Frühling von Thomas Lehr, 2001, Aufbau-Verlag1.) - 4.)

Frühling.
Novelle von Thomas Lehr (2001, Aufbau).
Besprechung von Susanna Gilber-Sättele aus der Kurier, Wien vom
9.7.2001:

Zwischen Leben und Tod: Lehrs "Frühling"

Berlin - Christian Rauch stirbt. Eine Kugel hat seinen Schädel zerfetzt, ist ins Gehirn gedrungen. In den letzten Momenten seines Leben durchlebt Christian noch einmal jenen Nachmittag vor vielen Jahren, in dem er aufgehört hat, Kind zu sein. Er begegnet seinem toten Bruder Robert. Und er erkennt schließlich, "dass es sinnlos ist niederzusinken und eines anderen schuld mit dem kopf zu bezahlen". Mit der Novelle "Frühling" hat Thomas Lehr ein ganz besonderes Buch vorgelegt, das zu lesen sich trotz aller Anstrengung lohnt. Auch wenn Lesegewohnheiten auf den Kopf gestellt werden: "Frühling" gehört mit Sicherheit zu den herausragenden literarischen Werken des Jahres.

Monolog des Sterbenden

Den letzten 39 Sekunden im Leben des Christian Rauch hat der Berliner Autor 39 Kapitel gewidmet. Und die haben es in sich, sind voller literarischer Zitate und ungewöhnlicher Bilder. Der Sterbende durchlebt in dieser Phase zwischen Himmel und Erde phantastische Szenen, die in surreale Bilder und Stakkato-Sätze aufgelöst werden. Lehr zerstört systematisch die Regeln der Lebenden, die Syntax. Der Monolog des Sterbenden ist nicht mehr von dieser Welt, ist der eines Mannes zwischen Leben und Tod: "ich höre nicht und wie infolgedessen gibt es keinen schmerz und keine angst keine scham mehr um mein leben sondern nur dieses weiche durchtrennen aller nähte in mir entknoten der arterien und windungen des darms gehirns."

Kein Recht, allein zu lassen

In diesem Zustand des Noch nicht fort-, aber auch Nicht mehr hier-Seins setzen sich wie in einem Puzzle in Christians Wahrnehmung Bruchstücke zusammen vom großen Trauma seines Lebens und von seinem eigenen Versagen: "ich habe nicht nachgeforscht ich bin immer nur weggelaufen." Anders Robert, "mein todeszwilling", der als 17- Jähriger hartnäckig die Vergangenheit des Vaters, eines grauenhaften KZ-Arztes, ans Licht brachte und daran zerbrochen ist. Christian hat nie verwunden, dass sich der Bruder, noch fast ein Kind, das Leben nahm. Doch jetzt, im Tode, nähert er sich Robert, und er kann ihm endlich sagen, "dass du nicht Recht hattest mich alleine zu lassen".

Selbstkritisch und lustvoll

Da ist ein Enkel der Grass-Generation heran gegangen, sich mit der Nazi-Zeit auseinander zu setzen - auf eine sehr eigene Art, ohne Selbstmitleid und Larmoyanz. Heraus gekommen ist ein Werk, das weit mehr ist als ein Dokument der Vergangenheitsbewältigung. Der 44-jährige Autor fühlt sich denn auch der Generation der "78er" zugehörig - und die - so sagte er in einem Interview - kann "sich der Realität viel undogmatischer stellen, sie selbstkritischer, aber auch lustvoller und hedonistischer wahrnehmen".

[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter www.kurier.at]

Leseprobe I Buchbestellung 0401 LYRIKwelt © Kurier

***

Frühling von Thomas Lehr, 2001, Aufbau-Verlag2.)

Frühling.
Novelle von Thomas Lehr (2001, Aufbau).
Besprechung von Nicole Henneberg aus der Frankfurter Rundschau vom 21.3.2001:

Neununddreißig Sekunden bis zur Hölle
Thomas Lehr legt mit "Frühling" eine meisterhafte Novelle vor

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende ist es Schriftstellern und Filmemachern heute endlich möglich, sich der jüngeren deutschen Geschichte mit bisher dafür nicht akzeptierten künstlerischen Mitteln zu nähern. Den Anfang machte der Film Das Leben ist schön, eine Komödie, die im Konzentrationslager spielt; ein gewagter, aber auch gelungener Versuch, der die Shoa von den Stereotypen ihrer bisherigen Aufarbeitung befreite und sie wieder in eine beunruhigende Nähe zum alltäglichen, normalen Leben bringt.

Thomas Lehr macht mit seinem schmalen neuen Buch (nach den umfangreichen Romanen Zweiwasser oder Die Bibliothek der Gnade, Die Erhörung und zuletzt Nabokovs Katze) ein genau entgegengesetztes, aber ebenso gewagtes Experiment: Er bedient sich der strengen, stilisierten Form der Novelle, um eine ungeheuerliche Geschichte zu erzählen. Frühling nennt der 1957 in Speyer geborene Autor seine Novelle und lockt den Leser damit erst einmal auf eine falsche Fährte. Das Motto von Dante, das der Geschichte vorangestellt ist, macht allerdings stutzig. Es stammt aus der Göttlichen Komödie, und nennt das Jenseits einen Inbegriff des "wunderbarsten Frühling".

An einem sonnigen Nachmittag im Juni 1961 sieht der damals elfjährige Erzähler, vom Angeln mit seinem älteren Bruder zurückkehrend, im Garten ihres Hauses einen hageren, nackten Mann, der strammsteht und mehrmals "Appell, Herr Dr., Appell!" ruft. Der Vater reagiert panisch und ruft schließlich die Polizei, die den schweigenden Mann als armen Irren, als Exhibitionisten, verhaftet.

Erst nach und nach enthüllt sich der ganze Hintergrund dieser Geschichte, an der die Familie schließlich zerbrechen wird. Der Mann war nichts weniger als ein Exhibitionist: Er war ein Überlebender des Konzentrationslagers Dachau, in dem der Vater als Arzt Experimente an Gefangenen durchführte. Die Figur des Vaters erinnert an den Stabsarzt der Luftwaffe, Dr. Rascher, der in Dachau für umfangreiche Versuchsreihen zur menschlichen "Überlebensfähigkeit" verantwortlich war.

Robert, der ältere der beiden Brüder, deren Kindheit an diesem Juninachmittag abrupt zu Ende gegangen war, hatte es als einziger gewagt, mit dem Fremden im Garten zu sprechen. Was er erfuhr, wird ihn siebzehnjährig in den Selbstmord treiben.

Die Erzählung beginnt langsam, mit gestammelten, tastenden Worten, als brabbele ein betrunkener Mensch mit Liebeskummer vor sich hin, der nicht weiß, wo er sich befindet, der sogar seinen Namen vergessen hat. Doch wenige Seiten weiter, der Sprechende scheint partikelweise seine Erinnerung wiederzufinden, werden die Sätze plötzlich zerhackt und klingen so atemlos, dass dem Leser schier die Luft wegbleibt. Einzelne Worte, optisch herausgehoben durch eine sehr eigenwillige Interpunktion, klingen lauter als die anderen und übertönen wie Schreie den Satzfluss. Qual und Schmerz drücken sich, nicht ohne Pathos, in dieser Sprache aus. Doch der stark gegenläufige Satzrhythmus lässt jede Weichheit sofort schockgefrieren.

In neunundreißig Kapiteln rollt ein Monolog ab, der behutsam, im Zeitlupentempo, eine Familientragödie offen legt, ähnlich verhalten, man könnte auch sagen: diskret, wie in Kleists Novelle der Marquise von O. Und wie Kleist setzt Thomas Lehr das dramatische Element höchst konzentriert und zielgerichtet ein. Ausgehend von einer lange nur indirekt angesprochenen, tragischen Kernsituation beginnt unerbittlich eine Kette dramatischer Begebenheiten abzulaufen, die so eng geknüpft ist, dass es keine Sekunde, keinen einzigen Satz der Entspannung gibt.

Und wie sein Bruder im Geiste, wird auch der Erzähler zusammen mit seiner Geliebten Gucia einen sorgfältig inszenierten, befreienden Selbstmord begehen. Gucias aus Polen stammende Mutter war in Dachau Lagerhure; sie selbst ist unheilbar krank. Durch ihrer beider Tod soll auch ihre Geschichte endlich aus der Welt geschafft sein. Neunundreißig Sekunden, den rückläufig nummerierten Kapiteln entsprechend, wird es dauern, bis alles vorbei ist; genug Zeit, ein ganzes Leben nochmals zu durchwandern.

In verschiedenen Stimmlagen lässt Thomas Lehr seine Ich-Figur nun die einzelnen Schichten ihres Lebens freilegen: in gelassen fließenden Sätzen, in ungeduldigem Wortstakkato oder in sarkastischen, minutiösen Beschreibungen. In all den verschiedenen Klangfarben drückt sich sehr genau der Grad der Zerstörung aus, von dem das Ich in der erzählten Zeit jeweils gezeichnet war. Der Teenager, der nach jenem Junitag das Haus des Vaters nie mehr betrat; der junge Vater, der in seinem Sohn immer nur den toten Bruder sah; und zuletzt der Arzt, der Berührungen nicht ertragen konnte und immer öfter seelische Zusammenbrüche erlitt - nicht zuletzt deshalb, weil er auf jedem Bildschirm, an dem er zufällig vorbeikam, traumatische Szenen aus seinem Leben zu sehen glaubte.

Das Lager Dachau, das in allen direkten Schilderungen eher abstrakt bleibt, hinterlässt so tiefe Spuren in der Vorstellung des Sprechenden, dass es kein Bild in seinem Monolog gibt, das sich nicht zumindest unterschwellig darauf beziehen würde. Todesbilder, Traumsequenzen und Imaginiertes verschmelzen bruchlos mit konkreten Details. Und je surrealer die geschilderten Fantasien werden, desto nüchterner und genauer werden sie beschrieben, als handele es sich um einschlägig bekannte naturwissenschaftliche Phänomene.

Die Hölle des zwanzigsten Jahrhunderts, ein ganz und gar diesseitiger Ort, wird hier vielstimmig und präzise geschildert. Auf perfide Weise "leicht" wird das Erzählte erst als Todesvision, die von einem doppelten Paradox ausgeht: So wie die Häftlinge an dem in Dachau besonders prächtigen und von Malern wegen seiner intensiven Farben hochgeschätzen Frühling jenseits des Stacheldrahts doppelt litten angesichts ihrer Gefangenschaft, so sehnt der Erzähler den Tod herbei, der ihm, wie er hofft, diese Pracht und Leichtigkeit erst zugänglich machen wird.

Es ist ein fragiles und zugleich wuchtiges Thema, das Thomas Lehr zu einem konzentrierten, Funken sprühenden Ablauf zusammenzieht. Aber das innere Schwungrad dieser Geschichte, die qualvolle, intime und sich immer wieder im Kreis drehende Auseinandersetzung mit der Tätergeneration, entfaltet ihre Kraft gerade durch die äußerste dramatische Verknappung und rhythmische Stilisierung der Sprache, der es plötzlich gelingt, eine Figur bis in ihre verborgensten Abgründe hinein sichtbar zu machen.

[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter www.fr-aktuell.de]

Leseprobe I Buchbestellung 0401 LYRIKwelt © Frankfurter Rundschau

***

Frühling von Thomas Lehr, 2001, Aufbau-Verlag3.)

Frühling.
Novelle von Thomas Lehr (2001, Aufbau).
Besprechung von Marko Martin aus Die Welt vom 3.3.2001:

Der Erwählte
Mit Flaubert auf Du und Du: Thomas Lehr mangelt es nicht an Selbstbewusstsein

Ohne Zögern wird das noch druckfrische Buch aufgeschlagen. Mit dem Zeigefinger über die Zeilen auf der ersten Seite. "Und hier sehen Sie, wie ich die Syntax zerstöre." Der Zeigefinger tippt auf Sätze, die unvermittelt abbrechen, und gleitet dann hoch in Richtung Kapitelnummerierung, wo statt der Zahl 1 eine 39 prangt.

Darf ein Buch im Jahre 2001 noch derart vertrackt sein, haben wir es hier tatsächlich mit einer Novelle zu tun? Der Syntaxzerstörer Thomas Lehr bejaht die Frage - und lässt zugleich die nächste Irritation folgen. "Auch nach den drei umfangreichen Romanen, die ich bislang veröffentlicht habe, besitze ich die Fähigkeit, knapp und konkret zu sein. Mario Vargas Llosa hat einmal geschrieben, dass jeder Roman ein Minimum an ,toter Sprache' benötige, um bestimmte Dinge zu erklären, Zusammenhänge sichtbar zu machen et cetera. In meiner Novelle ,Frühling' gibt es hingegen bestimmt nicht mehr als zehn Wörter, die ich als ,tot' bezeichnen würde, obwohl sie für das Verständnis des Textes unverzichtbar sind." Hoppla: Auch nach drei umfangreichen Romanen besitze ich die Fähigkeit, knapp und konkret zu sein. Wir lassen uns den Satz, dem es an Selbstbewusstsein sicher nicht gebricht, auf der Zunge zergehen, finden aber keine Zeit, noch länger darüber zu grübeln, denn Thomas Lehr hat weitere Bemerkungen parat.

"Ich habe keine universitäre Macke!" "Wer mit seinem ersten Roman die Welt nicht retten will, ist ein Schuft." "Bei meiner Selbstbegründung als Künstler hat mich Flaubert enorm geprägt." Wie passt so etwas zusammen? Da sitzt und redet einer, der 1957 in Speyer geboren ist, bis Anfang der achtziger Jahre in Berlin studierte, danach zu schreiben begann, lange Jahre keinen Verlag fand, mittlerweile aber längst zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart zählt. Sitzt da freundlich und gelassen im Arbeitszimmer seiner Wohnung unweit der Berliner Schaubühne und spricht mit keiner Silbe dieses sich selbst immer wieder relativierende Weichspüldeutsch, das andere Vertreter seiner Generation so perfekt beherrschen. Der Flaubert, sag ich mal, war für meine Texte irgendwie schon wichtig.

Thomas Lehr dagegen schreibt keine Texte, scheint stattdessen furchtlos zu sein im Angesicht der strengen Genre-Gesetze und bekennt sich geradezu lustvoll dazu, drei Romane und eine Novelle verfasst zu haben. Diese Ironie rettet ihn, denken wir, während wir seiner geschliffen formulierten Rede lauschen. Ohne Ironie und seinen noch immer jungenhaften Charme müsste es wohl heißen: Porträt des Künstlers als selbstgerechter Schnösel. Aber hätte so ein Schnösel den 500-Seiten-Roman "Die Erhörung" schreiben können und dafür nicht weniger als die berühmten sieben biblischen Jahre seines Lebens geopfert?...Fortsetzung

[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter www.welt.de]

Leseprobe I Buchbestellung 0301 © LYRIKwelt

***

Frühling von Thomas Lehr, 2001, Aufbau-Verlag4.)

Frühling.
Novelle von Thomas Lehr (2001, Aufbau).
Besprechung von Gudrun Norbisrath aus WAZ vom 18.7.2001:

Frühling - eine Geschichte ohne Geschichte

Eine Novelle von Thomas Lehr stürzt in die Vergangenheit und zerstört dabei Strukturen Thomas Lehrs Frühling ist ein merkwürdiges Stück Literatur. Eine Novelle, die keine Novelle ist, eine Geschichte ohne Geschichte. Ein Text, dessen Titel lügt. Der Autor bindet seine Worte in Sätze, die er zerstört, er zerreißt Sinn durch Satzzeichen; willkürlich gefügte Punkte, Doppelpunkte, Kommas. Ein andermal lässt er endlose Wortfolgen fließen, über Absätze und Kapitel hinweg. Nur langsam erschließt sich, eher durch Assoziationen als Erklärungen: dass es um einen Vater geht, der als KZ-Arzt furchtbare Experimente gemacht hat, und um seine Söhne, die an dieser Schuld zerbrechen. Es wäre unangemessen, mehr zu sagen über den Zusammenhang hinter den Worten. Die Fakten sind absichtsvoll zerstreut; sie aufzuspüren, ist Teil des Leseaktes, Teil des Kunstwerks. Seine Struktur entspricht dem Inhalt genau: in der zerstörten Sprache, die das Grauen spiegelt, wie in der strengen Gliederung, die auf den mechanischen Charakter der Nazi-Morde verweist. Der Text zählt die Kapitel vorwärts, römisch eins bis drei, und die Abschnitte darin rückwärts, : 39 bis : 1. Eine Uhr läuft ab. Deshalb ist Lehrs Text experimentell zu nennen: weil er gewohnte Erzählstrukturen hinter sich lässt und neue schafft, die diesem Text und nur diesem angemessen sind. Am Anfang steht ein Zitat aus Dantes Göttlicher Komödie. Ich . . . sah den wunderbarsten Frühling sprießen. Was folgt, widerspricht dieser Vision vollständig. Helfen Sie. Mir! Glauben Sie: Ich würde niemanden. Bitten, wenn mir nicht immer: der Bürgersteig: das Haus: hören Sie diese dunkle Straße sogar: diese Stadt. Selbst! Immer wieder. Entgleiten würde. Mit diesen Worten beginnt der Ich-Erzähler seinen langen Monolog. Wer sich über die Satzzeichen hinwegsetzt, begreift: Der Mann ist gestürzt, er sieht unklar, sein Gedächtnis ist gestört. Er nimmt Farben wahr, halluziniert vielleicht. So geht es lange fort, bis sich dem Leser die Erkenntnis verdichtet, dass der Mann stirbt. Durch die Sekunden, die der Text zählt, stürzt er dem Tod entgegen. Die Sprache, die nicht nur rhythmisch an Celans Todesfuge erinnert, treibt das Verstehen voran. Blondes Haar fällt aus. Asche sinkt. Ein Name fällt wie achtlos: Dachau. Die Bilder sind von bestürzender Poesie. Die Hölle ist ein Eismeer, in dem tote Leiber treiben. Kongressbesucher entkleiden sich und legen ihren Schmuck ab: eine von der ungeheuerlichsten Aussicht durchzitterte Menge. Der Sterbende fragt seinen Helfer: Wie halten Sie dieses Dunkelglück aus, mein Freund? Der Fremde, der Freund ist der Tod. Thomas Lehrs Text ist ein Sturz in die Vergangenheit. Geboren 1950, setzt sich der Autor im Jahr 2001 über Adornos hilfloses Verdikt hinweg und schreibt einen poetischen Text über das Grauen der Konzentrationslager, statt sich von ihm lähmen zu lassen. Das ist beachtlich. Und natürlich hat er Recht. Es ist Vergangenheit. Aber es ist nicht vorüber.

[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter www.waz.de]

Leseprobe I Buchbestellung 0901 LYRIKwelt © Westdeutsche Allgemeine