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Keine Wendemöglichkeit
(Leseprobe aus: Keine
Wendemöglichkeit, Gedichte, 2005, Landpresse)
Wie weit sind wir gekommen
Zwischen gestern und hier
In schmerzhaften Prozessen verortet
Weder Sahara noch Ozean
Die Hoffnungen regnen aus
Tiefhängenden Wolken dahin
Fortwährende Beschädigung
Der Aussichten
Jedwede Musik spielt im Wochenrhythmus
Kalender erweisen sich als nicht brennbar
Im Gegensatz zu Illusionen
Niemand der das versichert
Die Einwirkungen von außen
Aber selten Sonnenlicht
Nähren fette Zweifel
An den eigenen Zweifeln
Die Wirklichkeit steht unter Wasser
Ausreisedokumente
Mit eingeschränkter Vollständigkeit
Oft scheitern wir schon
An einer vergessenen Zahnbürste
Auch so bleibt man sich untreu
Als könne man beliebig oft
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