Marion Schmitt

Verloren

Kein Recht
auf ein Kind
was ich nicht geboren
doch spüre ich in mir
meine verlorene Tochter
ich sehe und liebe
hoffe es gibt
irgendwann
Gemeinsamkeiten
welche meine Seele
ruhen lassen

Jeder Gedanke an sie
schmerzt
unendlich traurig
die Gefühle
die nicht ausgelebt
in meinem Inneren
ein Versteck suchen

Sehe müde aus
mein Gesicht ganz fahl
meine Tränen
so gerade noch weggewischt
stehe ihr gegenüber
würde gern nach ihr greifen
sie gehört doch zu mir
doch ich weiche
ihr Platz ist woanders
in mir
offene klaffende Wunden
zum Heilen verurteilt
auf Lebenszeit

Ein kleiner Mensch
jetzt erst gefunden
möchte nicht mehr
von ihm gehen
traurig meine Seele
hab` sie doch so sehr vermisst
wusste von ihr
habe es deutlich gespürt
hat mich vor Jahren
sehr berührt
deutete
ach
nur so ein Traum
stehe ihr gegenüber
glaube es kaum

Ein Kind
nicht mein
aber
zu mir gehörend
die Situation
raubt mir fast den
Verstand

Rezension I Buchbestellung I home IV03 LYRIKwelt © M.S.