Prinz Asfa-Wossen Asserate, Foto: www.eichborn.deZwischen zwei Welten daheim
Prinz Asfa-Wossen Asserate spricht über seine Zerissenheit
Von Jeannette Villachica in den Nürnberger Nachrichten vom 20.06.2007:

Ihr erstes Buch «Manieren» war überaus erfolgreich. Auch in dem neuen Buch schreiben Sie über Stilfragen.

Asserate: Inhalt und Form bilden für mich eben eine Symbiose. Das ist auch der kleine Unterschied zwischen Benehmen und Manieren. Benimm ist nur ein Teil von Manieren, aber in meinen Augen nicht der wichtigste. Ohne Herzensbildung und innere Haltung wird jedes Praktizieren von Benimmregeln artifiziell und unglaubwürdig.

Aus Ihrem Buch spricht jedoch auch die Freude über die Harmonie in der kaiserlichen Umgebung, über den Familienzusammenhalt. Das vermissen Sie doch sicher.

Asserate: Ja, die Familie bedeutet alles in Afrika. Diese Nähe zu Tanten fünften Grades, die Sie hier nicht einmal haben! In Äthiopien dürfen Sie erst Ihre Cousine siebten Grades heiraten, so eng sind die Familienbande. Das enge Leben im Kreise von Verwandten ist etwas, das ich ganz besonders vermisse.

Sie selbst haben keine Familie gegründet?...
Fortsetzung

Das vollständige Interview von Jeannette Villachica finden Sie unter Nürnberger Nachrichten

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