Etwas Schwarzes/Quelque chose noir von Jacques Roubaud, Galrev

Jacques Roubaud

1983: Januar 1985: Juni
(Leseprobe aus: Etwas Schwarzes/Quelque chose noir, Gedichte, Galrev - Übertragung C. A. Rösler, Britt Bartel, Rainer Schedlinski)

Der rhythmische Tonfall des Worts entsetzt mich. 
Es gelingt mir nicht, ein einziges Buch zu öffnen, das Gedichte enthält. 
Die Abendstunden sollten annulliert werden. 
Erwache ich, ist es schwarz: immer. 
In Hunderte schwarzer Morgen habe ich mich geflüchtet. 
Ich lese unbedenkliche Prosa. 
Die Zimmer sind unberührt geblieben: die Stühle, die Wände, die Fensterläden, die Kleider, die Türen. 
Ich schließe die Türen als ob die Stille. 
Das Licht mich überwältigte durch die Ohren.

Rezension I Buchbestellung I home III06 LYRIKwelt © Galrev