Andrea Wendl

Gedankenschritte

Einsame Wölfin, den Mond anheulend,
vereinsamt – heulend!
Fußabdrücke im Sand, Lebensspuren.
Von Meerwasser verwischt – ausgelöscht mit nächster Welle
und wieder da mit neuem Schritt – 
Schritt für Schritt im Denken – nachdenken!
Gedanken dem Himmel so nah 
und doch so weit entfernt vom Wesentlichen,
drüber, blauschwarzer Himmel und Sternennacht.
Drunter, ein schillerndes Herz - 
von Schmerzen zermartert – will sterben,
verhärten, versteinern, verbluten, verglänzen.

Rezension I Buchbestellung I home 0I08 LYRIKwelt © A.W.