Achim Wagner

für roma, im regen
(Leseprobe aus: niemandem dieser tage, Gedichte, Parasitenpresse/Edition Parasitenpresse)

liegen wir uns in den armen
am blechbeparkten marktplatz, späte nacht
erlöscht die lichter in den fenstern, jetzt
rinnen kleine bäche durch deine offenen haare
nach den überdachten stunden, zuvor
färbten deine lippen meinen mund rot

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