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Hinunter Hinunter
(Leseprobe aus: Hinter den
Übergängen, Gedichte, 2-sprachig, 2003, Klett-Cotta
- Übertragung Fabjan
Hafner)
wenn ich an all dein hoffen denke
eingeprägt in deine fährte
der ich folge
die fährte die mit einem mal
versinkt in nebel moor
und feuchtem frost
wenn ich dich erwarte wenn du kommst
und dich leise hinsetzt neben mir
und ich frage Ist denn alles alles dahin
In einem augenblick, sagst du, in einem augenblick
unzurechnungsfähigkeit
fiel es hinunter hinunter
und verschwand
ich denke wie du daherkamst mit beinen
zerfressen vom tückischen weg
wie ich sehe deine augen glanzlos glimmen
und schwere wolken über schroffe
wände stürzen
und ich höre wie die fichtenwipfel
die bäuche des dunklen windes löchern
Rezension I Buchbestellung I home 0I04 LYRIKwelt © Klett-Cotta