Erinnerungen an Emile Verhaeren von Stefan Zweig, S. FischerStefan Zweig

Erinnerungen an Emile Verhaeren
(Leseprobe aus: Erinnerungen an Emile Verhaeren, Monografie, 1910).

»Normalerweise kommt kein Mensch, der über menschliche Mittelmäßigkeit hinauswachsen möchte, ohne ein erlebtes Vorbild aus. Ein Vorbild ist so etwas wie ein Kompaß, der uns den Weg zur Menschwerdung weist. Dabei ist es unwichtig, wie Erich Kästner einmal vermerkt, ob es sich nun um einen großen Dichter, um Mahatma Gandhi oder um Onkel Fritz aus Braunschweig handelt; entscheidend ist allein, dass uns ein Mensch vor Augen steht, durch den wahre und tiefe Menschlichkeit anschaubar wird.«
 

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