von einer langen Reise
heimgekommen öffnest du mir
Türen und dein Gefühlsleben
du hast Bilder mit Acryl gespachtelt
Familienfotos abgehängt Tafelsilber
versteigert und den Wagen
seinen
gegen die Wand gefahren
das Tischende ist auf der anderen Seite
der Stuhl in einem Zimmer
mit einem neuen Namen
Gespenster
ein Nagel hält den Köcher
der letzten Pfeile
alles eingereiht auf Regalen
was seine Finger berührten
daneben ein bald neugelesenes Buch
von Ibsen
du sprichst von Leibspeisen
vom Speisen der Brote von Kunst ohne Brot
von Verwechslungen vor der Haustür
von Türschildern auf zwei Kontinenten
du wiederholst Zitate unserer Väter
legst mir Verse in den Mund
und deine Augen haften auf meinen Fingern
während ich vorsichtig eine Zuckerdose öffne
ich suche seine Zigarette unter der Glut
im Aschenbecher seine Handschrift in den
Briefen hinter der Pinwand und eine Muse
im Nachtschrank doch ich finde
Anfangsbuchstaben auf weißen Hemden
überschrieben mit seinen Gedichten
die du auswendig sprichst
war er nicht ein Poet
höre ich dich schwärmen
er ist gegangen als ich ihm
nicht mehr ähnlich sah
eine Frage und du antwortest:
der Spuk ist nicht weit und
du zu Hause
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