Die Chirurgin.
Roman von Tess Gerritsen (2002, Limes).
Besprechung von fra in der Frankfurter Rundschau, 28.9.2002:

Frauen-Mörder

Leute mit schwachen Nerven sollten dieses Buch lieber nicht nachts allein im Bett lesen. Ein heißer Tag im Liegestuhl am Strand schafft möglicherweise die richtige Distanz zu dem grausigen Geschehen an der US-amerikanischen Ostküste. Dort treibt sich ein sadistischer Mörder herum und dringt nachts in die Wohnungen von Frauen ein, um sie ganz langsam umzubringen, indem er ihnen die Gebärmutter herausschneidet. Dabei sollte der irre Killer längst tot sein, hat sein letztes Opfer doch überlebt und ihn erschossen. Zwei Jahre später beginnt die Schlächterei jedoch wieder. Ein Buch, bei dem man Muskelschmerzen kriegt vor Angst und Anspannung. Eine Frage bleibt: Wer denkt sich so was aus? Nein, kein durchgeknallter Typ, sondern eine Frau namens Tess Gerritsen.

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