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muggn.
Gedichte von Fitzgerald
Kusz (2007,
Verlag ars vivendi).
Besprechung von radl aus den Nürnberger
Nachrichten vom 14.07.7006:
Das Große steckt im Kleinen
Der neue Gedichtband «muggn» von
Fitzgerald Kusz
Der Nürnberger Dialektdichter
Fitzgerald Kusz, der mit seinem Publikumsrenner «Schweig Bub!» fränkische
Theatergeschichte geschrieben hat, legt einen neuen Gedichtband vor.
Wou die Hasen Hosn und die Hosen Husn haaßn, da heißt die gemeine Fliege Muggn.
Nicht zu verwechseln mit Mücke. Es gibt so Tage, da stört den Dichter schon
eine Fliege an der Wand: «es gibd dooch dou schdörd di di muggn an dä wänd».
Fitzgerald Kusz, mittlerweile ein Altmeister der fränkischen Dialektdichtung,
hat seinen neuen Gedichtband «muggn» genannt. Eine Zeichnung von Toni Burghard
ziert den Umschlag. Und so bunt schillernd wie Fliegenflügel sind beim genauen
Hinsehen (oder Hinhören) auch die Themen dieses tiefsinnig-witzigen Bändchens.
Als Motto stellt Kusz ein Zitat von Michel de Montaigne voran: «Alle Themen
sind für mich gleichermaßen fruchtbar. Mir reicht als Gegenstand eine
Fliege.» Man erinnert sich auch an einen älteren Gedichtband des Bamberger
Dialekt-Kollegen Gerhard
C. Krischker mit dem Titel «muggnschiissla».
Dahinter steckt eine philososphische Weltsicht, die dem Franken entspricht: Die
Dinge nicht allzu wichtig nehmen, die Luft aus großen Worten lassen. Aber auch
die Erkenntnis, dass die ganze Welt im kleinsten Detail steckt. Und sogar eine
Plastiktüte Poesie enthalten kann. Man muss nur den Blick dafür haben, dann
verwandelt sich sogar ein Einkaufsbeutel in eine Wundertüte («wundädiidn»).
Die vollständige Rezension von radl finden Sie unter Nürnberger Nachrichten
[...diese und weitere
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