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Geschichte eines Lebens.
Roman von Aharon Appelfeld (2005, Rowohlt - Übertragung Anne Birkenhauer).
Besprechung von Jürgen Verdofsky in der Frankfurter Rundschau, 2.2.2005:

Alle Sinne dem Fluchtverhalten angepasst
In Czernowitz geboren, ein Kind in den Wäldern, Neuanfang ohne Sprache: Aharon Appelfelds ergreifende "Geschichte eines Lebens"

Als jüdisches Kind war er für den Tod bestimmt. Er hat alles verloren. Alles. Seine Mutter, seinen Vater. Auch alles Vertraute, alle Geborgenheit und seine Sprachen. Das nackte Überleben gelingt: gehetzt, geduckt. Heute ist Aharon Appelfeld einer der großen Schriftsteller Israels. Nur im Schreiben kann er bewahren, was er verloren hat. Jetzt zeigt sich die deutschsprachige Ausgabe seiner Erinnerungen, die vor sechs Jahren in Jerusalem erschienen sind. Der Titel ist schmucklos und blank, Geschichte eines Lebens. Das kennt man von seinen Romanen anders, sie heißen Sengendes Licht oder Der eiserne Pfad, oder Alles, was ich liebte.

Der erste Satz im Vorwort weist auf "Fragmente der Erinnerung und Reflexion". Das Leitwort Fragment ist keine ästhetische Entscheidung. Es ist eine dem Erinnern verpflichtete Konzentration, die das Unvollständige in sich trägt, wie das Leben, von dem es spricht. Eklatante Übergriffe des ausschweifenden Erklärens gibt es nicht. Appelfeld weiß, erklärte Leben sind keine gewesen. Das Gedächtnis gibt Szenen wieder, keine Daten. Oder auch nur Gerüche, Geräusche, Schauer von Kälte oder Nässe. "Die Erinnerung hat im Körper anscheinend lange Wurzeln."

Die Landschaft seiner Herkunft muss Appelfeld nicht erklären. Sie ist Teil der (Literatur-)Geschichte. Erwin (Aharon) Appelfeld wird 1932 in Czernowitz geboren, in der Hauptstadt jener Bukowina, die einst habsburgisches Kronland am Rande Europas war, nach dem Ersten Weltkrieg zu Rumänien kam und heute zur Ukraine gehört. Bevor deutscher und rumänischer Faschismus alles zerstörte, war diese friedliche Vielvölkerprovinz eine Kulturlandschaft, getragen von einem assimilierten Judentum mit Blick auf Wien. Mehrere Generationen von Dichtern weisen auf eine beispiellose literarische Hochkultur und ihren Untergang. Karl Emil Franzos, später Alfred Margul-Sperber, Moses Rosenkranz, Alfred Kittner, dann Paul Celan, Immanuel Weißglas, Rose Ausländer. Das Geburtshaus von Appelfeld stand in derselben Straße, in der ab 1935 auch der zwölf Jahre ältere Celan wohnte.

Wie für alle hunderttausend Juden in der nördlichen Bukowina bedeutet auch für das Kind Erwin Appelfeld der Zweite Weltkrieg Ghetto, Todesmarsch, Lager. Bereits vor der Wannsee-Konferenz beginnt Marschall Antonescu mit der rumänischen Variante des Holocaust. Seit Oktober 1941 deportieren seine Truppen gemeinsam mit der SS-Einsatzgruppe D die Ghetto-Bewohner in die Lager Transnistriens.

Der Junge aus dem assimilierten Judentum verbringt mit seiner Mutter den Sommer auf dem Lande bei den Großeltern oder auf dem Gut seines Onkels. Gläubige Juden sind die Großeltern wie der weltgewandte Onkel. Mit der Mutter spricht das Kind Deutsch, den Großeltern lauscht er in ihrem Jiddisch, vom Kindermädchen hört er Ruthenisch, auf der Straße Rumänisch. Der Sommer mit der Mutter ist so trügerisch idyllisch wie in dem Roman Alles, was ich liebe. Und wie dort beschrieben, zeigt sich auch hier erst schleichend, dann offen der Antisemitismus in Rumänien. Seit 1937 ist er Teil der Staatsräson. Etwas liegt in der Luft. "Und tatsächlich, als der Schabat vorüber war, kam Vater und brachte alle Schrecken aus der Stadt mit. Mutter packte überstürzt die Koffer (...). Großvater stand an der Tür, als habe man ihn aus der seiner Welt gerissen. Ein trauriges Staunen quoll aus seinen Augen." - Als die Polizei sich mit dem Mob gemein macht, verkauft der Onkel das Landgut unter Wert. Vom Vater, eben noch als Kleinunternehmer erfolgreich, wenden sich die Geschäftspartner und Freunde. Etwas ist zu Ende, wie schnell das alles geht. Vergeblich bemüht der Vater sich um ein Visum für Amerika. "Manchmal hatte ich den Eindruck, Vater gräbt einen Tunnel, durch den er uns retten will. Doch das Graben geht so langsam voran, dass er vielleicht nicht rechtzeitig fertig wird." Der Vater kann nicht fertig werden. Schlimmer noch, seine Unruhe ist selbstzerstörerisch. Bei der Beerdigung des Großvaters verliert er das Verständnis für die jüdischen Bestattungsriten.

Der Krieg kommt in die Bukowina, und es gibt keinen Ausweg. "Mutter war am Anfang des Krieges ermordet worden. Ich habe sie nicht sterben sehen, hörte aber ihren einen und einzigen Schrei. Ihr Tod hat sich mir tief eingeprägt. Noch tiefer aber ihre Auferstehung. Immer wenn ich froh oder traurig bin, erscheint mir ihr Gesicht." Vater und Sohn weist man ins Ghetto. Appelfeld überliefert Bilder aus der Ghettowelt, die den Leser nicht schonen. Aber Mitten im Grauen zeigen sich "wunderbare Menschen". Man kann sie nicht anders nennen. Der Leiter der Blindenanstalt lässt die blinden Kinder auf dem Weg zur Deportation singen, klassische und jiddische Lieder. Ja, hier sind die blinden Kinder die Sehenden.

Wiederkehr der Mutter

Appelfeld hat mehr als zwanzig Bücher geschrieben, aber eine Szene über die Todesmärsche will nicht gelingen. "Vater hält mich fest an der Hand. Meine kurzen Beine erreichen wieder nicht den Boden unter dem Schlamm; die nasse Kälte schneidet mir in die Schenkel, in die Hüften (...). ‚Das tut weh', rufe ich. Vater hat mich gehört und schreit sofort: ‚Mach's mir nicht so schwer!' (. . . ). Nachts reibt er meine Hände und Füße und steckt sie in sein Mantelfutter, und für einen Augenblick meine ich, dass nicht nur mein Vater bei mir ist, sondern auch Mutter, die ich so geliebt habe."

Beide werden getrennt, der Vater stirbt im Lager. Der Zehnjährige schafft die Flucht. Zwei lange Jahre versteckt er sich in den Wäldern, im Winter findet er Unterschlupf in ukrainischen Hütten. Ahnungslose Dörfler nutzen ihn als Arbeitskraft, schikanieren ihn, versetzen ihn mit Fragen in Angst. Todesahnungen begleiten das Kind. Er hat den Tod im Ghetto, auf den Märschen, im Lager gesehen. Vom Tod der Mutter, des Vaters erzählt Appelfeld nicht. Auch über die Lager kann es von ihm keine Zeugenschaft geben. "Was bei diesen Bemühungen herauskam, war ein Gewirr von Wörtern, genauer gesagt: falschen Wörtern, ein misslungener Rhythmus, zu schwache oder übertriebene Bilder. Ein tiefes Erlebnis, das lernte ich schnell, lässt sich leicht verfälschen. Auch diesmal werde ich jenes Feuer meiden. Ich werde nicht aus dem Lager erzählen, sondern von meinem Entkommen."

Entkommen heißt, alle Sinne dem Fluchtverhalten anzupassen, in Deckung zu bleiben, lange zu beobachten, alles zu bemerken. Zum Gegenbild wird die Jagd auf einen Gleichaltrigen im Maisfeld, dieser hat keine Chance. Jedes Entrinnen eines Kindes im Holocaust ist immer ein Wunder für sich. Als sich verschiedene der gehetzten Kinder, zu wenige, über das Kriegsende gerettet haben, wissen sie nicht, in welches Leben sie gehen sollen. Jedes Kind trägt schweigend seine Geschichte, sein eigenes Grauen. Sprach- und wurzellos sind sie alle. "Es gab keine Wörter. Die Wörter, die einem von zu Hause geblieben waren, klangen schal."

Ungeschützt sind sie auch jetzt, Erwachsene nutzen sie aus, missbrauchen sie. Zu lange müssen sie in den Auffangstellen für Displaced Persons an der italienischen Küste auf die Überfahrt nach Palästina warten. Es bleibt ihnen nichts anderes.

Appelfeld ist vierzehn, als er nach Palästina kommt. Er ist sprachlos im doppelten Sinn. Über das Durchlebte kann er wie alle anderen nicht sprechen, aber er hat auch keine Worte für den Alltag. Ein Jahr ist er zur Schule gegangen. Die Sprache seiner Mutter gilt jetzt als die Sprache der Mörder, sein Jiddisch ist nicht die Sprache des sich gründenden Staates Israel. In der Betreuung als jugendlicher Einwanderer, im Kibbuz und beim Militär begegnet ihm ein Hebräisch, das in ihm keine Wurzeln schlägt. Erst an der Universität trifft er auf den Kreuzweg des Hebräischen und des Jiddischen. Gelehrte wie Buber, Scholem oder Dov Sadan, Dichter wie Agnon weisen den Weg. Aber die zersplitterte Erinnerung drängt noch nicht zum Ausdruck, hier wächst erst später die Form. Appelfeld beginnt als nüchterner Autor des israelischen Alltags. Aber einer, der so schwer zu seiner Sprache gefunden hat, darf Scholems Ermunterung zitieren: "Appelfeld, Sie sind ein Schriftsteller." Der Weltschreck des Jahrhunderts zieht langsam in sein Werk. Doch es gibt für ihn keinen ärgerlicheren Titel als den des "Schoah-Dichters".

Durch das Dunkel des Vergessens trägt Appelfeld die Zeichen eines Überlebenden. "Niemand von draußen kann es verstehen", sagt Semprún. Wer nicht versteht, dass Worte sich wiederholen, weil andere für das "Unsagbare" fehlen, sollte das nicht als "Raunen" abtun. Es gibt den bitteren Geschmack des Bösen unter Gleichen und es gibt die Größe Einzelner. "Jeder, der den Krieg überlebte, überlebte ihn dank eines Menschen, der ihm in großer Gefahr Halt gab. Gott haben wir in den Lagern nicht gesehen, gute Menschen schon. Die alte jüdische Legende, dass die Welt nur dank einiger weniger Gerechter besteht, stimmte damals genau wie heute."

Hier ist nicht nur über Literatur zu reden.

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2.)

Geschichte eines Lebens.
Roman von Aharon Appelfeld (2005, Rowohlt - Übertragung Anne Birkenhauer).
Besprechung von Monika Kaczek in DAVID vom April 2005:

Aharon Appelfelds Buch Der eiserne Pfad wurde 1999 in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Im selben Jahr erschien in Israel sein Buch Die Geschichte eines Lebens, das im November 2004 in Frankreich als bestes ausländisches Werk mit dem Prix Médicis ausgezeichnet wurde. Die Geschichte eines/seines Lebens hat Appelfeld zu einem meisterhaften Roman verarbeitet.
Aharon Appelfeld wurde 1932 in eine Czernowitzer jüdische Familie geboren.
Er erlebte Ghetto und Deportation. Mit zehn Jahren gelang ihm die Flucht aus dem Konzentrationslager. Nach dem Tod der Eltern völlig auf sich gestellt, schlug er sich durch die ukrainischen Wälder. „Der Holocaust war meine Kindheit. Es gab Momente der Angst und es gab Momente der Hoffnungslosigkeit. Aber es gab auch wundervolle Momente der Ruhe, der Besinnlichkeit, der Freude, der Gedanken daran, dass ich meine Eltern wieder finde, dass ich in die Ferien fahre. Ich will damit sagen, dass - für mich als Kind - der zweite Weltkrieg ein großes Märchen war, ein buntes Märchen, und wie alle Märchen – Furcht erregend. Ich habe das Böse in seiner Reinheit gesehen, und das Gute in seiner Erhabenheit. Ich habe Menschen in Gestalt des Bösen gesehen, Menschen, die keine waren, die andere folterten. Und ich habe gute Geister in Menschengestalt gesehen, wie dieser Mann, der dir ein Stück Brot gab, als du im Sterben lagst. Oder wie diese Christin, die dich in ihr Haus aufnahm.“ (Aharon Appelfeld in einem Interview für das ARTE-Magazin Metropolis, 20. November 2004). Über Italien gelangte Appelfeld 1946 im Alter von vierzehn Jahren nach Palästina. Als er dort ankam, konnte er nur einzelne Wörter, aber keine ganzen Sätze sprechen. „ Als ich nach Israel kam (...), hatte ich so gut wie keine Bildung. Bis zum Alter von acht Jahren war meine Muttersprache Deutsch, mein Umfeld ukrainisch, das Regime rumänisch und mit meinen Großeltern sprach ich jiddisch. Ich verfügte über Bruchstücke von Sprachen und über eine äußerst harte Lebenserfahrung. Sehr schnell vergaß ich diese Sprachen, oder das, was davon übrig war, und lernte Hebräisch.“ (Aharon Appelfeld in Metropolis, 20. November 2004). Er spürte, dass es ihm nur schreibend gelingen würde, Halt in einer Gesellschaft zu finden, die ihm lange verschlossen blieb. Der aus Galizien stammende Schriftsteller und Nobelpreisträger Shmuel Agnon wurde zu einem Vertrauten. Ihm begegnete Appelfeld zum ersten Mal 1946 auf einer Jugendfarm bei Jerusalem.
Auf die Frage im Magazin Metropolis (20. November 2004), wer und was ihm half, all die Schicksalsschläge zu meistern, meinte Appelfeld: „Zuallererst die Liebe, die Liebe meiner Eltern, die ich tief in mir drin spüre, selbst heute noch. Sie liebten mich, und durch ihre Liebe gaben sie meinem Leben einen Sinn. Eltern zu haben bedeutet, du bist du nicht allein, es gibt da jemanden, der dich liebt. Du kommst auf die Welt und das gibt deinem Leben einen Sinn. Diese Liebe war von Anfang an da – und sie hat mich mein Leben lang begleitet. Ich glaube, dies ist der Beginn des Glaubens, denn unsere Eltern führen uns zur Religion, sie geben uns ein Ziel, sie öffnen uns für metaphysische Fragen. Alles beginnt mit Mutter und Vater. Wenn du einen Vater und eine Mutter hast, dann hast du einen Weg hier auf Erden und einen zum Himmel. Es geschah so, wie es geschehen musste. Mir hat es den Wunsch vermittelt, etwas für all die Menschen zu tun, die dies nicht erlebt haben. In gewisser Weise bin ich ihre Stimme, wenn Sie so wollen, ihre letzte Stimme.“

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3.)

Geschichte eines Lebens.
Roman von Aharon Appelfeld (2005, Rowohlt - Übertragung Anne Birkenhauer).
Besprechung von Gerd Fischer aus der NRZ vom 13.1.2002:

Geschichten eines Lebens nach dem Morden
Aharon Appelfeld berichtet vom Schicksal eines rumänischen Juden.

Nun ist es kein Roman wie "Alles was ich liebte", mit dem Aharon Appelfeld uns noch einmal eine Reise durch die Vergangenheit machen lässt. Die "Geschichte eines Lebens" legt er uns vor. Aber wir halten keine durchgehende Biographie in Händen, sondern eher dichterische Kalenderblätter, knappe Skizzen, Gedächtnisprotokolle, Tagebuchnotizen. Welch ein Leben! Appelfeld ist 1932 in Czernowitz geboren, in der damals zu Rumänien, heute zur Ukraine gehörigen Bukowina. Im Haus der von der jüdischen Religion bereits abgekehrten und an das christlich-westliche Umfeld weitgehend assimilierten Appelfelds spricht man die dort damals gängige Sprache der Gebildeten: Deutsch. Die Großeltern reden noch Jiddisch, und Mutter schämt sich dessen ein bisschen. Als der Krieg den Osten Europas erreicht, wird sie von Deutschen und Rumänen ermordet. Aharon, der damals noch Erwin hieß, kommt mit seinem Vater in Lager und Ghetto, wird von ihm getrennt, lebt in Wäldern und dann versteckt bei Bauern.

Bei Kriegsende ist er 13 Jahre alt und gelangt nach Palästina. Nun fasst er die Erinnerungen in Worte, vor allem in Menschenbilder: Großvater, dessen Sterben einem biblischen Patriarchentod nahe kommt, und Vater natürlich, der verzweifelt und erfolglos einen Weg hinaus aus Europa sucht. Wir staunen über Onkel Felix, einen Gutsbesitzer mit Bibliothek und Bildern von Matisse und Modigliani, der das schlechte Deutsch reicher, ungebildeter Juden parodiert, aber jeden Tag eine Seite im Talmud liest. Aharon Appelfeld sagt, dass ihm die frühen Jahre, vor allem die Grausamkeiten des Kriegs, in der Erinnerung fast abhanden gekommen sind, dass sie aber im Empfinden, im Fühlen und Nachschmecken aufgehoben wurden. Daher sind manche seiner Kapitel wie von einem Schleier überzogen, wie das Sepia auf alten Fotografien. Dann wieder Einblicke von erschreckender Klarheit in Welten, die uns fast unbekannt sind: Nach dem Krieg brach für die wie Erwin in Europa verstreuten Jugendlichen ja nicht der Friede herein; es folgten neue Lager, Ausbeutung.

An der Geschichte des von Zuwanderern aus der Bukowina und Galizien gegründeten Clubs "Das Neue Leben" sehen wir das Verdorren alter Heimatbindung, am militärischen Dienst das Leiden an der Strenge eines verteidigungswilligen Staates. Und Menschen begegnen uns: Kleine Leute wie der Ladenbesitzer Mordechai, der sich nach dem Christenkloster zurücksehnt, in dem er der Shoah entging, und große Männer wie der Schriftsteller Samuel Josef Agnon, dessen Romane uns das Ostjudentum so eindringlich nahegebracht haben. Auch mit seinen "Fragmenten der Erinnerung und der Reflexion" wird jüdisches Schicksal des 20. Jahrhundert noch einmal von einem der täglich weniger werdenden Zeugen festgehalten. (NRZ)

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