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Fremde
Vertrautheiten
(Leseprobe aus:
Dichterloh,
Gedichte, 2004, Lyrikediton
2000)
in fremdlændischen Zungen sprechen
&
das Ende des Ein
geschlossenSeins feiern
Ferne in sich auf
nehmen & den fremden Blick auf
das Vertraute lenken
geistige & koerperliche
Beweglichkeit als einzige
Form des Bestandes akzeptieren
den Wahn der Weltflucht in
eine Weltsucht um
kehren & sich offenbaren
die einzige Freiheit nutzen zwischen
subjektiver Weltanschauung & objektiven Sach
verhalten die Selbstbestimmung wæhlen
Rezension I Buchbestellung I home 0I05 LYRIKwelt © A. J. Weigoni