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Es komme, was da
mag
(Leseprobe aus: Offenes
Gewässer,
Gedichte, 2005, Zu Klampen/Edition
Postskriptum)
Ich esse nicht.
Ich trinke nicht.
Ich schlafe nicht.
Ich lebe nicht.
Gebe mich damit zufrieden, bei meinem Rundgang
durch die Ruinen über Pyramiden zu stolpern
Und vor einer Sphinx zu verweilen, deren
wundervoller Leichnam mir das Leben zeigt,
Das sich in mir verbirgt:
Ein roter Ast, zusammengefallene Schatten
und unter schlummernden Lidern
Die Erinnerung an den Tod.
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