1.)
- 3.)
Adam und
Evelyn.
Roman von Ingo Schulze (2008,
Berlin Verlag).
Besprechung von Katrin Hillgruber in der Frankfurter
Rundschau, 11.8.2008:
Der Wechsel von sächsischem Schmelzkäse zu bayerischem Gorgonzola muss nicht unbedingt eine Verbesserung darstellen. Denn wenn das Herz nicht dabei ist, nützt der ganze kapitalistische Luxus nichts, dann bereiten dem entwurzelten Ost-Bürger nicht einmal am Ufer des Zürichsees genossene Schokoladen-"Sprüngli" Freude. Es wird ausgiebig Brotzeit gemacht in diesem Roman, Würste werden gebrüht und aufgeschnitten, Gurken geviertelt, Senfgläser auf- und zugeschraubt.
Ein Senfglas vom August 1989 am Balaton, jenem Monat im Schwebezustand, als das Ende der DDR besiegelt wurde, bewahren Adam und Evelyn als Souvenir auf. Die wahlweise als Reiseproviant genossene Brotzeit wird bei Ingo Schulze zu einem urdeutschen Gegenstand, verkörpert sie doch trotz ihres transitorischen Charakters etwas, das in keine andere Sprache zu übersetzen ist: Gemütlichkeit.Bleibe im Lande
und nähre dich redlich: Wie in Kreuzstich gestickt, prangt dieses Motto über
dem in weiten Strecken bieder anmutenden Dialogroman. Analog zum Fahrzeug
des Helden, einem Wartburg Baujahr 1961, nimmt die Handlung vor lauter
Gerede nur langsam Fahrt auf und gerät immer wieder zeitlupenartig ins
Stocken. In Ungarn steigert sich "Adam und Evelyn" zu einem
heiter-possierlichen Roadmovie mit allerlei burlesken Einschüben, um dann in
München final ausgebremst zu werden: eine teutonische Tragikomödie.
Schon in seinem 2005 beinahe hysterisch als "Wenderoman" schlechthin
akklamierten 800-Seiten-Buch "Neue Leben" hatte sich der blendende, an
Alfred Döblin geschulte Stilist Ingo
Schulze mimetisch den "Normalos" und deren eher schlichter Sprache gewidmet.
Nun wechselt er vom fußnotenreichen Briefroman zu einer dialogischen Form in
55 kurzen Kapiteln mit prägnanten Titeln wie "Wo warst du, Adam?", "Spione"
oder "Abend im Blaulicht". Das erinnert an die Texteinschübe im epischen
Theater oder Stummfilm-Einblendungen, wie sich "Adam und Evelyn" überhaupt
wie ein Drehbuch liest. Ingo Schulze gibt als Inspirationsquellen unter
anderem den politisch gewagten DEFA-Film "Und nächstes Jahr am Balaton" an.
Eingangs führt der 33-jährige Damenmaßschneider und Zigarrenraucher Lutz,
genannt Adam, im ererbten Haus in der ostdeutschen Provinz ein behagliches
und vor allem selbstbestimmtes Leben. Als Selbstständiger ist er
luxuriöserweise den Zwängen des Kollektivs enthoben. Unterm Dach unterhält
er ein Atelier, in das Damen aller Altersklassen und Konfektionsgrößen
strömen. Die Glücklichen pflegt er in seinen neuen Kreationen zu
fotografieren: "Adam zog vorsichtig am Rock. ‚Sitzt, wackelt und hat Luft',
sagte er." Zuweilen macht er sie auch auf andere Weise glücklich: Der Eros
als DDR-typische kleine Flucht, harmlos wie die Heiratsschwindeleien im
"Polizeiruf 110", der sich stets im kleinbürgerlichen Rahmen der
"sozialistischen Gesetzlichkeit" bewegte.
Am 19. August 1989 wird Adam von seiner Freundin Evelyn mit der fülligen
Lilli ertappt, eindeutig ein Anklang an Lilith, den fraugewordenen Eros des
schwarzen Mondes. Wutentbrannt bricht die 21-jährige Evelyn mit einer
Freundin und deren arrogantem West-Cousin im potenten roten Westwagen über
Prag an den Plattensee auf. Der zerknirschte Adam folgt ihnen mit
Schildkröte Elfi im Wartburg. Als sie sich zwischendurch verlieren, liest
Adam die junge Katja auf. Die verzweifelte Glückssucherin scheiterte mit
einem Fluchtversuch durch die Donau.
"Adam und Evelyn", das Brevier der kleinen privaten und großen politischen
Versuchungen, schrieb der 1962 in Dresden geborene Ingo Schulze in der
"paradiesischen" Villa Massimo in Rom. Dennoch gilt wie für seine letzten
Bücher Christian Morgensterns
Diktum über den Mond: "Befolgend dies, ward der Trabant ein völlig deutscher
Gegenstand". Monothematisch fixiert sich Schulze, der mit hinreißenden
Petersburger "33 Momenten des Glücks" debütierte, auf den Epochenwechsel
1989. Für ihn bedeutet diese Zeitmarke den Übergang aus einer Welt der Worte
in die der Zahlen, den Sieg des Primats der Ökonomie.
Aus Liebe zu Evelyn, die ein Studium beginnt und an Selbstbewusstsein und
erzählerischer Statur gewinnt, verlässt Adam widerstrebend sein östliches
Paradies. Immer herein, wenn's nur kein Schneider ist: Das scheint die
einzige Antwort des Westens zu sein. Im Kältestrom der Geschichte muss der
talentierte Couturier als Hilfskraft bei einem Änderungsschneider anfangen.
Adam, der in der DDR im besten Marxschen Sinne ein unentfremdetes Leben
führte, macht einen erschütternden Deprivationsprozess mit offenem Ende
durch.
Molligwarmer Osten, eisig freier Westen: Auf der Gefühlsebene hat Ingo
Schulze mit "Adam und Evelyn" das absurde Planziel des einstigen
DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht "Überholen ohne einzuholen"
mustergültig erfüllt. Schade, dass es die DEFA nicht mehr gibt - dieser
Stoff wäre so ganz der ihre gewesen.
[...diese und weitere
Besprechungen finden Sie unter
]
Leseprobe I Buchbestellung I home 0808 LYRIKwelt © Frankfurter Rundschau
***
2.)
Adam und
Evelyn.
Roman von Ingo Schulze (2008,
Berlin Verlag)
Besprechung von Paul
Jandl in Neue Zürcher
Zeitung vom 12.8.2008:
Zwischen Mauerfall und Sündenfall
Ingo Schulzes paradiesische Parabel «Adam und Evelyn»
Was ist das Paradies anderes denn die Provinz des Eigenen? Man gibt seinem Auto einen Namen, trägt als Talisman schöner Zeiten ein leeres Senfglas mit sich herum und hält eine Schildkröte als Haustier. Wem das genügt, der wird glücklich sein auf Erden, egal wo. Wer seine Ansprüche aber höherschraubt, der mag jenen Drang in sich spüren, der auf die Barrikaden treibt, der die Mauer überwinden will, die ihn einengt. Ingo Schulze, der aus Dresden kommende Spezialist für die Spiegelung des Politischen im Privaten, hat mit seinem neuen Roman «Adam und Evelyn» ein Buch geschrieben, das die revolutionäre Gesellschaft des Jahres 1989 würdigt und doch den zögerlichen Träumer rehabilitiert. Ein schlichter Damenschneider aus der DDR ist Ingo Schulzes Adam, der sich wie sein biblisches Vorbild plötzlich wiederfindet im Gründungsmythos einer neuen Zeit. Wollte er aber wirklich dorthin, in die neue Zeit?
Tragikomödie und böse Satire
«Adam und Evelyn» ist ein virtuoses Spiel mit Zitaten, eine Tragikomödie aus Ost und West, aus Paradies und Sünde. Wenn Ingo Schulze mit dem grossen Stoff von Adam und Eva spielt, dann misst er ihn bald kalauernd, bald mit vollem Ernst an seinen Figuren und an ihrer Gegenwart. War Gott der Herr nicht selbst ein früher Damenschneider, als er aus Adam die erste Dame schnitt? Umgekehrt ist auch Schulzes Ost-Couturier ein Schöpfer, weil er mit feinen Stoffen die Frauen zu dem macht, was sie sein könnten. Dass diese professionelle Hybris bisweilen im Sündenfall eines erweiterten Kundendienstes endet, gehört zum metaphorischen Programm des Romans und ist überdies sein erzählerischer Ausgangspunkt. Mit der drallen Lilli (man hört die biblische Lilith mit) gerät Adam bei der Anprobe im eigenen Dachatelier allzu sehr auf Tuchfühlung. Er wird von seiner Evelyn ertappt und kann ihr nur noch hinterherfahren, als sie mit ihrer Freundin Mona und deren unsympathischem West-Cousin Michael nach Ungarn aufbricht.
Schulzes Adam zockelt seiner Evelyn mit der gleichen Langmut hinterher, wie sein alter Wartburg seit dreissig Jahren jede Kurve nimmt. Die junge Katja, die beschlossen hat, über die grüne Grenze in den Westen zu fliehen, liest Adam am Wegesrand auf und schmuggelt sie im Kofferraum nach Ungarn. Ab sofort gehört sie zu einer Truppe, die die biblischen Gebote in tätiger Liebe missachtet. Sündenfälle gibt es in diesem Roman ohne Zahl. Am Plattensee quartiert man sich bei der ungarischen Familie Angyal ein, wo Mutter und Tochter das erotische und kulinarische Angebot weiter vermehren. Weil es neben dem Schneider aus dem Osten auch den Aufschneider aus dem Westen gibt, wird der sommerliche Kampf um die Frauen und ums Dasein mitunter zur bösen Satire.
«Adam und Evelyn» ist ein ins Intellektuelle gehobener Unterhaltungsroman, der die Frage, was das Paradies ist, am Fallbeispiel demonstriert. Kommt Ingo Schulzes Trüppchen aus dem Paradies, ist es dorthin unterwegs oder ohnehin schon mittendrin? In der Leipziger Laube hat sich's nicht so viel schlechter gelebt als später am ungarischen Balaton oder bei den bayrischen Wahlverwandten. Ganze Speisekarten fährt Ingo Schulze auf, um klarzumachen, dass für seine nicht gerade fest entschlossenen Republikflüchtlinge ein irdischer Garten Eden einem Gastgarten ziemlich ähnlich ist. Wunderbare Trauben und Feigen gibt's zu Hause, Pörkölt am Plattensee, Luxemburgerli in Zürich und Leberkäse in Oberbayern. Wenn man den politischen Kern von Ingo Schulzes Roman suchen will, dann wird man ihn hier finden. Erst in der Konkurrenz zwischen Ideologie und schönem Leben wird der Sündenfall wahr.
Zur Frage, ob Ost oder West, feste Bindung oder Freizügigkeit, Entschlossenheit oder Bedächtigkeit, herrscht unter Schulzes Romanpersonal ein ambivalentes Verhältnis, das man gerne für menschlich halten möchte: Am Ufer des Plattensees wird man hinter jeder Sonnenbrille den Stasi-Spitzel vermuten, im deutschen Westen aber sitzt ein Mann vom Bundesnachrichtendienst, der die etwas ziellos ins Land gelangten Immigranten schnell für Spione hält. Darf man sich, als im Exil die Ressourcen schwinden, nicht zurückträumen ins versorgungsstaatliche System des Ostens? War da nicht alles irgendwie authentischer und Adams Arbeit nicht so entfremdet wie jetzt in der Münchner Zuschneiderei, die seine schöpferischen Talente aushöhlt?
Ob in seinem monumentalen Wenderoman «Neue Leben» oder in den Erzählungen «Simple Stories»: Das Leben gerade dort zu verdichten, wo es sich zu verdünnen scheint, wo es von den Umbrüchen mitgerissen wird, das hat der 1962 in Dresden geborene Schriftsteller immer schon gekonnt. Für eine Ferienreise nach Warnemünde ist das Visum des ostdeutschen Schneiders Adam ausgestellt. Dass er vier Monate später mit seiner Evelyn in München landet, wer hätte das gedacht? Zwischen dem Anfang und dem Ende des als Roadmovie angelegten Romans liegt ein Herbst der Weltgeschichte. Von dem in Ungarn löchrig gewordenen Eisernen Vorhang, von den Menschen, die aus dem Osten in westdeutsche Botschaften flüchten, und von den Hunderttausenden, die in Leipzig auf die Strasse gehen, ist in diesem Roman zum Jahr 1989 nur am Rande die Rede. Die Grenze zwischen den politischen Hemisphären wird im Buch von Adam und Evelyn en passant überquert. Auf einmal sind sie im Westen und erfahren am Ufer des Zürichsees vom Fall der Berliner Mauer.
Ein Autor der grossen politischen Conclusio ist Ingo Schulze in «Adam und Evelyn» nicht. Die Frage, was es denn bedeutet, dass die Ereignisse so gekommen sind, will er in seinem Roman nicht selbst beantworten. Deshalb lässt er seine Figuren reden. Er erfindet Zwiegespräche, deren seitenlanges Stakkato die subtile Psychologie der Zeit besser offenbart, als es jedes auktoriale Erzählen könnte. Im geschäftigen Schwätzen modulieren sich die Stimmen von Ingo Schulzes Figuren, das ewige Für und Wider, das fast zwanzig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs noch nicht verstummt ist. Dass der wahre Sündenfall des Westens die niemals gestillte Gier nach Geld ist, sagt Adam, als er in einem bayrischen Hotel eine Bibel in die Hand bekommt.
Offenes Ende
Wer würde ihm angesichts der sich immer weiter verschärfenden Unterschiede zwischen Arm und Reich widersprechen. Wenn die phlegmatische Nostalgie Adams schliesslich vor Evelyns rhetorisch überlegenem Aufbruchsgeist kapituliert, ist es dann der erste Schritt in ein neues, auch nur halbwegs paradiesisches Leben oder die endgültige Vertreibung aus allen Träumen? Ingo Schulzes Buch endet mit offenem Schluss und mit einem Fanal. Die Fotos seiner noch im Osten produzierten Modelle verbrennt Adam im Garten jener Villa, die das Paar nun bewohnt.
Zumindest als Untermieter sind Adam und Evelyn im realen Kapitalismus des Westens angekommen. Mit zwei höheren Töchtern aus München wohnen sie in einer grossbürgerlichen Wohngemeinschaft mit riesigen Zimmern. Es wird Kuchen gebacken, und Adam und Evelyn haben ein Kind gezeugt. Die Geschichte ist zu Ende und beginnt also wieder von neuem. Zumindest in diesem Sinn hat Ingo Schulze einen weiteren Wenderoman geschrieben.
[...diese und weitere
Besprechungen finden Sie unter
]
Leseprobe I Buchbestellung 0808 LYRIKwelt © NZZ
***
3.)
Adam und
Evelyn.
Roman von Ingo Schulze (2008,
Berlin Verlag)
Besprechung von Roland Mischke in der WAZ
vom 16.8.2008:
Gehen oder Bleiben
Leichthändig, aber mit Tiefgang geschrieben: Ingo Schulzes
Beziehungsgeschichte „Adam und Evelyn" spielt im Wendesommer 1989 und gibt der
Liebe und der Wende viele Gesichter
Eine zieht, einer wird gezogen. Die Flucht ins Paradies ist kompliziert. Wir
haben Bilder der rennenden, ihre Kinder auf den Armen tragenden, tränenreichen
DDR-Flüchtlinge mit Vokuhila-Frisuren und frisseligen Haargebilden, die via
Ungarn Reißaus in den Westen nehmen, gesehen.
Wer denkt, auf diesen Moment, in die Freiheit zu entwischen, haben sie alle nur
gewartet, hat Recht und liegt doch falsch. Ingo Schulze erklärt es in seinem
Wenderoman, der vom August 1989 erzählt, als die DDR durch die Massenflucht, die
ungarische Genossen zuließen, ihren Todesstoß erhielt. Drei Monate später fiel
die Mauer.
Evelyn zieht, Adam wird gezogen. Er, 33, hat nicht den geringsten Grund, das
kleine Land zu verlassen. Er ist Damenschneider mit dem gewissen Händchen, die
Frauen lieben ihn. Er schneidet einen Schlitz in den Rock, der Frauenbeine
endlos macht. Frauen lieben ihn so sehr, dass bei Anproben zur Musik von Haydn
auch noch Sex abfällt. Adam hat sich eingerichtet.
Evelyn, 21, liebt Adam auch. Sie ist Kellnerin, weil der Realsozialismus ihr den
Weg zum Kunstgeschichtsstudium verbaute. Warum sich Evelyn in den Lebemann mit
Zigarre verguckt hat, wird nicht so recht ersichtlich. Sie will mit ihm nach
Ungarn fahren. Adam hat keine Lust dazu.
Aber er begreift, was Evelyn ihm wert ist Er reist ihr nach und umgarnt sie,
während ringsum Tausende Landsleute auf den Absetzsprung lauern. Katja ist
dabei, die mitlauert. Moni, die wieder in die DDR zurückkehrt. Und Michael aus
Hamburg, der hilfreich ist, aber auch scharf auf Evelyn. Was passiert, ist
geprägt von schicksalhaften Entscheidungen: Gehen oder Bleiben. Davon wird
erzählt. Unsentimental, bitter. Denn wer geht, verliert Familie und Freunde und
eine Heimat im kleinen Land.
Evelyn zieht, Adam lässt sich ziehen. Sie will ins Paradies, er akzeptiert die
Vertreibung aus dem Schneideratelier. Im gelobten Westen verbringt er die erste
Nacht mit der Bibel, die er im Pensionsnachttisch findet. Adam braucht Trost, er
hat Haus, manche Frauen und seine Tranigkeit verloren. Evelyn hat gewonnen, ihr
steht die Welt offen, das Studium, das Reisen.
Ämtergänge in der Bundesrepublik folgen, Verhöre, weil es Stasispitzel sein
könnten. Der mühsame Neuanfang, erste Enttäuschungen, doch auch ein Leben ohne
Funktionäre, die Schicksal spielen.
Schulze schreibt leichthändig, schmucklos, seine Hauptfiguren erklären sich in
ihren Dialogen. Nebenfiguren verschwimmen, die Wendeeuphorie zerfließt – wie in
der Realität. Wieder legt Schulze einen Roman vor, der sich leicht runterliest,
aber Tiefgang hat. Vielleicht der Wenderoman, auf den viele gewartet haben. Er
ist anders als erwartet: eine Tragikomödie. Doch selbst das Spiel mit dem
biblischen Mythos vom Sündenfall passt in diesen modernen Plot. Grandios.
[...diese und weitere Besprechungen finden Sie unter www.waz.de]
Leseprobe I Buchbestellung 0808 LYRIKwelt - das LiteraturPortal im Internet! © Westdeutsche Allgemeine