Katrin Studt

Deine Hände...

Deine Hände berühren mich,
sind zärtlich, aufregend gut.

Deine Hände liebkosen mich
wie weit werden sie gehen.

Deine Hände trösten mich,
wenn ich traurig bin.

Deine Hände geben mir Geborgenheit,
eine Sicherheit, die ich vorher nicht kannte.

Wir liegen auf meinem Bett
unsere Hände halten sich fest.

Ich berühre Deine Hände
sie sind von Arbeit zerfurcht.

Und doch sind sie so weich,
daß ich sie nicht mehr loslassen will.

Bleib bei mir mit Deinen Händen
geh nicht weg, ich brauche Dich.

Bis wann können wir uns beherrschen,
geh nicht weiter, laß es so.

(1997)

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