Die sieben guten Jahre. Mein Leben als Vater und Sohn.
Prosa
von Etgar Keret, (2016, S. Fischer - Übertragung Daniel Kehlmann).
Besprechung von grom in der WAZ vom 17.8.2016:

Alltag in Israel
Ethgar Keret ist ein postmoderner Märchenerzähler. Eindrucksvoll vereint er die orientalische Erzähltradition aus 1001 Nacht mit dem westlichen Daseinskonsens einer vom Wohlstand übersättigten Jugend. In seinem neuen Buch "Die sieben guten Jahre" erzählt der 48-jährige Israeli nun erstmals von sich selbst, seinem Leben als Vater und Sohn. Beispielsweise wie Söhnchen Lev sich, als die Luftschutzsirene ertönt, nicht auf den Boden legen will. Erst als die Eltern ihm das schmackhaft machen, indem sie sagen, sie würden "Pastrami-Sandwich" spielen - Mutter unten liegen, Lev in der Mitte und Vater oben - macht der Junge mit und befürchtet sogar, es könne nie wieder einen Sirenenalarm geben. Flott und mit viel Humor erzählt Etgar Keret vom Leben als Jude und den alltäglichen Bedrohungen in Israel. Daniel Kehlmann hat de Text aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

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