Abendglocken.
Gedichte von Hugo C. Jüngst (1912,
Literarische Anstalt Hagen i./W.).
Besprechung in der
Siegener Zeitung:
"Ein unverkennbar starkes dichterisches
Talent ist es, das in diesen Gedichten zu uns redet. Einfach und schlicht ist
ihre Lyrik, aber voll tiefer Gedanken, die in eine ruhige, ungezwungene Sprache
gekleidet sind, deren Harmonie mit vollendeter Meisterschaft gewahrt bleibt.
Viel eigenes Erleben und Empfinden spricht aus diesen Versen, viel Kampf des
Herzens und des Geistes, aber der Dichter weiß bei der schwermütigen Auffassung
des Lebens doch noch Sonne und Hoffnung zu spenden.
Ein wirklich schönes Buch, das in jeder feingestimmten Seele reine Harmonien
auslösen wird, wie Abendglockenläuten, das über ährenrauschenden Feldern
schwebt."
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