Winternacht
Durch aufgewühlte Wolkenkissen
beißt sich die kalte Winternacht
ihr Atem bläst Kristallkulissen
verhüllt den Raum mit starrer Pracht
der Mond lugt aus des Himmels Türe
sein Silberring, er hinterlässt
im gleißen zarte Perlenschnüre
sie schmiegen sich ans Baumgeäst
das Wasserbett ist glanzversiegelt
trägt eine Fröstelhaut aus Eis
auf der das Sternenmeer sich spiegelt
ergreifend wird die Schöpfung leis
Rezension I Buchbestellung I home III11 LYRIKwelt © Edeltrud Wisser