Christoph Wieprecht

Mein Hammer

Hei! Wie mich dein Glanz erfreut,
deiner Fläche Lichtgefunkel!
Freund! Ich presse dich erneut
an mein Herz im tiefsten Dunkel.
Denn ich weiß: Die Lebenskraft
wächst aus dir - und Freude, Segen.
Darum will um deinen Schaft
fester meine Faust ich legen.
Und die Linien meiner Hand
bilden meines Glücks Orakel,
wenn sie, Freund, dein Holz umspannt,
zielbewußt und ohne Makel.
Hei! Mein Hammer! Schlag auf Schlag
breche ich des Schicksals Tücke.
Durch des Lebens Dornenhag
schlag' ich eine Wunderbrücke.

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