Das himmlische Kind von Heinrich Steinfest,2012, DroemerDas himmlische Kind.
Roman von Heinrich Steinfest (2012, Droemer).
Besprechung von Kirsten Niesler
für
LYRIKintern, NEWSletter der LYRIKwelt.de,  No. 02/2012 vom 4.12.2012:

Das himmlische Kind
„Man kann nicht sterben, wenn man wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht . . .“  Von der Macht der Vorstellungskraft erzählt Heinrich Steinfest in seinem Roman „Das himmlische Kind“.

Die zwölfjährige Miriam und ihr fünf Jahre alter Bruder Elias sind auf sich gestellt, nachdem die Mutter das Auto in einen See gesteuert hat. Durch dichtes Schneegestöber kämpfen sich die Halbwaisen durch einen Wald, eine verlassene Hütte gewährt ihnen Unterschlupf. Keine trockene Kleidung, keine Nahrung, die beiden Kinder kämpfen ums Überleben. Elias wird todkrank, seine Schwester hält ihn mit einer selbst erdachten Geschichte im Leben. Ihr Vertrauen in eine nicht greifbare, aber doch erfahrbare, helfende Welt verleiht  auch ihr die Kraft, die sie für ihren Bruder und sich braucht.

Heinrich Steinfest, als Krimi-Autor vielfach ausgezeichnet, verwebt auf spannende, kunstvolle Weise das Schicksal der Geschwister mit Geschichten, Träumen und Rätseln. Sein Roman ist ein Loblied auf das Geschichten erzählen, auf die Phantasie, die Mut und Lebenskraft zu stärken vermag, wenn die Wirklichkeit scheinbar nichts mehr zu geben hat. „Das himmlische Kind“ ist eine Geschichte von Liebe und kindlichem Vertrauen. Wer sie gelesen hat, weiß, warum auch „Träumer“  auf die Welt geschickt werden.

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