Mord
im Sumpf.
Roman von Reinhard
Bottländer (2007, Schardt Verlag).
Besprechung in der
Westf.
Rundschau, 20.12.2007:
Nach nur zwei Wochen kam der positive Bescheid. "So schnell habe ich noch nie einen Verlagsvertrag bekommen", staunte Bottländer. Grund für die schnelle Zusage ist der Erfolg seines ersten Krimis, in dem die Bochumer Mordkommission zusammen mit den Kollegen aus Huckarde einen Doppelmord im Grenzgebiet von Bochum und Dortmund aufklärt.
Auch im zweiten Roman sind die Handlungsorte in Bochum und Dortmund angesiedelt. Kinder verschwinden plötzlich. Niemand weiß, was aus ihnen geworden ist. Fieberhaft beginnen die Ermittlungen der Polizei. Das Dortmunder Polizeipräsidium, der WDR und die Pflaumenkirmes in Lütgendortmund sind ebenso Schauplätze wie das Ruhrpark-Einkaufszentrum oder das Rotlichtviertel in Bochum. Mehr will der Autor noch nicht preisgeben.
Bottländer, inzwischen auch Mitglied in der größten Vereinigung deutschsprachiger Kriminalautoren "Das Syndikat", sagt: "Für mich ist der Mord im Roman nur Mittel zum Zweck. Ich habe Spaß dabei, die raffinierten Mörder in meinen Romanen zu überführen, denn oft weiß ich am Anfang noch gar nicht, wer wann wie zum Mörder wird. Dadurch werde ich wieder Ermittler und Fahnder." Der Autor ermittelte früher selbst - als Kriminalhauptkommissar in Bochum. Wegen einer schweren Krankheit schied er vorzeitig aus dem Polizeidienst aus. "Durch meine Kriminalromane habe ich das Glück, auch weiterhin mit meinem ehemaligen Beruf verbunden zu sein", sagt der ehemalige Westricher, der in Castrop-Rauxel wohnt.
"Mord im Sumpf" war geprägt durch menschliche Verwicklungen des Protagonisten und eine realistische Darstellung der Ermittlungsarbeit. Das werde auch im zweiten Buch so sein, verspricht Bottländer.
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