Förster, mein Förster von Frank Goosen, 2016, KiWiFörster, mein Förster.
Roman von Frank Goosen (2013, KiWi).
Besprechung von Britta Heidemann in der WAZ vom 17.2.2016:

Von Hamstern und Menschen

Eine demente Saxofonistin, ein kerniger Ex-Polizist, ein Hamster namens Edward Cullen, ein Schriftsteller mit Schreibblockade und seine pubertär gebliebenen Kumpels: typisches Goosen-Personal, auf den ersten Blick. Auf den zweiten aber treffen die Figuren auf das neue Ruhrgebiet, auf die jungen Kreativen, die Poetry-Slammer. Und finden im rasanten Wechsel aus knackigen Dialogen, E-Mail- und SMS-Mitschriften sowie dem Leben abgerungenen Drehbüchern zu einer Tiefe, die einer Bergbauregion zur Ehre gereicht.

Leben, Liebe und der Tod sowie der richtige Umgang mit Pfandflaschen wie mit Ex-Freundinnen: Das sind die Fragen, die „Förster, mein Förster“ aufs Unterhaltsamste verhandelt.
Goosen schafft eine eigene Welt und lässt uns zugleich zusehen, wie Literatur entsteht: „So benahm sich das Leben manchmal: Es tat so, als wäre es eine zusammenhängende Geschichte.“

[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter www.waz.de]

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