Jan Skudlarek, Foto: RN/Sebastian Stolte (hf0808)22-jähriger Werner erhält Förderpreis Literatur
Von Irene Steiner in den Ruhr-Nachrichten, 5.08.2008:

"Ich habe einfach mal versucht, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und  habe mir gedacht, das kann ja nicht schaden", erzählt Jan Skudlarek. Es hat  in der Tat nicht geschadet, denn Jan Skudlarek gewann mit der Bewerbung, an  die er so wenig Erwartungen geknüpft hatte, den renommierten "Förderpreis  Literatur der Gesellschaft zur Förderung Westfälischer Kulturarbeit (GWK) in  Münster.

15 Gedichte hat Jan Skudlarek eingereicht, Texte, die bei der Jury und auch  bei der GWK-Geschäftsführerin Dr. Susanne Schulte große Begeisterung  weckten. "Jan Skudlarek hat eine irre frische Metaphorik in seinen Texten. Er eröffnet Perspektiven, die man so noch nicht gehabt hat", so Dr. Schulte.

Votum kam völlig überraschend

Für den 22-jährigen Student kam das Votum der Jury völlig unerwartet: "Als  ich erfuhr, dass ich der Preisträger bin, war ich völlig überrascht, ja fast  schockiert", so der junge Lyriker, den Dr. Schulte als ein Ausnahmetalent  sieht.

Dennoch ist Skudlarek, der unter anderem in Nordkirchen und in Mallorca lebte, bevor sich seine Familie vor fünf Jahren in Werne niederließ,  Realist: "Ich will zweigleisig fahren."

Von der Kunst allein kann man nicht leben

 "Eine Autorenlaufbahn ist schön, aber in der Regel kann man davon nicht  leben", weiß Jan Skudlarek. Deshalb verfolgt der nun preisgekrönte Lyriker  sein Studium in Philosophie und Spanisch an der Universität Münster  ehrgeizig weiter. Als nächstes steht ein Auslandssemester in Madrid an.

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