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Kiosk kaputt
(Leseprobe aus:
Kiosk kaputt, Geschichte eines
Irrtums, 2008, Verlag
Henselowsky Boschmann).
‚Zum Glück beobachtet mich ja niemand dabei’, denkt er,
geht dann aber lieber doch weiter. Möglicherweise tritt gerade hinter ihm einer
der beiden Männer wieder aus dem Haus, entdeckt ihn und würde ihn wegen
unerlaubten Betreten des Geländes scharf zurechtweisen.
Wolf Hasso sucht sich seinen Weg zwischen den gewaltigen Rohr-Systemen und
Kesseln, Ruinenteilen und anscheinend noch patenten Gebäuden, von denen nur der
Putz abgeblättert ist. Riesige Stahlbehälter wie ausrangierte Kirchenglocken
entdeckt er hinter den grün überwucherten Gleisen der Werksbahn. Runenähnliche
zackige Zeichen hat jemand darauf gepinselt.
‚Irgendein technischer Hinweis sicherlich’, denkt Wolf Hasso.
Rezension I Buchbestellung I home IV08 LYRIKwelt © Verlag Henselowsky Boschmann