forschung nun nicht mehr verstreut, sondern "enzyklopädisch" in einem Band vorliegen zu haben, ist nicht nur aus Gründen der Bequemlichkeit höchst erfreulich.

Eine Stärke Corinos liegt darin, mit historischen Quellen zu arbeiten, um Licht auf Lebensumstände Musils zu werfen. Im dritten Kapitel "Im A-Loch des Teufels" über dessen Kadettenjahre zitiert er beispielsweise die Selbstdarstellungen der Militär-Unterrealschule in Eisenstadt und der Militär-Oberrealschule in Mährisch-Weißkirchen, um diesen kakanischen Kitsch mit dem brutalen Alltag der Zöglinge zu kontrastieren. Dabei greift der Autor plausibel auf Memoiren des späteren Generals Edmund Glaise von Horstenau zurück.

Über Musils intellektuelles Weltbild ist viel geschrieben worden: Die Bandbreite der Positionen reicht von naturwissenschaftlich-rational bis zum wenig überzeugenden Postulat, der diplomierte Ingenieur sei ein Vorläufer postmoderner Beliebigkeit. Wer sich für Musils geistigen Werdegang interessiert, erfährt bei Corino zwar alle mehr oder minder bekannten Tatsachen über Buchlektüren und theoretische Beschäftigung - aber dieser positivistische Ansatz trägt nur bedingt zu einem Gesamtbild bei.

Das sechste Kapitel, welches Musils Philosophiestudium in Berlin zum Thema hat, ist leider eines der kürzesten des Buches. Abgesehen von einem kurzen Referat über Gestaltpsychologie hält sich Corino ziemlich bedeckt.

Mehr als kompensiert wird dieses Defizit durch die ausführliche Schilderung des geschichtlichen und kulturellen Kontextes der einzelnen Lebenssituationen. Ob es sich um Wien oder Berlin, um Literatur- oder Verlagspolitik handelt, der Leser wird mit gebührlicher Ausführlichkeit darüber unterrichtet.

Die biographischen Verdienste des Buches sind seit seinem Erscheinen ausführlich und berechtigterweise gewürdigt worden. Zu kurz kam bisher eine Analyse von Corinos Methode. Sein legitimes Ziel, Musils Leben so penibel wie möglich zu rekonstruieren, stößt immer wieder an eine Grenze: der des fehlenden Materials. Nun ist es das Schicksal des Biographen, dass es zu gewissen Fragen keine adäquaten Quellen gibt. Mut zur Lücke zu bekennen und die Leserschaft darauf hinzuweisen, ist jedoch nicht der Weg, den Corino einschlägt.

Er treibt seinen Ansatz so weit, dass er Musils literarische Texte wörtlich als biographische Quellen zitiert, so als hätte Literatur exakt denselben Stellenwert wie Briefe, Tagebücher und andere Zeitzeugnisse. Eine wie auch immer geartete Differenz, sei es philosophisch (ontologisch, ästhetisch) oder sei es sprachlich (literaturtheoretisch, pragmatisch), wird durch dieses Verfahren explizit nicht anerkannt, anderenfalls wäre das umstandslose Zitieren von literarischen Texten als biographische Belege undenkbar.

Die literaturtheoretischen Diskussionen der letzten Jahrzehnte mögen extrem kontrovers geführt worden sein. Als kleinster gemeinsamer Nenner ließ sich aber immer feststellen, dass Literatur ein polyvalenter, vielschichtiger Gegenstand sei, der sich nur unter großen semantischen Verlusten in einen nicht literarischen Text transferieren lasse. Diese Feststellung würde ein Anhänger der Empirischen Literaturwissenschaft ebenso unterschreiben wie ein Dekonstruktivist, um zwei möglichst

weit voneinander gelegene Positionen zu nehmen.

Corinos befremdliche Vorgehensweise lässt sich am besten anhand des neunten Kapitels zeigen, in dem er sich mit dem schwierigen Verhältnis Musils zu Herma Dietz und deren frühem Tod beschäftigt: "Durch die Krise mit Herma veränderte sich auch Musils Verhältnis zu seiner Mutter. Er kam nicht darum herum, Vergleiche zwischen Hermine I und Hermine II zu ziehen."

Der Beleg für diese Änderung der Beziehung Musils zu seiner Mutter? Ein Zitat aus der Novelle "Tonka", auch "die Mutter war einmal ein Mädchen, das mehr noch als Tonka [!] zu ihm gepasst hätte". Herma, die reale Freundin, und Tonka, eine literarische Kunstfigur, werden im gesamten Kapitel verwendet, als seien beide identisch. An manchen Stellen fühlt man sich sogar an Platons Idealstaat erinnert, aus dem der Philosoph bekanntlich alle Dichter verbannt wissen wollte, weil diese die Realität durch Lügen entstellten. Als Corino auf die Möglichkeit zu sprechen kommt, dass Musil Herma mit Syphilis infiziert haben könnte, ist er empört darüber, dass der männliche Held in "Tonka" nicht auch krank ist:

"... zeigen, wie heftig Musil versuchte, den Verdacht gegen sich herunterzuspielen, - lässt er sich in der Novelle über Tonka doch sogar zu der (die Aporie des Lesers steigendern Behauptung) hinreißen [!], die Ärzte hätten an seinem Helden ›ja nie eine Krankheit finden können‹ (P 303)."

Corino macht Musil den moralischen Vorwurf, dass er in einem literarischen Werk von einem biographischen Faktum abweiche, so als sei eine Novelle eine eidesstattliche Erklärung, die nur der Wahrheit verpflichtet sei.

Liegen jedoch genügend nicht-literarische Quellen vor, was erfreulicherweise die Regel ist, findet man in Corino einen hervorragenden Ausleger und Vermittler, der seinem "Forschungsobjekt" auch mit hinreichender Distanz begegnet.

Das Buch ist, mit der erläuterten methodischen Einschränkung, ein kaum mehr zu übertreffender Meilenstein in der biographischen Musilforschung, dessen Lektüre unbedingt lohnt.

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