Mein Sonett
Jeden Morgen schaue ich durch das
Fenster,
Ich habe Sehnsucht nach mir!
Ich tue mich nach mir um.
Ich sehe mich aber nicht!
Die Leute rennen durch die Straßen,
Lästern und reden meistens schlecht,
Fremde Augen, hektische Blicke
Ne, ne. Das will ich nicht!
In den Augen des alten Freundes,
Welcher mich gespiegelt hat,
Herrschte nur Sommer.
Jetzt ist mir kalt.
Das ist nicht des Winters Schuld.
Ich brauche wenigstens Frühling!
(2004)
Rezension I Buchbestellung I home 0I04 © LYRIKwelt