Harry Straach

Harmonie

Es dämmert schon, die Nebel steigen
leicht grau aus Wald und Flur.
Sie tanzen ihren stummen Reigen
für einen einsam Wandrer nur.

Er schreitet still, in sich gekehrt,
sein Blick durchstreift das Schweigen.
Erkennend, daß Natur noch Wert,
zeugt Achtung er durch ein Verneigen.

Die Stille, die ihn hier umgibt,
lässt seinen Sinnen freien Lauf.
Und fühlend das ihn jemand liebt,
schaut er zu seinem Schöpfer auf.

(1999)

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