Ego von John von Düffel, 2001, DuMontJohn von Düffel

Ego
(Leseprobe aus: Ego, Roman, 2001, DuMont)

Noch fünf Millimeter. Ich darf gar nicht daran denken, daß es am Anfang sieben waren - oder mehr, zu einer Zeit, als ich noch nicht gemessen habe! Eigentlich könnte ich ganz zufrieden sein. Aber ich bin's nicht. Ich will meinen Nabel auf Null bringen. Ich hasse es, in ein Loch zu starren, wenn ich mir meine Bauchpartie ansehe. Eine verdammte Grube. Oder ein Grübchen, mittlerweile. Es lenkt von meinen Bauchmuskeln ab. Ich muß unbedingt an meiner Nabeltiefe arbeiten.
Ich mache spontan fünfzehn Crunches in Superzeitlupe und schließe drei Sätze à zwanzig Liegestütze an. Klassisch und mit versetzten Armen. Man soll den Fitness-Impuls nie unterdrücken. Währenddessen schaue ich mir meine Oberarme an und meine Laune steigt. Ich bin kein Bizeps-Fanatiker. So ein Bizeps ist im Grunde nur eine Beule. Aber mein Trizeps ist wirklich sehenswert. Ein echter Reliefmuskel. Nichts modelliert einen Oberarm so eindrucksvoll wie ein gut trainierter Trizeps.
Ich stelle mich wieder vor den Spiegel und finde auf Anhieb meinen Nabel nicht. Meine Laune bessert sich zusehends. Der erste Blick zählt. Ich bin ein großer Anhänger des ersten Blicks. Nichts ist mysteriöser als die Frage, wie man im ersten Augenblick auf einen anderen Menschen wirkt. Dazu muß man alles vergessen, was man von sich weiß. Man darf sich noch nie gesehen haben.
Ich starre eine Weile auf das Regal mit den Pflegeserien und versuche mich zu erinnern, wann, wo und warum ich was gekauft habe. Dann schwenke ich wie zufällig auf den Spiegel. Wieder nichts. Erst bei näherem Hinsehen entdecke ich meinen Nabel etwas unterhalb der mittleren Bauchmuskeln in meinem durchtrainierten Sixpack. Näheres Hinsehen zählt auch, aber nicht so wie der erste Blick, der Blickfang. Wenn man die Leute dazu bringt, näher hinzusehen, ist das Ziel schon so gut wie erreicht.
Im großen und ganzen kann ich mit dem Trainingsstand leben. Bis jetzt! Mein Nabel macht wirklich Fortschritte. Er ist nicht mehr das Loch, das er mal war. Wenn ich das Sixpack etwas anhebe, sieht man, daß er leicht schräg verläuft. An der Unterseite ist er ein wenig flacher. Weiter oben sinkt er um etwa zwei Millimeter ab - die Stelle, an der ich immer messe. Neu ist das Häutchen, das sich um den oberen Rand spannt. Dreieinhalb Monate habe ich gebraucht, um das herauszuarbeiten. Ein entscheidendes Detail, weil es den ganzen Nabel straff erscheinen läßt. Ich weiß nicht, ob es einen Namen dafür gibt. Sollte es aber!
Wie wäre es mit "Nabellid"?
Ein solches Nabellid ist eine echte Errungenschaft. Es unterscheidet einen durchtrainierten Nabel von den formlosen Kratern im Fleisch. Es zieht eine klare Grenze zwischen den schwammig weichen Bauchhöhlen und dem Nabel mit Kontur. Und es verleiht der ganzen Bauchpartie einen besonderen Charakter, wenn sich das Nabellid über dem Grübchen ein klein wenig wölbt. Nur eine Idee. Irgendwie wirkt das sehr raffiniert.
Ich bin von meinem Anblick hell begeistert und mache noch einmal fünfzehn Crunches in Supersuperzeitlupe, damit das so bleibt. Man muß absolut Athlet sein! Währenddessen schaue ich auf die Uhr, um sicherzugehen, daß ich vor lauter Euphorie nicht schneller werde. Crunches sind nur etwas wert, wenn man die Schwungkraft nicht ausnutzt und sämtliche Körperspannung aus den Bauchmuskeln holt.
Natürlich registriere ich, daß es höchste Zeit ist, mich anzuziehen. Frühstück habe ich in Gedanken schon gestrichen. Ich würde es dem heutigen Tag nicht verzeihen, wenn ich mich jetzt unterbrechen müßte. Für die letzten Wiederholungen nehme ich mir besonders viel Zeit. Mit bloßem Auge läßt sich kaum eine Bewegung erkennen. Die Crunches bestehen nur noch aus Stillhalten und Muskelzittern. In der Rinne zwischen meinen geraden Bauchmuskeln sammelt sich Schweiß.
Ich sollte jetzt längst bei den Schuhen sein. Trotzdem hänge ich noch zwei Sätze à zehn Klimmzüge dran - einmal mit weitem, einmal mit geschlossenem Griff. Normalerweise bin ich um diese Uhrzeit aus der Tür, aber es gelingt mir, bei den Aufwärts- und Abwärtsbewegungen jegliches Pendeln zu vermeiden. Und dieses Gefühl von perfekter Körperbeherrschung spornt mich dermaßen an, daß ich noch eine Serie Sitzklimmzüge mit angewinkelten Oberschenkeln durchziehe. Meine Bauchmuskeln vibrieren vor Anspannung. Mir ist natürlich klar, daß ich jetzt noch einmal duschen muß.
Ich greife zum Telefon, um meine Sekretärin anzurufen, weil es wohl wieder eine halbe Stunde später wird. Vorher hole ich mehrmals tief Luft. Es würde nicht zu mir passen, wenn ich außer Atem wäre. Sie nimmt erst nach dem vierten Klingeln ab, was mir Gelegenheit für ein paar Lockerungsübungen gibt. Während ich mit ihr spreche, gehe ich in meinem Schlafzimmer umher und federe in ein leichtes Stretching bei jedem Schritt. Irgendwie mag ich ihre Stimme, wenn sie streng sein will.
Meine Oberschenkel fühlen sich gut an. Mit den Waden sollte ich es nicht übertreiben. Ich gehe weiter ins Wohnzimmer und spiegele mich in der Fensterfront. Mein ganzer Körper glänzt vor Schweiß. Ich absolviere ein paar Dehnübungen im Hüftbereich, während sie meinen Terminkalender herunterbetet. Ich stöhne, stimme zu. Dann posiere ich mit einem Gefühl von Unschlagbarkeit und bitte sie, mir für neun Uhr einen Energie-Snack ins Büro kommen zu lassen, dazu einen frisch gepreßten Orangensaft und zwei Flaschen stilles Wasser. Absolut ohne Kohlensäure! Außerdem möchte ich, daß sie mir - wie auch immer - eine Extrastunde fürs Fitness-Studio freischaufelt.
Bevor sie protestieren kann, bin ich schon in der Küche und reiße mit den Zähnen die Lasche meines Kraftshakes auf. Ich frage mich, ob ich an ihrer Stelle sehr in mich verliebt wäre und trinke einen Schluck. Dann sage ich ihr etwas Nettes zum Abschied. Ich habe die beste Sekretärin der Welt.
Unter der Dusche plötzlich ein Anflug von Bedauern. Der Temperaturwechsler überzieht meine Haut mit heißkalten Nadelstichen, das Gefühl von Straffheit und kompakter Kraft. Ich könnte vor Fitness zerspringen. Der Nacken massiv, meine Brustmuskeln wie von Wasser glasiert, die Brustwarzen pfenniggroß und mehr als eine Handspanne auseinander, so wie ich es immer wollte. Mir ist nach Weinen zumute. Ich presse Daumen und Zeigefinger tief in die Augenhöhlen. Wasser prasselt auf meine Stirn und rinnt mir in den halb geöffneten Mund. Meine erste Vermutung ist, es könnte vielleicht ein verfrühter Schub von Erschöpfung sein. Dann wird mir klar, daß ich so deprimiert bin, weil mir im Moment niemand zusieht. Es ist einfach unglaublich schade.
Beim Frottieren spiele ich mit dem Gedanken, wegen heute abend Isabell anzurufen. Ich stelle mich vor den Garderobenspiegel und kleide mich an. Natürlich könnte ich auch auf Risiko setzen und mich beim Spättraining im Studio anderweitig umschauen. Aber was, wenn sich alle wieder nur für ihre eigenen Körper interessieren? Ich kämpfe mit den Knöpfen meines Hemdes, mir zittern die Finger vor Wut. Es muß doch in meinem Bekanntenkreis wenigstens eine Person geben, die meinen Anblick, verdammt nochmal, zu schätzen weiß!
Meine Hals- und Nackenmuskulatur hat dermaßen zugelegt, daß sich der Kragenknopf kaum noch schließen läßt. Ich bin in Bestform und keiner sieht es. Es ist eine Schande. Im Anzug erkennt man allenfalls Kontur und Volumen meiner Schulterpartie, nicht aber die vielen Einzelheiten, an denen ich so liebevoll gearbeitet habe. Ich bin jetzt wirklich kurz davor, Isabell anzurufen. Vielleicht könnte ich mich mit ihr zum Training verabreden?
Ich binde mir die Krawatte und komme wieder einmal über meine Brustbehaarung ins Grübeln. Ein Zeichen dafür, wie aufgewühlt ich bin! Bislang habe ich mich standhaft geweigert, dem Trend zur männlichen Barbusigkeit zu folgen. Ich sehe in meinem Fall absolut keinen Enthaarungsbedarf. Rücken und Schultern sind bei mir schon von Natur aus unbehaart. Und von der Brustpartie bis zum Nabel läuft nur ein leichter Flaum, der sich unter dem Einfluß von Wasser und Sonne schnell aufhellt bis hin zu einem leuchtenden Weißblond, was an den Badestränden immer ein Hingucker war. Ich mag diese unschuldigen goldenen Härchen.
Und nicht nur ich! Mir fallen aus dem Stand mindestens zwanzig Komplimente ein, die ich meiner Brustbehaarung verdanke. Das Spektrum reicht von "deine romanischen Löckchen" (Julia, letzten Winter, als meine Haarfarbe etwas dunkler war) bis hin zu "süßer Engelsflaum" (Miriam auf einem Kurztrip nach Mauritius vor anderthalb Monaten). Warum also rasieren? Nur damit ich aussehe wie all die anderen Lackaffen, die sich künstlich enthaaren müssen, um als homo sapiens durchzugehen? Ich weiß genau, daß mein Brusthaar etwas besonderes ist. Doch ich kann machen, was ich will. Immer wenn es mir schlecht geht, werde ich unsicher.
Im Fitness-Studio bin ich inzwischen einer der wenigen, die noch Brustbehaarung tragen - wenn nicht sogar der einzige auf unserer Trainingsebene! (Ich rede nicht von Achselhaaren. Mit Achselhaaren kommt man in den Laden nicht mal rein.) Als letzter hat sich, wenn ich mich richtig erinnere, Jason enthaart. Oder Nils-Peter. Aber den habe ich schon eine Weile nicht gesehen. Möglicherweise hat er sich wegen seiner Sommersprossen gleich einer kompletten Hauttransplantation unterzogen.
Natürlich könnte ich mich auf den Standpunkt stellen, daß mich das alles nichts angeht, weil ich es nicht nötig habe, was von der Sache her stimmt. Beunruhigend finde ich nur, daß ich in letzter Zeit kein einziges männliches Model mit Brustbehaarung gesehen habe. Da kann einem schon mulmig werden. Man möchte schließlich nicht der letzte sein, der noch mit Tennissocken rumläuft.
Ich unterdrücke den Impuls, meinen Oberkörper zu rasieren - das würde meinen ganzen Zeitplan über den Haufen werfen. Nur nichts überstürzen, flehe ich mein Spiegelbild an. Der Schrecken steht mir ins Gesicht geschrieben. Noch während ich zur Tür eile, muß ich mir versprechen, meine Entscheidung - wie auch immer sie ausfällt - wenigstens einmal zu überschlafen. Zu meiner eigenen Sicherheit. Nicht, daß ich Maßnahmen ergreife, die ich hinterher bereue!
Aber es ist schon so, sage ich mir, als ich mich in der Spiegelrückwand der Fahrstuhlkabine wiedersehe, daß ich in dieser ganzen Argumentation bisher einen wesentlichen Aspekt außer Acht gelassen habe. Mir ist schleierhaft, wie das passieren konnte, schließlich kaue ich die Brusthaar-Problematik nicht zum ersten Mal durch. Doch bis heute habe ich nicht bedacht, daß Haare auf der Brust - und seien sie noch so affenfern - die Aufmerksamkeit von meinem Körper abziehen. Mein monatelanger Kampf gegen die Nabeltiefe war also völlig umsonst. Mehr noch! Womöglich wird nicht nur mein unter Qualen hervorgebrachtes Nabellid, sondern das gesamte Bauch-Brust-Relief durch diese Härchen praktisch nivelliert. Und selbst wenn "nivelliert" ein zu hartes Wort ist, so lenkt meine Behaarung doch zumindest davon ab. Ich sehe verboten blaß aus, dabei war ich gestern eine Stunde im Solarium.
Ich stürze aus dem Fahrstuhl und laufe durch die Tiefgarage. Kalter Schweiß steht auf meiner Stirn. Ich kann mich nur mit Mühe auf den Beinen halten. Alles dreht sich. Als ich meinen Wagen erreiche, muß ich mich anlehnen. Mit letzter Kraft drücke ich den Piepser, bevor die Alarmanlage losgeht. Ich schnappe nach Luft. Der Geruch von Benzin, Altöl und Kohlenmonoxid. Abwärme aus dem Lüftungsschacht. Mir wird übel. Ich reiße die Tür auf und lasse mich auf den Fahrersitz fallen. Die Lederpolster riechen wie neu, aber beißend. Niesreiz in der Nasenwurzel. Mein Magen hebt sich samt Kraftshake. Meine Selbstbeherrschung ist kinoreif.
Ich fröstele, als ich die Tür zuschlage, und stelle die Klimaanlage auf warm. Mein nächster Griff ist das Autotelefon. Es bleibt mir nichts anderes übrig. Noch bevor ich die Tiefgarage verlassen habe, rufe ich Isabell im Büro an. "Bitte, sei da, sei zu sprechen!", hauche ich beschwörend gegen die Windschutzscheibe, während ich mich in den Verkehr einfädele. Dann nimmt sie ab, und ich bin enttäuscht.
Sie hat ein bißchen zuviel Zeit für mich, was mir sofort das Gefühl gibt, einen Fehler gemacht zu haben. Wenn sie mit mir reden will, dann sollte sie eigentlich mich anrufen und nicht umgekehrt, abgesehen davon, daß ich wohl kaum abnehmen würde, wenn es mir besser ginge. Wieso hat sie um diese Uhrzeit noch keine Klienten, wo sie doch angeblich so gefragt ist?
Ich schalte Isabell von der Freisprechanlage auf Handapparat, weil ich nicht möchte, daß ihre Telefonstimme meinen ganzen Wagen ausfüllt. Kurzzeitig lande ich bei Vivaldi auf der Warteschleife, dann knüpft sie nahtlos an unsere letzte Aussprache an, von der ich nur ein vages Unbehagen zurückbehalten habe. Ihr Ton klingt kompromißbereit, aber man weiß nie. Mir fällt eine Szene aus einem James Bond-Film ein, in der 007 von einem barbrüstigen japanischen Kämpfer gefragt wird, was das Geheimnis seines Erfolgs bei Frauen ist. "Ein Vogel nistet nicht gerne in einem kahlen Baum", antwortet Roger Moore mit Blick auf seine schamlockige Brustbehaarung - oder war es Sean Connery? Was soviel heißt wie: Dieser Film ist mit Sicherheit über zwanzig Jahre alt. Alles andere als ein Trost.
Isabell erklärt mir noch einmal, daß sie mich nicht unter Druck setzen will, während ich so tue, als wüßte ich, wovon sie spricht. Mir wird langsam klar, daß ich die Antwort auf die Frage aller Fragen nicht erhalten werde. Nicht in diesem Gespräch. Jedenfalls sehe ich keine Möglichkeit, mitten in einer Diskussion über den Kinderwunsch von Karrierefrauen Anfang Dreißig so ganz nebenbei zu bemerken: "Ach, übrigens, wie findest du eigentlich meine Brustbehaarung?" Ich lege den Hörer auf den Beifahrersitz und überhole lächelnd eine Polizeistreife. Doch es macht nicht den gewohnten Spaß.
Es ist hoffnungslos. Selbst wenn sich unsere Unterhaltung wieder persönlicheren Dingen zuwenden würde, könnte Isabell mir nicht die Antwort geben, die ich so dringend brauche. Attraktivitätsfragen lassen sich nur durch Frauen entscheiden, die nicht in mich verliebt sind, geschweige denn weitergehende Absichten hegen, von denen ich lieber nichts wissen will. Mit einer Einzelmeinung ist mir nicht geholfen. Attraktivität ist Mehrheitssache, ein statistischer Wert. Und je länger ich darüber nachdenke, desto weniger scheint es mir möglich, in diesem Punkt auf einigermaßen anständige Weise Gewißheit zu erlangen.
Ich stehe schon halb auf dem Parkplatz, als Isabell mich fragt, wie es mir geht und was ich denn auf dem Herzen habe. Sie ist immer für eine Überraschung gut. Es wäre natürlich völlig abwegig, jetzt die Wahrheit zu sagen. Also schlage ich ihr für heute abend ein gemeinsames Training vor, zugegebenermaßen mit dem Hintergedanken, daß es einfacher sein dürfte, das Gespräch wie zufällig auf meine Brustbehaarung zu lenken, wenn wir schon einmal dabei sind.
Isabell zögert für ihre Verhältnisse erstaunlich lange, was mich zum ersten Mal hellhörig werden läßt. Irgendwo in meinen Eingeweiden regt sich unverhofft eine Spur von Begehren. Ich versuche, an ihren Nacken zu denken, wenn sie sich das Haar zum Duschen hochsteckt. Der Schwung ihrer Taille fällt mir ein, ihr sagenhafter Apfelpo. Vielleicht liege ich insgesamt doch nicht so falsch mit ihr. Sie ist eine der schönsten Frauen, die mir je begegnet sind, wenn auch ein bißchen zu entgegenkommend. Und es hat mir bisher alles andere als geschadet, inoffiziell mit ihr verlobt zu sein. Ich weiß nur nicht, ob ich es noch lange ertrage, von allen Seiten zu hören, wie perfekt sie ist.
"Muß es das Fitness-Studio sein?" fragt sie zurück, und an der Art, wie sie das sagt, merke ich sofort, daß es beste männliche Intuition war, einen Treffpunkt vorzuschlagen, der wenigstens halbwegs öffentlich ist. Ich möchte heute nicht mit ihr allein sein. Und sei es auch nur, um in der Brusthaarfrage unter Umständen eine zweite Meinung einzuholen.
"Also dann", sage ich abschließend, es ist weniger eine Aufforderung als eine Feststellung. Sie antwortet nicht. Aber sie wird da sein heute abend. Ich weiß es. Und sie weiß, daß ich es weiß.

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