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Erwachen
Ich lag in dir noch unverzeigt,
du tiefer Felsen in einer Nacht;
so kalt wie Stein und trostesarm.
Da fühlt ich plötzlich, wie der Tag
sich an dem Sein im Licht verfing
und liebewarm und flammenhaft
sich an die kleinsten Dinge hing.
Da war ich wach.
Doch war mir noch ein Silberklang,
der sich an einem Zimbal schlug,
erhörbar, und meines Engels Morgengang.
Rezension I Buchbestellung I home IV08 LYRIKwelt © Kösel Verlag