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Sonne
(Leseprobe aus: Das Rauschen
am Ende des Farbfilms, Gedichte, 2004, Lyrikedition
2000)
Wenn wir einmal alt sein werden
könnten wir die Falten zählen
auf den Blättern auf den Gräsern
einer Wiese die vorm Haus
langsam sachte Wellen schlägt
Und die Sonne auf den Wolken
ist gefüllt mit Licht und Trubel
Wenn wir einmal sterben werden
werden wir ans Haus uns schmiegen
und die warmen Bretter spüren
in den Rücken in den alten
und die Sonne auf den Planken
der Terrasse zu den Füßen
unserer Körper ja die Sonne
wird uns scheinen in die Augen
und uns blenden und das weiße
Rauschen brennen in die Herzen
die uns so verknittert liegen
in den hochgezurrten Leibern
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