Das Beben von Martin Mosebach, Hanser, 20051.) - 3.)

Das Beben.
Roman von Martin Mosebach (2005, Hanser).
Besprechung von Simone Dattenberger im Münchner Merkur, 25.8.2005:

Es grollt nicht einmal
Versuch einer Ästhetik der Kulturen: Martin Mosebachs Roman "Das Beben"

"Und dann kam das Geräusch, von dem Raj Vir Singh gesprochen hatte, und wir alle verstanden es augenblicklich. Unendlich weit entfernt schien es mit unvorstellbarer Macht zu knirschen, und aus diesem Knirschen entwickelte sich ein unterdrückter Hall, volltönend wie eine Riesenglocke, und es wurde plötzlich klar, dass die Wand dieser Glocke die Erdschale war."

Der Ich-Erzähler ist in Indien, in dem kleinen, heruntergekommenen Königreich Sanchor als Gast bei Hofe. Es ist eigentlich ein Arbeitsaufenthalt, denn der Architekt aus  dem fernen Deutschland ist Spezialist für Luxushotels. Weltweit verwandelt er prächtige, aber nutzlos gewordenen Bauten in raffinierte Domizile für Reiche. Auf diese Weise soll auch für Sanchor und Seine Hoheit frisches Geld fließen.

Männerfantasien

Martin Mosebach hat in seinem Roman "Das Beben" zwei Kulturen nebeneinander gesetzt. Da ist der Westen, da ist vor allem der Autor selbst, der auf ein fantastisches Reich schaut - und davon einfach überwältigt wurde. Das Beben findet weniger als Ereignis im Buch statt, das Beben hat vielmehr den Schreiber durcheinander geschüttelt: Er wandert ein wenig somnambul zwischen den vielen schönen Trümmern seiner Eindrücke und Motive herum. Mehr nicht. Auch das Überwältigt-sein muss gestaltet, das Fragmentarische muss in Form gebracht werden. Das gelingt Mosebach nicht.

Ästhetik soll wohl das innerste Thema des Buchs sein. Damit's nicht so trocken wird - ein baumeisterliches Essay etwa -, verliebt sich der Architekt am Anfang flugs in die Tochter seines Seniorchefs. Sie ist natürlich nicht eine gestandene junge Frau von heute, sondern das kapriziöse Geschöpf Manon, undurchschaubar, erotisch, kurz eine Männerfantasie aus dem 19. Jahrhundert. Gerade diese ästhetische Landmarke, das absichtsvoll Gemachte erzeugt - Sex hin oder her - Sterilität, zumal gleich der nächste Ästhetik-Pflock eingeschlagen wird. Denn Manon hängt ständig an einem Maler-Architekten, der eine Charisma-Melange aus Friedrich Hundertwasser und André Heller ist. Was eine herrliche Satire sein könnte über Geschmacksdespoten, über Geschmacksverstärker sozusagen, bleibt humoristisch zahm. Man lauert sehnsüchtig auf griffige Gemeinheiten, liest aber nur charmant verfasste Beobachtungen mit sanften Spitzen.

Verfallende Paläste

Das Geturtel des Architekten-Ichs mit Manon endet in - Mosebach-zivilisierter - Wut und  Enttäuschung sowie  in schneller Abreise nach Indien. Die allgegenwärtige heilige Kuh führt den Architekten, der für dänische Investoren aktiv werden soll, in eine schier unglaubliche Welt. Deren Basis bohrt sich in Dreck, Armut und Unterdrückung; ihr Dach reicht in Magie und Götterhimmel. Ausführlich schildert der Autor den verarmten Hof von Sanchor, seine Personage und verfallende Paläste. Der zarte Schleier des Witzes verhüllt nie, wie groß die Sympathien des Ich-Erzählers für diesen Anachronismus ist. Mosebach baut mit erschöpfender Gründlichkeit die royalistische Selbstinszenierung zu einer Ästhetik der Monarchie auf: "Dieses Königtum wollte dem Staat eben keine ,ersten Diener’ schenken, sondern Heiligtum sein, in dem das Königsidol aufbewahrt wurde."

Um nicht ganz dem indischen Traum zu erliegen, gibt es ein paar ironische Haltepunkte. Da ist nicht nur der deutsche Minister, der äußerlich Joschka Fischer frappant ähnelt, da ist vor allem das Ende des Romans. Manon, ihrem Architekten nachgeeilt, stellt sich als ideale hohe Frau für Seine Hoheit heraus. Und kaum hat das Erzähler-Ich die mythische Paarung verkraftet, kippt ein ganz menschlicher Schlaganfall das "Königsidol". Das Beben, das seiner Ansicht nach die Demokratie stürzen lassen würde, war nicht einmal ein Grollen.

Martin Mosebach hat sich an einem gewaltigen Projekt versucht, an einer Ästhetik der Kulturen, die unterhaltsam sein soll. Das funktionierte nicht. Aber so manche gut geschriebene Szene, Episode oder Schilderung deutet an, in welche Richtung es hätte gehen können.

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Das Beben von Martin Mosebach, Hanser, 20052.)

Das Beben.
Roman von Martin Mosebach (2005, Hanser).
Besprechung von Nevfel Cumart aus den Nürnberger Nachrichten vom 5.12.2005:

Im Land der Zeitlosigkeit
Martin Mosebach stellt neuen Roman in Nürnberg vor

Der Frankfurter Autor Martin Mosebach („Eine lange Nacht“, „Der Nebelfürst“) liest am 9. Dezember im Literaturhaus Nürnberg aus seinem neuen Roman „Das Beben“. Mosebach wurde 2002 mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis ausgezeichnet und erhielt kürzlich den Kranchsteiner Literaturpreis.

Was kann die Liebe nicht alles bewirken? In Martin Mosebachs neuem Roman „Das Beben“ macht sie aus einem gestandenen Architekten einen Tölpel - mehr oder weniger. Der Architekt ist der Ich-Erzähler, der sich darauf spezialisiert hat, Schlösser, Klöster und andere verfallsbedrohte Gebäude zu Luxushotels umzubauen. Die Adressatin seiner fast närrischen Liebe ist Manon, die blutjunge Tochter eines berühmten Architektenkollegen.

Manon ist schön und kapriziös. Sie ist undurchschaubar, aber „jedes Zusammentreffen war ein unverhofftes Fest“ für den Architekten. Doch Manon macht ihn zum Narren, denn sie hat noch eine andere Beziehung. Ironischerweise ist der zweite Geliebte, von dem Manon nicht lassen kann, ein ebenfalls kapriziöser alter Künstler mit einem „Amazonas-Indianer-Körper und Missionarsbart“. Fürwahr keine Augenweide! Also ergreift der Architekt mit Hilfe eines Bauprojekts die „Flucht“ und geht nach Indien, um im kleinen Königreich Sanchor einen der Paläste von König Maharao in ein Luxushotel zu „verwandeln“.

Allmächtiger König

Trunken von all den farbenfrohen Eindrücken im indischen Königreich gelingt es dem Architekten zwar, eine Distanz zwischen sich und der unglücklichen Liebe in Frankfurt zu schaffen, doch tut er sich schwer damit, das Hotelprojekt zügig in erfolgreiche Bahnen zu lenken. Denn Sanchor ist ein Land, „in dem man auf Zeitlosigkeit eingestellt“ ist, ein Land, in dem „selbst die Erde dem Stirnrunzeln des Königs gehorcht“. Dieser, „His Highness“, schwelgt in Erinnerungen an die Vergangenheit, glänzt durch wohl berechnete Verspätungen und diskutiert mit dem Architekten über Gott, die Welt, Goethe, Demokratie und auch den Krieg der Amerikaner im Irak.

Eine wunderbare Ausgangslage für ein bequemes Leben im Schoße des Königshofes, wenn nicht die Frankfurter Unglücksliebe über den Architekten hereinbrechen würde. Denn eines Tages taucht Manon am Hofe des Königs auf. Ist sie dem unglücklich Verliebten nachgereist? Organisiert sie noch immer den „Indisch-magischen Zirkus“ für den greisen Künstler? Oder führt die Kapriziöse etwas anderes im Schild? Auf jeden Fall kann der König ihren Reizen nicht wiederstehen. Welch absurde Welt!

Als der Ich-Erzähler in Indien ankommt und zum ersten Mal eine heilige Kuh sieht, bedauert er sehr, dass er seine Eindrücke nicht adäquat beschreiben kann, dass „kein anderes Attribut zur Stelle sei als immer nur ,groß’“. Dieses Bedauern braucht der Leser nicht zu haben. Mosebach ist ein glänzender Beobachter, der mit großer Fabulierlust und einer eindringlich bildhaften, mit Bedacht gewählten Sprache erzählt. Mit den vielen Geschichten, die der Architekt am Hofe zu hören bekommt, entführt er in eine Welt, in der Dreck, Armut und Unterdrückung genauso ihren Platz haben wie Magie, Mystik, Tradition und Götterhimmel. Eine Welt, die man in der jüngeren deutschen Literatur bislang nicht vorgefunden hat.

Dass Mosebach bei alledem auch humoristischen und sarkastischen Pointen nicht abgeneigt ist, ist ein weiterer Gewinn für seinen Roman. Unter den deutschsprachigen Titeln dieses Jahres ragt der ebenso ungewöhnliche wie lesenswerte Roman „Das Beben“ positiv hervor.

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Das Beben von Martin Mosebach, Hanser, 20053.)

Das Beben.
Roman von Martin Mosebach (2005, Hanser).
Besprechung von Martin Lüdke in der Frankfurter Rundschau, 7.12.2005:

Der heilige Eros
Martin Mosebachs üppiger, schwelgerischer Roman "Das Beben" entführt uns nach Indien

Der Kuss kommt überraschend. Die Kuh, weit später, auch. Überhaupt dürfte dieser üppig ausgreifende, schwelgerisch ausschweifende neue Roman von Martin Mosebach zu den Überraschungen dieses Bücher-Herbstes zählen. Eine Lust zu lesen und zugleich ein Sprengsatz für den gesunden Menschenverstand. Ein Vergnügen und auch eine Provokation. Das liegt nicht zuletzt an der präzisen, eleganten, zuweilen etwas altfränkischen Sprache, die ironisch ernsthaft auch mit den Ansichten des Autors spielt. "Ich möge mich setzen, wurde mir bedeutet. Der König habe angeordnet, dass ich bei der Festlichkeit, zu der wir reisten, einen Turban zu tragen hätte." Das Ergebnis: "Auf meinem Kopf saß eine knallbunte Bombe. Dieses Rot, Gelb und Grün verlangte nach dunkler Haut. Ich sah wie ein rosiges Schwein darunter aus."

Manons Lauschen, ihre dunklen Augen, das lässige Ruhen auf dem Canapé

Mosebach beginnt mit einem erotischen Paukenschlag. Zack ist die Zunge drin. Die profane Erleuchtung, um die es sich hier eigentlich handelt, tritt dabei völlig in den Hintergrund. Unser Held, Architekt, erfolgreich, allerdings auf Hotelbauten spezialisiert, besucht einen renommierten alten, noch immer überaus einflussreichen, aber im Umgang schon etwas mühsamen Kollegen. Die Konversation gestaltet sich entsprechend schwierig.

Doch plötzlich erscheint ein engelsgleiches Wesen: Manon, ein großes, schönes Mädchen. Sie leuchtet, auch wenn sie sicher keine große Leuchte ist, eher ein bisschen einfältig, dafür hemmungslos. Die Tochter des mächtigen Mannes hatte kaum den Raum betreten, da war unser Held schon hin und weg. Fassungslos fasziniert, produziert er sich, ohne Rücksicht auf den Alten und den Zweck seines Besuchs, schwadroniert er über seine "besonderen" Hotels, diese "individualistischen" Nobelherbergen und, zu seiner eigenen Überraschung: das Mädchen hängt ihm an den Lippen. "Manons Lauschen war einzigartig. Ihre Augen verdunkelten sich. Ihr lässiges Ruhen und Sich-Einkuscheln auf dem Sopha" - auch dem Sofa scheint etwas einzigartiges zuzukommen - "war nun nichts als Vorbereitung auf ein konzentriertes Lauschen". Um abzukürzen: es klingelt. Manon wird von einem Fahrer abgeholt. Sie bittet ihren Verehrer, sie nach unten zu begleiten. Im Fahrstuhl wird es eng. Unserem Helden verschlägt diese Nähe buchstäblich die Sprache. Bereits auf der Straße angekommen, noch immer verwirrt, fühlt der Architekt "plötzlich ihre weichen Lippen" auf seinem Mund. Es folgt: ein langer, offenbar auch ordentlicher Kuss. Und mit einem Lächeln entschwindet die Erscheinung.

Mit dieser erotischen Irritation beginnt der neue Roman des Frankfurter Schriftstellers Martin Mosebach: Das Beben. Mit einer nicht minderen Überraschung endet er, vierhundert Seiten später, irgendwo im hintersten Indien. Dazwischen, statisch genau berechnet und auf solidem Fundament errichtet, hält sich ein Bau in der Schwebe, der jeden Vergleich auch mit den kühnsten Konstruktionen romantischer Ironie spielend aushält. Denn: die Liebesgeschichte lässt sich natürlich auch als eine Fluchtgeschichte lesen.

Als Flucht vor der leider verlässlich untreuen Geliebten, die nicht von ihrem Künstler/Guru lassen kann, den man sich als eine Art Friedensreich-Hundertwasser-Figur vorstellen darf. So betrachtet, und nichts spricht dagegen, lässt sich das Buch als Schmöker lesen. Das exotische Indien mit einem echten König, dessen altes, vergangenes Reich einen weiten Raum in die Geschichte öffnet, bietet dafür die richtige Kulisse.

Zugleich darf man darin auch eine Flucht vor unserer westlichen Zivilisation sehen, die zwar (hier teilt Mosebach Adornos Ansicht) von der Steinschleuder bis zur Megabombe fortgeschritten sein mag, nicht aber vom Wilden zur Humanität. Der Held kehrt also zurück in die Ursprünglichkeit eines anderen, seiner Herkunft noch gewissen Gemeinwesens. Zwei Schauplätze also: anfangs (vermutlich) Frankfurt am Main, dann das hinterste Indien. Hier die kühle Modernität des Westens, dort die ehrwürdige Tradition einer alten Ordnung. In der verblichenen Pracht einer alten Palast-Anlage sieht der deutsche Architekt (s)eine Gegenwelt. Indien, trotz aller Insignien der Moderne, vom Jeep bis zum Handy, wurzelt noch immer in Traditionen, die uns in ihrer Fremdheit (häufig) befremden.

Mosebach geht es nun aber weder um die Übereinstimmungen noch um die Unterschiede zwischen diesen Welten, auch wenn über weite Strecken dieser Eindruck entstehen muss. Mit liebevoller Sorgfalt, die ihre erotische Herkunft keineswegs leugnet, widmet er sich der Beschreibung noch unscheinbarster Details (was naturgemäß den Gang der Handlung nicht gerade beschleunigt). Er legt die beschriebenen Weltbilder gleichsam übereinander, um zu sehen, wie weit sie deckungsgleich sind. Nur, auf diese - verdeckte - Pointe läuft das ganze Vorhaben hinaus, gilt sein eigentliches Interesse gar nicht den Übereinstimmungen und Unterschieden, sondern, kurz gesagt, der Kuh.

Einer indischen, also heiligen Kuh. Diese Pointe lässt sich nicht auf einen Punkt bringen. Sie entfaltet sich wie das Wurzelwerk einer alten Platane durch die ganze Geschichte hindurch. Mag die Kuh mal auf der Ausfahrt vom Flughafen, mal in der Einfahrt zum Königspalast stehen, mag sie den Weg versperren, mit dem Schwanz wedeln und unergründlich glotzen - sie erst verkörpert jene andere Welt, um die es dem Autor wirklich geht: die des Heiligen. (Wer Genaueres wissen will, sei auf Mosebachs Verkaufshit Häresie der Formlosigkeit im Karolinger Verlag verwiesen). Nicht die bekannte Diagnose, derzufolge sich im Zuge der Modernisierung die religiösen Gehalte verflüchtigt haben und entsprechend das Heilige aus unserem Leben verschwunden sei, sondern die Frage, wie sich unsere gegenwärtigen Verhältnisse im Licht des Heiligen ausnehmen, interessiert ihn wirklich. Wie nehmen sich die Dinge aus, wenn wir sie vom "Standpunkt der Erlösung" her betrachten?

Solche Überlegungen, mit der sich die Kritik beschäftigen mag, beschweren oder belasten keineswegs die Erzählung. Im Gegenteil: Der Architekt stellt einmal lapidar fest, dass nur weniges in unserer Welt der Gegenwart einer heiligen Kuh standhalten würde. Der gedankliche Mehrwert, den die Liebhaber der Mosebach'schen Essays womöglich auch in diesem Roman erwarten, hat sich in seiner Ironie nahezu restlos aufgelöst. Dabei spielt die Ironie den Gegenpart des Heiligen, indem sie, Platzhalter des Absoluten, alles zersetzt. Mosebach spielt mit einigen Versatzstücken konservativen Denkens, so etwa mit Hegels Argument für eine monarchische Staatsspitze. Aber er lässt nichts bestehen. Der indische König, "His Highness", meist "Hisneinis" genannt, sieht die Ursache der Erdbeben in der Demokratie.

Das heißt, kurz gesagt: Die indische Gegenwelt ist gar keine. Allein das Vorhaben Seiner Hoheit, seinen Palast für westliche Touristen aufzumöbeln, zeigt die Alternativlosigkeit unserer Welt. Der Monarch ist längst entmachtet, seine Regierungsgewalt nurmehr symbolischer Natur. In diesem Sinne steht aber auch er, wie die indischen Kühe, für das Heilige. Und zugleich zeigt er in der wundersamen Wendung, die Mosebach seiner Geschichte gibt, die stärkste Gefährdung, die dem Heiligen droht.

Am Ende gelangt auch die indische Gegenwelt in die unentrinnbare Gegenwart

Nicht die Säkularisierung, die mit dem technischen Fortschritt und der Modernisierung unserer Gesellschaften einhergeht, bedroht die alten Kulturen - sondern die moralische Enthemmung. (Das haben wohl auch die Mullahs begriffen, wenn sie ihre Frauen mit einem Schleier verhängen.) Manons Untreue bewirkt am Ende jedenfalls mehr als jeder Sprengsatz. Das ist die Bedeutung der Kuh - und die des Buches.

Martin Mosebach hat als Essayist viele Bewunderer gefunden. Als Erzähler einer Gegenwart, der nicht zu entkommen ist, bleibt er zu entdecken.

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