Winter
Deine Füße sind kalt
bei diesem nassen Wetter.
Du bist zu viel gelaufen
zu dünn sind deine Socken
Dein Essen ist erhärtet
wie eine Scheib' aus Eis.
Du kannst es gar nicht essen.
In deiner kahlen Wohnung
gibt's keine Heizung mehr
kein Anruf
kein Brief in deinem Kasten
kein Besuch für dich.
Kein Gedanke
erwärmt deinen Kopf.
Nimm dich in acht,
geh heut nicht schlafen,
sonst findet man dich steif.
Rezension I Buchbestellung III00 © LYRIKwelt