Die Spur des Bibliothekars von Johannes Gelich, 2003, Otto MüllerDie Spur des Bibliothekars.
Roman von Johannes Gelich
(2003, Otto Müller Verlag).
Besprechung von Michael Amon:

Das ist kein schlechtes Buch. Es ist bloß nicht meine Sache. Klugerweise steht Novelle davor und nicht Roman. Mir ist das alles zu "privat". Dafür, daß die Geschichte vor dem Hintergrund des zusammengebrochenen ehemaligen "Ostblocks" spielt, erkenne ich zu wenig von den gesellschaftlichen Umbrüchen, die dort stattfinden, zu wenig soziale Bezüge, erfahre nichts (oder zu wenig) über die Menschen und ihr Leben im Kontext zu diesen Umwälzungen. Wen das nicht stört, dem kann man dieses Buch durchaus und vorbehaltslos empfehlen.

Weinempfehlung:
Da rumänische Weine (dort spielt die Novelle) nun wirklich nichts taugen, könnte man eventuell einen Trebbiano d'Abruzzo von Gianni Masciarelli aus dem Jahr 2001 versuchen.

Plattenempfehlung:
2raumwohnung: kommt zusammen, CD. Goldrush/BMG 85607 2

[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter Michael Amon.Literatur aus Österreich]

Leseprobe I Buchbestellung 1111 LYRIKwelt © Michael Amon