Jost Wübbeke

Traum von Lore Lay

Oh Lore Lay, Du, zauberhaft, bezaubernd,
Vor Anmut strahlst im güld’nen Sonnenkranz,
Bei Mondscheinlicht und Feentanz so ganz
Und süß vom Winde, sagenhaft, betörend

Gleich schillern’ Wasserweben glänzst und glitzernd
Auch Deiner Augen runder Schein und Glanz
In zarten Locken schwingt zur Lichterschanz’,
Des Schmuckes feiner Glast. Gelinde liebend

Die meinen Blicke Deinen Reiz befangen
Umwinden, ranken, schmiegen sich mit alldie
Gefühlen, gar vergess’ mich selbst, versieg’

Im Nirgendwo, die Welt versinkt, entsprungen
Die Deine, meines Irgendwo, Du bist Die,
Die ein’ oh, Lore Lay, wie ich Dich lieb’!

(2003)

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