Gestalt des letzten Ufers.
Gedichte von Michael Houellebecq
(2014, DuMont - Übertragung Hinrich Schmidt-Henkel und Stephan Kleiner).
Empfehlung von Daniela Strigl, März 2015:

Michel Houellebecq schreibt wenig überraschend »über die B-Seite des Daseins«: Gedichte von existentieller Wucht und radikaler Ehrlichkeit, bald zart, bald hart, bisweilen banal, immer düster; schlicht und pathetisch, ganz und gar nicht zynisch, sondern resignierend; eine Ichbespiegelung, die auch die französische Poesie der klassischen Moderne reflektiert – im Wohlklang wie im Ennui. Vom Aphorismus bis zum Alexandriner reicht das Formenrepertoire, des Autors Liebe zum Reim wird von den Übersetzern nicht geteilt, was einen reizvollen Kontrast ergibt.

[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter www.lyrik-empfehlungen.de/Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und die Stiftung Lyrik Kabinett präsentieren ihre Lyrik-Empfehlungen des Jahres 2012]

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