Die Enden der Welt von Roger Willemsen, 2010, S. Fischer

Roger Willemsen

Die Enden der Welt
(Leseprobe aus: Die Enden der Welt, 2010, S. Fischer).

»Heute waren die Wolken eine Sehenswürdigkeit, nicht geringer als die Berge.
Von ihrem Anblick ruhte ich mich aus, bis ich hungrig wurde. Da war es vier Uhr früh,
alles schlief, und ich tappte durch die Gänge. Um halb sieben Uhr fiel mir eine Frau
aus dem Aufzug entgegen, betäubt von Insektenspray. Ich hielt sie kurz im Arm.
Glücklich fühlten wir uns beide nur, weil der Insektenspray so stark war.
›In dieser Gegend‹, sagte sie, ›entwickeln sich alle Dinge dramatisch.‹«

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