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Dog Star
(Leseprobe aus: Dog Star,
Roman, 1948, Gallimard/2008,
Lilienfeld Verlag
- Übertragung Alexander Konrad).
Er war erfreut und überrascht. Es war ihm nie in den Sinn
gekommen,
daß Liebe damit zusammenhing. Seit er sich erinnern
konnte, hatte er in Garagen und unter Häusern mit kleinen Mädchen
gespielt. Nachts im Park war er mit ihnen – sein Glück überall
versuchend – so weit gegangen, wie er mit Mabel gegangen
war. Es war ein Abenteuer, aber es war das Gegenteil von dem,
was er unter Liebe verstand. Liebe war etwas Großes und Starkes,
ohne jede Verbindung zu Handlungen, die vertraut waren
und sichtbar und einen Namen hatten. Liebe war ein Entkommen
aus dem Alltag, nicht ein Teil davon. Er betrachtete Mabel,
als hätte er sie nie zuvor gesehen, und ließ seine Hände an ihrem
zarten, festen Körper hinabgleiten, bevor er antwortete. Er
glaubte es nicht wirklich, und doch machte es ihn unglaublich
glücklich, Liebe auf das zu reduzieren, was da vor ihm stand, um
angeschaut und von seinen Händen angefaßt zu werden.
„Ich liebe dich auch“, sagte er.
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