Ecce homo.
Hörbuch nach  Friedrich Nietzsche (2001, Onomato Hörbücher - Sprecher Axel Grube).
Besprechung von olk aus der Frankfurter Rundschau, 17.3.2001:

Ecce Homo zum Hören

Autobahn nach Süden, die Fenster herabgekurbelt, die Stereoanlage aufgedreht und - Nietzsche in den mobilen CD-Player eingelegt, was sonst. "Geist! Was ist mir Geist! Was ist mir Erkenntnis! Ich schätze nichts als Antriebe!" Welch ein Motto für den Urlaub. Allerdings eignet sich Axel Grubes Annäherung an den Philosophen kaum zur Begleitung beim schnellen Fahren; dafür heischt das Hörbuch zu viel Aufmerksamkeit. Naturgemäß, denn nach einer kulturfunkkompatiblen Einführung mit Tagebuchnotizen und Briefen, kommt mehrfach zu Überdenkendes aus Friedrich Nietzsches großkalibriger Gedankendichtung. Dazu "Sprüche und Zwischenspiele": Aphorismen. Aber auch menschliche Einblicke in das Alltags- und Liebesleben des Wahnsinngeweihten. Ein rundum sinnliches Erlebnis - mit unaufdringlicher Lesestimme, schöner Ausstattung und dreierlei Unterleg-Musik. Akademiker: Finger weg, es gibt keine Fußnoten und nur vage Quellenangaben.

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