Der andere Planet
Irgendwo
saß es
das
kleine einsame Kind
wer
weiß, vielleicht kam es mit dem Wind
und
suchte das Glück - war zu opfern bereit
und
hoffte auf die Hilfe der ewigen Zeit.
Vor
langer Zeit hat es gelebt
sein
Herz hat damals wie wild gebebt
aber
Hass und Gier erreichte die Macht
nicht
mal das Kind hatte mehr gelacht
Eis
und Kälte breitete sich aus
kam
auch in das kleine Sprossenhaus.
Der
Knirps wollte sich wärmen mit den Decken
und
sich auch vor dem Eismann verstecken
fand
ein Kämmerchen und ließ sich nieder
dort
fand es seine Träume wieder.
Versank
in wärmender Illusion
glaubte
sich weit weg von der drohenden Rebellion.
Mit
Freude und in längst vergangen Zeiten
sah
es sich in den harmonischen Weiten
war
verzaubert und berauscht
sogar
die Vögel hatte es belauscht
das
Feuer des nicht entfliehend wollenden Frieden
war
in ihm entfacht
und
war vom Traume nicht mehr erwacht.
So
hat die Welt der Bösen an ihm verloren
sein
Planet in weißer Pracht war erkoren
Und
hätte die Finsternis nicht reagieren wollen
wären die Träume zur Realität gequollen.
Rezension I Buchbestellung II03 © LYRIKwelt