Flüchtiges Glück.
Roman von Kent Haruf (2001, btb Goldmann).
Besprechung von fra aus der Frankfurter Rundschau, 3.3.2001:

Lauter gute Menschen

Die McPheron-Brüder sind zum Küssen. Zwei alte Bauern, die im Teenager-Alter die Farm ihrer früh gestorbenen Eltern übernehmen mussten und deshalb nicht allzu viel Schulbildung mitbekommen haben. Aber ihr Leben auf der Farm 17 Meilen südlich von Holt, Colorado, hat ihre Herzen geschult: Wenn es ernst wird, tun sie stets das Richtige. Für die 17-jährige, schwangere Victoria Roubideaux sind sie ein Engelspaar in der Not, auch wenn es dauert, bis sie das begreift. Überhaupt wimmelt es in Kent Harufs Flüchtiges Glück von guten Menschen. Aber weil Harufs lakonischer Ton das Gute in seinen Figuren nur durchscheinen lässt, will man ihm das Gute im Lehrer Guthrie und seinen kleinen Jungs Ike und Bobby ebenso glauben wie in Victorias drittem Engel, ihrer Lehrerin Maggie Jones. Keine guten Menschen ohne Bösewichte: Und die sind schön eklig: Bitte bald mehr! fra

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