Das Geräusch des Lichts.
Roman von Katharina Hagena (2016, Kiepenheuer & Witsch).
Besprechung von JD aus NRZ vom 2.11.2016:

Geschichtenfluss

Ihr "Geschmack von Apfelkernen" war ein Erfolgsdebüt, jetzt legt Katharina Hagena ihr drittes Buch vor, und es ist ein wunderbarer Roman vom Erfinden und Verschwinden geworden. Im Wartezimmer beim Nervenarzt denkt sich eine Frau Geschichten aus für die anderen, die da sitzen. Geschichten, die alle nach Kanada führen, ins Nordlicht und in Situationen, in denen Menschen ganz auf sich selbst zurückgeworfen sind. Die fünf Geschichten überschneiden sich, es ist ein umweltskandalöser Kriminalfall darunter, und es sind allesamt gute Geschichten von Moosforscherinnen und traurigen Witwern, von unberechenbaren Kindern mit und ohne Asperger, von weltweisen Männern und Frauen, die nie aufgeben und im Zweifelsfall ein Doppelleben führen. Es sind Geschichten, die so tun, als handelten sie vom Licht - dabei geht es fast immer um Erhellung...

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