1.) - 2.)

Der lange Atem.
Gedichte&Collagen von A. J. Weigoni (1985).
Besprechung von Helmut Lotz:


"Wer A. J. Weigoni durch seine bisherigen Bücher begleitet hat wird - obzwar der vorliegende Band Gedichte eines Jahrzehnts versammelt - stocken. Er sieht sich einer Sprachkraft gegenüber, die neu ist, knapp und akzentuiert. So verschiedenartig die Themen sind, die ihn
fordern, so viele Nuancen weist die Sprachpalette auf, derer er sich bedient. Karg, ja unwirsch da, wo er sich beschnitten oder betrogen sieht, leicht und mitunter wehmütig da, wo Begegnung oder Erwiderung spürbar wird. Immer aber spähend, analysierend, sezierend.
Ein Ausruhen ist nicht gestattet, Provokationen sind heilsam, der Boden unter unseren Füßen muß nicht tragend sein. A. J. Weigoni läßt nicht zu, hinterfragt weiter, zweifelt Errungenschaft - auch und gerade eigene - an."

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2.)

Der lange Atem.
Gedichte&Collagen von A. J. Weigoni (1985).
Besprechung von Dieter Wieczorek:

"A. J. Weigoni ist en voc schlechthin, versagt sich die Koketterei durchgehender Authentizität in einer Zeit der Explosion des Bedeutungslosen ebenso wie die Einkehr in die plane Verständlichkeit der Selbstvergewisserung. Er zeichnet den Diskurs der schweifenden ortlos gewordenen Raubritter der Wahrnehmung in einer verbleiten Szenerie."

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