ES WAR MIR EINFACH NICHT GEGEBEN
Es war mir einfach nicht gegeben
die freiheit eine totgeburt
blieb das wonach wir alle streben
in träumereien festgezurrt
wer weiß wie diese welt aussähe
wenn jede gabe ohne zwang
umhegt von aufmerksamer nähe
erblühen und gedeihen kann
es war uns einfach nicht gegeben
die grenze die ein subjekt zieht
beschreibt das eingeengte leben
in dem es dürftig fühlt und liebt
wie sollten wir es besser wissen
wenn alles nur am werden ist
unfertig vor der zeit verschlissen
erbt man das leid das nicht vergisst
(2009)
Rezension I Buchbestellung I home 0I11 LYRIKwelt © A.D.Schwaiger