Gud Nachd, Gieger.
Dialektgedichte von Vinzenz (2007,
Verlagshaus Monsenstein & Vannerdat).
Besprechung von Za in den Nürnberger Nachrichten vom 21.12.2007:

Sagen über den Kinderschreck
Neues Dialektbuch «Gud Nachd, Gieger»von Vinzenz

Zu den eigenwilligsten und skurrilsten Talenten unter den zahlreichen fränkischen Dialektdichtern gehört der Gastwirt Reinhard Dorn aus Pommelsbrunn, der unter dem Pseudonym «Vinzenz» veröffentlicht. Im Zentrum seines neuen Buches steht die in Nürnberg und Umgebung bekannte Sagenfigur «Nachtgieger».

Augenzwinkernd spielt Vinzenz in den einfachen, aber kunstvollen Versen mit dem Gruseligen, das zur Volksdichtung seit jeher gehört. So ist sein «Nachtgieger» eine Mischung aus gutmütigem Aufschneider und dämonischem Kinderschreck, ein schräger Vogel, der die Mundart der Hersbrucker Gegend spricht. In dieser aus mittelfränkischen und oberpfälzer Elementen gebildeten Sprache schildert er sein Erwachen in der Dämmerung eines Spätherbsttages als spektakuläres Ereignis: «Ich rumbl haouch und dou an Schraa, des holerd woi a Gwidder. Giegerschborn! Öidz kinner alle sicher saa: Der Nachdgieger flöigt widder!»

Die komplette Besprechung von Za finden Sie unter Nürnberger Nachrichten

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