Die Pole von Marie Laurenti, Haymon, 2003Die Pole frosten meinen Traum.
Gedichte von Marie Laurenti (2003, Haymon).
Besprechung von Christina Ulz aus Rezensionen-online *bn*, 2003:

Bildintensive Lyrik an den dunklen Grenzen des Wortes und des Erlebens. (DD)

Am Rande der Stille sind sie angesiedelt, dort, wo das Sagbare an seine Grenzen stößt, dort, wo scheinbar Bekanntes mit einem Wort aufgebrochen wird, die lyrischen Texte jenseits der Idylle. Um Krieg, um Schmerz, um Verlassenheit, um Trauer, um Sehnsucht, um Liebe geht es ihnen in rhythmischen Bildern, in hakenschlagenden Wendungen, in knappem stakkatoartigen Aneinanderreihen nur auf den ersten Blick unzusammenhängender Fakten. Die kurzen Verszeilen bilden einen Wortrahmen um die Leerzeilen, bringen diese zum Schwingen für Assoziationen, Erweiterungen, Konkretisierungen. Die Bildsprache ist in ihrem Spiel mit Gegensätzen und Stimmungen verständlich und gut zugänglich. Eine empfehlenswerte Lektüre für Freund/innen moderner Lyrik.

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